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Queen Elizabeths Weihnachtsansprache, Bescheidenheit und ein goldenes Klavier – aus dem Irak „gerettet“ oder gestohlen?

19. Januar 2019 | Geschichte | Kriege | Revolutionen | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

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Die Weihnachtsrede der Königin von England erfuhr im Vereinten Königreich dieses Jahr besondere Aufmerksamkeit. Dieses Jahr setzte sich Königin Elisabeth für die Ansprache zum Weihnachtstag in den Weißen Salon des Buckingham-Palastes an ihren Schreibtisch und richtete weise Worte an die Nation. Sie hielt einen Vortrag über Respekt vor anderen Menschen, trotz aller Unterschiede und dass man diese Unterschiede doch feiern müsse. Sie sprach auch über ihre lange Lebenserfahrung, über ihren Wunsch nach einem dauerhaften Frieden und über Bescheidenheit.

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Dabei war die 92-jährige Monarchin im Video nicht nur in einem prächtig-herrschaftlichen Raum mit üppig geschmücktem Weihnachtsbaum zu sehen, sondern, angeschnitten am rechten Bildrand hinter ihr, ein prunkvoller, goldener Flügel, den man auch gar nicht übersehen konnte. Dieser Flügel erwies sich dann im Folgenden als wesentlich interessanter, als die Weihnachtsansprache Ihrer Majestät. Es gab nicht wenige ihrer Untertanen, die die Königin angesichts ihrer Forderung nach Bescheidenheit und Respekt vor anderen auf dem Hintergrund des goldstrotzenden Klaviers und dem prunkvollen Raumes unverblümt der Heuchelei beschuldigten.

Es hagelte ersteinmal harsche Kritik. Ein Kevin Maguire lässt seinem Ärger freien Lauf:

 

 

 

„Eine privilegierte, reiche Erbmonarchin verprasst 76 Millionen im Jahr, sitzt vor ihrem goldenen Piano im Palast, fordert vom Steuerzahler 369 Millionen, um sich aufzubrezeln und lässt jede Satire alt aussehen indem sie (dann auch noch) die Nation belehrt, sich mal zusammenzureißen.“

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Auch Rachael Swindon stört die Ungerechte Verteilung des Wohlstandes.

Wir können uns keine Bildung leisten, Wir können uns keine Bibliotheken leisten, Wir können uns keine kommunalen Wohnungen leisten, Wir können uns kein Programm „sichere Kindheit“ leisten, Wir können uns keine Sozialversicherungen leisten, Wir können uns keine Prozesskostenhilfe leisten, Wir können uns keine Sozialhilfe leisten.  Aber wenigstens hat Ihro Majestät ihr goldenes Piano und eine Gehaltserhöhung von 6 Millionen. Puh.

 

Manche werden auch richtig sarkastisch:

„Wie traurig, all diese Leute, die zu Tafeln gehen müssen und auf der Straße schlafen. Um sie aufzumuntern schlage ich vor, wir versammeln uns um mein goldenes Piano und singen „Mein alter Mann ist ein Müllmann“. Dann vergessen sie die Kälte und den Hunger für eine Weile. Siehst Du jetzt, wie schwer es ist, Königin zu sein?

 

 

 

Jackie Bird klärt über das goldene Piano auf:

Das Gold-Piano Ihrer Majestät wurde aus Saddam Husseins Palast während des Golfkrieges gerettet.

Gleich gibt es dazu die Nachfrage:

Gerettet! Du meinst sicher geplündert!

Gestohlen ist das richtige Wort dafür.

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In anderen Medienberichten wurde unterdessen bestätigt, dass das Goldklavier Teil der königlichen Kunstsammlung ist, die aus mehr als einer Million Objekten der britischen Königsfamilie besteht. Die Medien berichteten auch, dass das Klavier nicht aus Gold hergestellt sei, sondern aus Mahagoni und nur lackiert und vergoldet mit Gold.

Dazu ist zu sagen, dass das nicht bedeutet, es sei nicht aus Saddams Palast geholt worden. Viele der Kunstgegenstände der königlichen Sammlung wurden den verschiedenen Generationen der britischen Royals eher unfreiwillig „geschenkt“.

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