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Blasenentzündungen sind brennend schmerzhaft. Aber man kann vorbeugen und etwas dagegen tun. Und es gibt Hoffnung auf nicht-antibiotische Mittel. Bild: Röntgenaufnahme: Wikimedia Commons Hellerhoff CC BY-SA 3.0, Feuerball: Pixabay, Rudy and Peter Skitterians

Quälende Blasenentzündung? Zink als neue, nicht-antibiotische Behandlung – und die besten Hausmittel!

25. März 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Eine Blasenentzündung ist etwas, das meistens Mädchen bekommen, wenn sie junge Erwachsene werden. Man will dann modisch angezogen sein und kann die Ermahnungen von Mama und Oma nicht merhr hören (Kind, zieh Dich wärmer an, du holst dir noch eine Blasenentzündung!) und bums, da ist sie. Hat man sie ein, zwei, dreimal gehabt, geht es immer schneller, sie wieder zu bekommen. Nicht wenige Frauen leiden den Rest ihres Lebens darunter. Der Arzt verschreibt Antibiotikum, die Harnwegsentzündung geht weg, Und doch ist sie sehr bald wieder da. Die kurzen Röcke, zu dünne, eng anliegende Hosen oder nackte Knöchel in Turnschuhen sind EIN Grund für die Dauerblasenentzündungen.

 

 

Der Zweite ist, dass die Mädchen Sex haben. Und die Fauna des Partners (auch, wenn er noch so sauber ist!) hat es leicht, in dieser schönen, warmen feuchten Körperregion die warme und gemütliche Harnröhre hinaufzukrabbeln und es sich in der Blase gemütlich zu machen. Dieser Grund wird irgendwie immer noch gern ignoriert und verschwiegen. Dabei kann man da durchaus auch etwas vorbeugen. Mir hat es eine alte Frau gesagt und es ist richtig. Männer, mal bitte weggucken, das geht jetzt nur uns Mädels was an: Man – oder nein, frau – kann sich eine Menge Ungemach ersparen, indem man nicht vor dem Sex Pipi machen geht, sondern direkt nachher. Dann spült man nämlich die bösen kleinen Drecksdinger mit sattem Strahl wieder raus. Und gleich den Intimbereich waschen. Einleuchtend, oder?

 

Niedertemperaturelektronenmikroskopische Aufnahme eines Clusters von E. coli-Bakterien, 10.000fach vergrößert. Jedes einzelne Bakterium ist länglich geformt. Bild von ARS , gemeinfrei.

 

Harnwegsinfektionen sind mit die häufigsten bakteriellen Infektionen mit weltweit ca.150 Millionen Fällen. Das allein ist schon schlimm genug, nur wenn man diese Entzündungen und Bakterienausbreitung nicht stoppen kann, wandert das bis hoch in die Nieren und das kann im schlimmsten Fall zu Nierenentzündungen, Nierenschrumpfung, Pyelonephritis und einer Sepsis führen, bishin zum Tod. Antibiotika oder Nitrofurantoin verhindern das relativ zuverlässig, die ständige Antibiotikumschluckerei ist aber für den Körper, besonders den Darm eine Tortur. Damit massakriert man seine Darmflora flächendeckend. Erfolg und Siegerehrung: Man bekommt Durchfall oder Verstopfung oder beides im Wechsel. Und Mangelerscheinungen, weil die Nahrung nicht mehr richtig verwertet wird. Was also kann man tun, um nicht immer wieder Antibiotikum nehmen zu müssen?

Es gibt eine neue Hoffnung, nicht dauernd mit Antibiotika die eigene Körperchemie und nützliche Bakterienfauna platt zu machen, und die heißt Zink.

 

 

Ein Team von institutionenübergreifenden  Forschern der University of Queensland unter der Leitung von Professor Matt Sweet, Professor Mark Schembri und Dr. Ronan Kapetanovic hat eine Studie gemacht um herauszufinden, wie unser Immunsystem Zink zur Bekämpfung des üblichen verdächtigen Bakteriums einsetzt, das Harnwegsinfektionen hervorruft, das „uropathogene Bakterium Escherichia coli“ (UPEC). „Pathogen“ heißt krankheitserregend und „Uropathogen“ heißt, in den Harnwegen krankheitserregend. Das mit dem Zink war natürllich kein Schuss ins Blaue, denn die Forscher wussten bereits, dass Zink für Bakterien giftig ist: „Wir haben durch direkte Visualisierung (also Anschauen und Zugucken) bestätigt, dass Zellen in unserem Immunsystem, die sogenannten Makrophagen, Zink freisetzen, um bakterielle Infektionen zu beseitigen„, sagte Dr. Kapetanovic. Sie entdeckten auch, dass das UPEC eine zweigleisige Strategie hat, um die Immunabwehr des Körpers zu überleben: Dieses UPEC kann – anders als harmlose Bakterien – diesem bakterienabtötenden Zink, das die Makrophagen freisetzen, ausweichen und ist überdies relativ unempfindlich gegen Zink.

