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POLITISCH KORREKTE KUNDEN? „Ökos! Wehrt euch! Kauft nicht bei AfDlern!“ – Hexenjagd auf Andersdenkende!

10. Oktober 2019 | Allgemein | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

von Guido Grandt 

Ein Artikel der oberösterreichischen Zeitung Wochenblick sorgt derzeit für großes Aufsehen im Netz.

Dieser thematisiert ein Kapitel, das an dunkelste Zeiten Deutschlands erinnert, nämlich die Ächtung von Menschen aufgrund ihrer politischen Einstellung und die Verbannung ihrer hergestellten Produkte aus den Regalen.

Und das ist mehr als bedenklich, sollte jedem Demokraten Angst machen.

Um das geht es:

Der Biokonzern Alnatura hat Produkte der Firma „Spreewälder Hirsemühle“ aus seinen Regalen verbannt, da der Geschäftsführer der Mühle AfD-Mitglied ist.

Die thüringische Landtagsabgeordnete Wiebke Muhsal (AfD) rief ihre Facebook-Fans auf, Alnatura Beschwerden zu schreiben.

Hier:

Quelle Screenshot/Bildzitat: Facebook (https://www.facebook.com/wiebke.muhsal/photos/a.730136340400297/2471997572880823/?type=3)

 

Mehrere tausend Facebook-Nutzer kommentierten den Beitrag und sagten dem deutschen Bio-Laden ihre Meinung.

Der Wochenblick schreibt weiter:

Ein Wochenblick-Leser teilte uns seine Nachricht an Alnatura mit, die folgendermaßen lautet:

Sie wollen also Ihre Zulieferer, Partner und wohl auch Kunden „politisch korrekt“, nach „korrekter“ Gesinnung aussuchen? Das finde ich nicht nur undemokratisch, höchst bedenklich — nein, als Familienvater und überzeugter Bio- und Naturprodukt-Konsument finde ich diese ausgrenzende Markenpolitik schlicht widerlich! Behalten Sie Ihre Produkte und füttern Sie doch jene, die Ihnen zum Gesicht stehen. Bis Sie diesen Standpunkt nicht öffentlich widerrufen, kaufe ich kein einziges Produkt mehr von Alnatura.

Er bekam darauf folgende Antwort des Darmstädter Unternehmens:

Lieber *****,
Alnatura hat sich gegründet unter dem Leitgedanken, Sinnvolles für Mensch und Erde zu leisten. Der Klimawandel ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen menschengemacht. Der Ökolandbau ist aus Sicht des Weltklimarats eine der Möglichkeiten, um dem Klimawandel zu begegnen. Deshalb gehen wir mit Akteuren Partnerschaften ein, die auf der Erkenntnis dieser wissenschaftlichen Grundlage diesen Weg konsequent mit uns gehen wollen.
Beste Grüße Christoph Quelle

Inzwischen beteiligen sich noch andere Firmen am „AfD-Hirseboykott“,  etwa BioCompany und Biomare sowie der Fachgroßhändler dennree und Weiling.

Biomare schrieb an den Geschäftsführer der Spreewälder Hirsenmühle, der AfD-Mitglied ist:

Quelle / Screenshot: https://bio-mare.com/wp-content/uploads/2019/08/e-mail-verlauf-sprewaelder-hirsemuehle-1.pdf

 

Dass dies natürlich aus dem grün-linken Spektrum kommt, ist klar.

So ist es nicht verwunderlich, dass Biomare-Chef Malte Reupert Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Nordsachsen ist „und nach eigenen Angaben „Teilnehmer der friedlichen Revolution 1989 in Leipzig“. Quelle

 

Hier:

https://www.gruene-tdo.info/impressum/

 

https://www.amazon.de/dp/3748516363/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1551598639&sr=8-4&keywords=überleben+um+jeden+preisChristian Lüth, Pressesprecher der AfD-Bundestagsfraktion, rückte die Hirsemühle-Auslistung in die Nähe mit dem Boykott jüdischer Geschäfte, den das nationalsozialistische Regime ab 1933 organisierte.

Damals hieß es auf Plakaten: „Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei(m) Juden!“ Lüth twitterte nun über das Biomare-Schild zur Hirsemühle: „Ökos! Wehrt Euch! Kauft nicht bei AfDlern!“11

„Das ist inhaltlich falsch, weil ich nicht Politik oder Staat oder Medien bin, sondern Unternehmer, der eine Sortimentsentscheidung für sich selber trifft“, sagte Reupert der taz. Die Kriterien lege er „nach den Erwartungen meiner Kunden und meinen eigenen Werten“ fest. Das sei von seiner im Grundgesetz verankerten Gewerbefreiheit gedeckt. Quelle

Vom Grundgesetz ist aber noch etwas ganz anderes abgedeckt:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

 

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