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Quetzalcoatlus kann einpacken: Riesenflugsaurier „Dracula“ schlägt alle

30. März 2018 | Geschichte | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Flugsaurier sind das Thema einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Altmühltal. Zur Eröffnung am 26 März 2018 wurde nun eine wissenschaftliche Sensation vorgestellt: Das gewaltigste bislang gefundene geflügelte Wesen. Die Dimensionen sind riesig: Flügel mit mindestens zwölf Metern Spannweite, das ganze Tier etwa eine halbe Tonne schwer. Es ist ein „T-Rex der Lüfte“, was da als Skelett zu bestaunen ist und hat die Ausmaße eines Segelflugzeugs.

Zwei Modelle sowie ein paar originale Knochen des 66 Millionen Jahre alten Urtieres sind zu bewundern. Weil die Überreste in Rumänien gefunden wurden, trägt es vorerst den Namen „Dracula“. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung und eine wissenschaftlich korrekte Namensgebung soll folgen.

Flugsaurier oder Pterosaurier ( „Flügelechsen“) eroberten in der späten Trias vor etwa 220 Millionen Jahren den Luftraum über der urezeitlichen Welt. Und es gab sie sehr lange: Erst Ende der Kreidezeit, vor 66 Millionen Jahren, verschwanden sie zusammen mit ihren entfernten Verwandten, den Dinosauriern. Es gab sie in fast allen Größen, in denen es heute Vögel gibt. Doch die XXL-Formate der großen Flugsaurier konnten Vögel nie erreichten: Quetzalcoatlus northropi brachte es bis auf Flügelspannweiten zwischen zehn und elf Metern. Das sind die Flüelmaße eines kleinen Flugzeugs vom Typ Cessna 172.

Als bisher größte Flugsaurier galten der Hatzegopteryx, ebenfalls aus Rumänien, und der Quetzalcoatlus aus dem südlichen Texas an der Grenze zu Mexiko. Die Flügel von Quetzalcoatlus hatten eine Spannweite von etwa zehn Metern. Er wog nach Schätzungen zwischen 100 und über 250 Kilogramm.

 

„Dracula“ aber schlägt sie alle. Bei ihm lassen die Funde auf einen wesentlich robusteren Körper schließen. Er habe, so die Wissenschaft, auf einer Insel im damaligen tropischen Meer gelebt – und sei dort wahrscheinlich der größte Räuber ohne Feinde gewesen, sagt der Paläontologe und Mitbegründer des Museums, Raimund Albersdörfer, der an den Ausgrabungen teilnahm.

Schon bei früheren Riesenflugsauriern wurde heiß diskutiert, ob sie sich aktiv in die Lüfte heben konnten. Der Paläontologe Albersdörfer sagt: „Wir wissen nicht, ob Dracula geflogen ist. Eine Möglichkeit, die wir für wahrscheinlich halten ist, dass er nur in der Jugend fliegen konnte.“

Dennoch trägt die Ausstellung im Dino-Museum den Titel „Herrscher der Lüfte“. Neben „Dracula“ werden 24 Flugsaurier aus dem Altmühltal gezeigt – sie waren kleiner und konnten sicher fliegen. Die Region gehört zu den wichtigsten Flugsaurier-Fundgebieten der Welt.

Eine absolut faszinierende Welt des Erdmittelalters läßt sich hier, im Altmühltal erahnen. Man möchte zwar wirklich Zeitreisen machen können und sich diese Welt von damals einmal ansehen und diese Fabeltiere erleben dürfen. Allerdings würden man das wahrscheinlich nicht mal einen Tag überleben. Mehr als ein Futterhäppchen wäre man nicht …

 

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Quelle:

connectiv.events

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