„Diese Ergebnisse geben uns Hinweise darauf, wie unser Immunsystem gegen Infektionen kämpft, und auch mögliche Wege, um Behandlungen zu entwickeln, beispielsweise die Flucht des UPEC vor dem Zink zu verhindern, um die Bakterien gegen das Metall empfindlicher zu machen. Behandlungsstrategien, die keine Antibiotika verwenden, haben den Vorteil, dass Bakterien keine Resistenzen gegen die Antibiotika entwickeln. Wenn wir unsere Immunzellen neu programmieren können, um sie stärker zu machen, oder die Art und Weise ändern, wie sie auf Bakterien reagieren, könnten wir besser gegen superinfektiöse Keime ankämpfen.“

 

 

Die Studie konnte auch den vollständigen Satz an UPEC-Genen finden, die das Bakterium vor der dem für sie giftigen Zimk schützen. Und das könnte ein neuer Weg sein, Medikamente gegen diese Bakterien und andere Keime zu entwickeln, ohne gleich mit einem Antibiotikum die gesamte, also auch die nützliche und gesunde Bakterienfauna, auszuradieren. Denn die jetzt noch zu entwickelnden Methoden könnte das Forscherteam dann auch auf die Untersuchung anderer bakterieller Erkrankungen anwenden, nicht nur auf Harnwegsinfektionen. Die Makrophagen unseres Immunsystems setzen die Zink-Toxizität als scharfe Waffe gegen verschiedene Arten von Bakterien ein, wie beispielsweise Mycobacterium tuberculosis (Tuberkulose), Salmonella und Streptococcus, die bisweilen nicht durch die normalen Abwehrmechanismen des Körpers eliminiert werden können. Ein Forscher erklärt, dass man schon an konkreten Möglichkeiten arbeitet: „Wir haben Zinksensoren entwickelt, die an verschiedene Bakterienarten angepasst werden können. So können wir unser Immunsystem besser verstehen und Therapien für eine ganze Reihe von Infektionskrankheiten entwickeln.“

Das scheint ein guter und erfolgsversprechender Weg zu sein. Nur, leiderleider dauert das noch eine Weile, bis dann auch ein brauchbares Produkt dabei herauskommt. Bis dahin kann man nur konsequent die Maßnahmen durchziehen, die sich seit vielen Generationen als sinnvoll erwiesen haben:

Als erste Hilfe, wenn es beim Pipi machen brennt: Bullrichsalz oder Natronbackpulver mit Wasser trinken. Das schmeckt nicht, aber es macht den Urin basisch und es brennt nicht mehr so in der Blase. Außerdem fühlen sich die Bakterien in einer basischen Umgebung unwohl und vermehren sich weniger.

 

 

Das sind erprobte und wirksame Haus- und Naturheilmitte:

  • Immer warme Füße! Auf jeden Fall und immer warme Füße und immer einen warmen Po! Unbedingt!
  • Viel trinken! Richtig viel trinken! MIndestens zwei Liter am Tag. Im Blasenentzündungsfall den entsprechenden Nieren- und Blasentee. So spült man eine Menge der Bakterien aus, die sich dann schonmal nicht mehr in den Harnwegen  vermehren können.
  • Kaiser-Natron oder Bullrich-Salz in die Getränke reigeben. Etwa zwei Messerspitzen auf einen Liter.
  • Cranberry-Saft (auch Heidelbeersaft und Preiselbeersaft, nur nicht so stark) ist sehr gut gegen Harnwegs- und Blasenentzündung, man sollte ihn dann noch lange trinken, um es wirklich auszuheilen. Das in diesen Beeren enthaltene Proanthocyanidin erschwert offenbar das Anheften der Erreger an die Wände der Harnwege. Der regelmäßige Konsum von Cranberry-Saft kann somit helfen, eine Ausbreitung der Infektion zu reduzieren und dem wiederholten Auftreten von Blasenentzündungen vorzubeugen.
  • Goldrute ist ein Freund der Blase. Es gibt Tee und Kapseln davon. Am besten zusammen mit Hauhechel, die Pflanzen verstärken sich gegenseitig in der Wirkung.
  • Auch Bärentraubenblätter sind hifreich.
  • Schachtelhalm wirkt zwar nicht gegen die Entzündung, aber wirkt harntreibend und erhöht den Umsatz in den Nieren, so dass die Entzündung nicht so gut in die Nieren aufsteigen kann.
  • Ingwer und Meerettich wirken antibakteriell: Vier frische (!) Ingwerscheiben in einer Tasse mit kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, fünf Tassen täglich.
  • Wer sich damit auskennt, auch kolloidales Silber nehmen.
  • Wärmflasche auf den Bauch und in den Rücken, gut warme Sitzbäder mit medizinischen Badezusätzen gegen Blasenentzündung (aus der Apotheke)
  • möglichst nichts Saures, keine Zitrussäfte, kein Alkohol, kein Kaffe!
  • Keinen Zucker! Das ist Futter für die Bakterien.

Wer schon kräftige Schmerzen in der Blase hat, Krämpfe oder Fieber oder sogar schon Blut im Urin sollte sofort zum Arzt gehen. Mit Harnwegsinfektionen ist nicht zu spaßen. Aber auch neben einem Antibiotikum – wenn der Einsatz nicht zu vermeiden ist –  sollten die oben genannten Dinge gemacht werden.

 

 

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