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Bildcollage: Niki Vogt

Propaganda à la Sowjetunion: Im „Tatort“ kommt die eigentliche Gefahr für die Gesellschaft von der AfD

21. Dezember 2017 | Psychologie | Gesellschaft | Epoch Times

„Die Macher des Tatorts sehen es schon lange als ihre Aufgabe, nicht nur einfach Krimis zu zeigen, sondern politisch-korrekte Botschaften zu vermitteln“, kritisiert Autorin Vera Lengsfeld.

Als ich das erste Mal die Sowjetunion besuchte, das war 1968, war ich entsetzt über die Fülle der Propaganda-Plakate und Transparente, die jedes Haus, jede Mauer in Moskau zu bedecken schienen. Zusätzlich wurde die Stadt ständig mit Nachrichten und Parolen beschallt, die nur von Musikstücken unterbrochen wurden.

Auch in der DDR gab es Propaganda und Gehirnwäsche, aber die war längst nicht so dauerpräsent. Die Parolen, die anlässlich des 1.Mai oder des Republikgeburtstags aufgehängt wurden, verschwanden bald wieder nach dem Ereignis.

Im bunten Deutschland sind wir mittlerweile fast bei sowjetischen Verhältnissen angelangt. Nur sind die Propagandaposter heute schicker und viel bunter als im grauen Sozialismus. Ununterbrochen werden wir von den Herrschenden per Poster ermahnt: Wir sollen AIDS-Kranken freundlich begegnen, unseren farbigen Nachbarn lieben, uns über knutschende Schwule freuen und die traditionelle Familie als Auslaufmodell empfinden. Es wird uns per Poster nahegelegt, die Energiewende für alternativlos zu halten und Tierrechte höher als Menschenrechte zu stellen.

Während man in der DDR Theater besuchte, um entspannt regimekritischen Botschaften zu lauschen, wird man heute in jedem noch so politikfernen Stück über die richtige bunte Weltsicht belehrt. Was das Fernsehen betrifft, konnte man sich in der DDR auf den Montagabend freuen. Da wurden alte, unideologische Filme gezeigt.

Politisch korrekte Botschaften im Tatort

Sonntag Abend habe ich es mir doch noch einmal angetan. Nach den vielen Vorab-Rezensionen, mit denen die Zuschauer angelockt und schon mal eingestimmt werden sollten, worum es sich handelt, wollte ich sehen, wie weit die Filmemacher bereit waren, sich zum Propagandisten zu erniedrigen.

Aber der letzte Tatort war nicht einfach nur Propaganda, er knüpfte an die schlimmsten Hassproduktionen diese Genres an.

Zuschauern, die vielleicht nicht gleich verstanden hätten, dass es sich bei den „Neuen Patrioten“ im Film keineswegs um eine fiktive Partei handelt, sondern um die AfD, wurden schon in den Vorab-Rezensionen darauf hingewiesen.

Gleich am Anfang wurde kein Zweifel daran gelassen, was mit diesem Film beabsichtigt ist: Es gäbe eine direkte Linie von den „Neuen Patrioten“ zu den schlimmsten Naziverbrechen.

Botschaft: Die eigentliche Gefahr für die Gesellschaft kommt von der AfD

Diesmal wolle man aber rechtzeitig widerstehen, damit sich die Nazigräuel nicht wiederholen könnten. Botschaft: Wer die AfD wählt, votiert für die Gaskammer. Damit sagen die Filmemacher nichts anderes als einige Politiker, die ebenfalls zwischen AfD und Nazis Vergleiche gezogen haben. Die Kulturschaffenden in unserer bunten Republik stehen ebenso schamlos wie unverbrüchlich an der Seite der Herrschenden – die bezahlen sie ja auch.

Den Filmplot zu erzählen ist müßig. Die Handlung diente nur dazu, immer wieder den Zuschauern einzuhämmern, dass die eigentliche Gefahr für die Gesellschaft von der AfD kommt. Das besonders Perfide war, dass die AfD-Politiker klar zu identifizieren waren: Ein Verschnitt aus Alice Weidel und Frauke Petry, sowie Marcus Pretzell und Jörg Meuthen. Letzterer wurde sogar mit einem Schauspieler von hoher Ähnlichkeit besetzt.

Es gab auch Szenen, wo die Antifa eine Veranstaltung der Partei blockierte. Dafür wurde aber schnell klar gemacht, dass die mörderischste Frau der Antifa, die ein unschuldiges Antifa-Jüngelchen sexuell gefügig und zum Beinahe-Mörder machte, gar keine war, sondern in Wirklichkeit ein Mitglied der AfD. Sie war es auch, die den tödlichen Anschlag auf ein AfD-Mitglied verübte. Ihr Kompagnon war, auch das wurde nicht ausgelassen, ein Russe. Der Mastermind hinter den Morden war natürlich der Kampagnen-Mananger der Partei, der Parteifreunde, die dem intendierten Rechtsruck im Wege standen, wegbomben und die Schuld dafür der Antifa in die Schuhe schieben wollte.

Gälte es nicht als „Kunst“ wäre es üble Nachrede und Verleumdung

Als ob das alles nicht Verleumdung genug wäre, wurde dem Staatsschutz nebenbei bescheinigt, auf dem rechten Auge blind zu sein. Nur Kommissar Falke sah von Anfang an durch. Ihm sagte sein untrügliches Bauchgefühl, dass dies alles nur ein Komplott eines „Westentaschen-Goebbels“ sein könnte und er bekam recht. Nebenbei gelang es ihm noch, die AfD-Aktivistin zu erschießen. Nur der Russe konnte rechtzeitig  …

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http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/propaganda-im-tatort-a2299290.html?latest=1
Bildredakteur:

Niki Vogt

Textredakteur:

Niki Vogt

Quelle:

Epoch Times

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