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Priester gesteht sexuellen Missbrauch an taubstummen Kindern: „Es waren nur Scherze unter Männern“

29. März 2019 | Familie | Soziales | Geschichte | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

von  Daniel Prinz

Vor zwei Jahren veröffentlichte der italienischsprachige YouTube-Kanal Fanpage.it ein skandalöses Video, in dem 67 behinderte Menschen, hauptsächlich taubstumm, berichten, in ihrer Kindheit von Priestern des Provolo-Instituts – einem religiösen Institut für Taubstumme – im italienischen Verona sexuell missbraucht worden zu sein. Die Opfer waren zur Tatzeit damals teilweise erst sechs oder sieben Jahre alt. Sie berichten von grausamen Details, bei denen beispielsweise die Opfer gleich von mehreren Priestern nicht nur sexuell begrapscht, sondern auch anal vergewaltigt wurden. Es ist vom regelrechten Sadomasochismus die Rede.

Als die Kinder klein waren, konnten sie aufgrund ihrer taubstummen Behinderung über ihre schrecklichen Erlebnisse nicht reden. 2009 haben sich die Opfer getraut mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen, da sie dank der neuesten Generation von Hörgeräten sich endlich artikulieren konnten. Zu dieser Zeit betrachtete die italienische Justiz alle Verbrechen jedoch als „verjährt“, sodass nie Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden. Viele der damaligen Priester sind inzwischen verstorben, andere wurden nach Argentinien versetzt, wiederum andere leben noch. Ein Skandal! Die italienischsprachige Kurzdokumentation erreichte bis heute 2,1 Mio Aufrufe, die englischsprachige Version knapp 270.000. Der Kanal „Conspiracy Facts Reloaded“ übersetzte das Video mit deutschen Untertiteln, sodass diese Informationen nun auch dem deutschsprachigen Raum zur Verfügung stehen.

http://hvtraenkle.com/

Einer der Provolo-Priester, Don Piccoli, wird von früheren Studenten dieses „religiösen“ Instituts in seiner Unterkunft besucht und zu den Vorkommnissen befragt. Seine Aussagen sind erschreckend, denn er gibt vor laufender Kamera den sexuellen Kindesmissbrauch zu und zeigt dabei keinerlei Reue! Er behauptet, dass einige der Anschuldigungen wahr seien, andere nicht. Die Taubstummen wären nach den Aussagen von Piccoli „korrupt“ und hätten eigene Interessen. Die Geschichten seien aber dennoch wahr. Zu der Zeit sei es übliche Praxis gewesen, dass die meisten Priester die Schüler zur Masturbation brachten und mit ihnen Sex hatten. Waren einige dieser Vorkommnisse aufgedeckt worden, so der Priester auf seinem Krankenbett, wurden die Täter einfach nach Argentinien versetzt, wo sie vermutlich weiterhin ihren kranken Trieben nachgingen.

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Die Opfer vom Provolo-Institut, so der Videobericht weiter, baten um ein Treffen mit Papst Franziskus, der seinerzeit noch Bischof von Buenos Aires in Argentinien war. Aber diese wurden abgeblitzt. Franziskus habe aber von diesen Vorkommnissen gewusst, da die Opfer zwischen 2013 und 2014 mehrere Briefe an den Vatikan geschrieben hatten. Weil sie aber keinerlei Antwort erhielten, beschlossen sie nach Rom zu gehen, um ihm persönlich einen Brief zu übergeben. Laut der Aussage eines weiblichen Opfers habe der Papst die Gruppe gebeten, ihm zu vergeben und dass sie alle für ihn beten sollten. Das war’s. Später habe die Gruppe erfahren, dass der Vatikan diese Missbräuche anerkannt habe, aber bis auf leichte Sanktionen für einige Priester nichts weiter geschehen war. Die betroffenen Priester wurden laut des Berichts nicht exkommuniziert, denn nach 20 Jahren seien die Taten verjährt und alle Beweise vom Vatikan versiegelt worden.

Kürzlich erst wurde der australische Kardinal und Papst-Vertrauter George Pell wegen sexuellen Kindesmissbrauchs schuldig gesprochen. Laut der Staatsanwaltschaft in Melbourne hat er keine Reue gezeigt. Pell war nicht irgendjemand, sondern von Papst Franziskus 2014 zum Finanzchef ernannt worden und war offiziell die Nummer 3 im Vatikan sowie ranghöchster Vertreter der katholischen Kirche (Epoch Times berichtete). Die Opfer von Kindesmissbrauch zeigten sich ziemlich enttäuscht vom Krisengipfel, der im Februar 2019 von Papst Franziskus zur Erörterung des sexuellen Kindesmissbrauchs in der katholischen Kirche geleitet wurde, da er in seiner Abschlussrede keine konkreten Maßnahmen zur weiteren Eindämmung ankündigte, sondern lediglich auf die Leitlinien der WHO zum Schutz von Kindern verwies, an denen sich die katholische Kirche orientieren wolle.

http://www.goldgrammy.de

Wie tief und pandemisch der pädokriminelle Sumpf in der katholischen Kirche sein muss, darauf geben uns folgende wichtige Zahlen einen ersten Hinweis. So schätzen Forscher der Uniklinik Ulm, dass allein in Deutschland mehr als 100.000 Menschen von Priestern in den letzten Jahrzehnten missbraucht wurden. Die weltweite Dimension kann man sich kaum ausmalen, da wird einem übel. In 1.788 Anträgen hat die Zentrale Koordinierungsstelle der katholischen Kirche 8,7 Mio. Euro an Entschädigungen empfohlen. Also knapp 5.000 Euro pro Opfer, ein Witz. Die investigativen Reporter vom National Catholic Reporter fanden in umfangreichen Recherchen heraus, dass allein die katholische Kirche in den USA seit 1950 rund vier Milliarden US-Dollar an Kosten ausgegeben hat, um die ganzen Kindesmissbrauchsfälle durch die Kirche in den USA zu vertuschen! Die Epoch Times zitiert dazu passend eine Aussage eines Mönchs, der im Vatikan arbeitete und dem Portal „The New Yorker“ erzählte: „Sie würden nicht glauben, wie viel Geld die Kirche ausgibt, um die priesterlichen Fälle des sexuellen Missbrauchs zu regeln.“

Weitere haarsträubende Enthüllungen zu Pädogate, energetischen Hintergründen zu Ritualmorden an Kindern, welche dunklen Pläne der Vatikan als nächstes umsetzen will sowie zu vielen weiteren für den Tiefen Staat sehr „unbequemen“ Themen finden interessierte Leser in meinen Buch „Wenn das die Menschheit wüsste… wir stehen vor den größten Enthüllungen aller Zeiten!“.

Vom Autor Daniel Prinz, der einst in der Finanzbranche im Aktien- und Derivatehandel tätig war, sind bisher zwei Bücher erschienen, 2014 der Bestseller „Wenn das die Deutschen wüssten“ und Ende 2017 „Wenn das die Menschheit wüsste…“(drei Bände in einem). Beide Bücher – vor allem sein neueres Werk – sorgen für ordentlich Brisanz und sind nicht nur  Stoff für hitzige Debatten auf Stammtischen, bei Behörden und Politikern, sondern haben auch Stimmen aus bestimmten Kreisen auf den Plan gerufen, die die Verbreitung dieser Art von Enthüllungen am liebsten verhindern wollen.

 

 

 

 

 

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