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Eva Herman

 

Familie | Soziales

 

 

Es war im Herbst 2007, als ich nach fast 20-jähriger erfolgreicher Tätigkeit meine Arbeit als Sprecherin bei der Tagesschau beendete. Ebenso musste ich zur selben Zeit meine Aufgaben als ARD-Moderatorin verschiedener Unterhaltungssendungen sowie meine zehnjährige Talkshow Herman & Tietjen abrupt einstellen. Die Öffentlich-Rechtlichen hatten mich fristlos entlassen.

Es waren gewiss keine leichten Jahre danach, aber, wie heißt es so schön? Wer stürzt, muss wieder aufstehen, die Krone richten – und weitergehen.

Was war damals passiert? Eigentlich nichts, außer der Tatsache, dass ich meine Meinung öffentlich geäußert hatte. Und zwar darüber, dass Babys optimalerweise zu ihren Müttern gehören und nicht, weil es das politische Dogma gerade mal so vorgibt, frühzeitig getrennt werden und in Krippen von irgendwelchen fremden Leuten versorgt werden. Doch dieses Denkverbot durfte offenbar nicht umgestoßen werden, die Erwerbstätigkeit der Frau gehört heute noch genauso zu den „heiligen Kühen“, die niemand schlachten darf.

Zuvor war ich übrigens einige Male von meinen oberen ARD-Chefs verwarnt worden: Ich dürfe diese Ansicht auf keinen Fall in der Öffentlichkeit vertreten, sonst könne ich dort nicht weiterarbeiten. Verrückt, oder? Doch ich wollte unbedingt darüber sprechen, denn dieses Thema ist für jeden Menschen auf der ganzen Welt exorbitant wichtig. Und in den Medien erfährt man darüber nun einmal so gut wie nichts. Es geht in diesen ersten Lebensjahren nämlich um die Bildung von Urvertrauen und Selbstbewusstsein, um die Gesundheit von Körper und Seele, die später, und zwar bis zum Ende des Lebens eines jeden Menschen, über Glück und Unglück entscheiden können. Keine Macht der Welt hätte mich davon abgebracht, darüber öffentlich zu reden, und so schreibe und referiere ich bis heute zu dem hochinteressanten und so wichtigen Thema.

Als ich damals spürte, wie eng es für mich wurde im öffentlich-rechtlichen System, als man mir schließlich sogar Aussagen unterstellte, die ich niemals von mir gegeben hatte, da ahnte ich noch nicht, dass dies erst der Anfang sein sollte vom bevorstehenden Ende der Massenmedien: Sie schaffen sich selbst ab mit diesen üblen Methoden.  Heute leiden viele Zeitungen und TV-Nachrichten unter einem extremen Glaubwürdigkeitsverlust, unter enormen  Quoten-und Auflageneinbrüchen. Und zahlreiche Journalisten, die vielleicht auch viel lieber öfter die Wahrheit berichten würden, ergeben sich weiterhin der angeordneten Propaganda, um nicht ebenso arbeitslos zu werden wie ich damals. Es ist Gewissheit, dass das Totenglöcklein der Massenmedien schon ordentlich läutet, und ich bin nicht wirklich traurig darüber.

Heute schreibe ich Bücher und Artikel, führe Interviews mit interessanten Menschen und reise quer durch die Welt. Häufig unterhalte ich mich mit fremden Menschen, die, gerade in letzter Zeit, immer wieder erstaunt fragen, was eigentlich in dem guten, alten Deutschland los sei. Ob wir, die Bürger, wirklich einverstanden seien mit der merkwürdigen Politik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel? Wir leben in einer spannenden Zeit…

Auf meiner Webseite finden Sie meine Artikel und Interviews, die ohne Denkverbot und Maulkorb zustande kommen. Die Sichtweise, die ich hier vertrete, ist die Grundlage meines Weltbildes, mit welchem nicht jeder Leser übereinstimmen muss. Ich distanziere mich dabei von jeglicher Form von Extremismus, ob er aus dem linken oder rechten Lager stammt. Ebenso gehöre ich weder irgendwelchen Parteien, Vereinigungen, Religionsgemeinschaften oder Sekten an: Ich bin frei! Das ist ein feiner Zustand, und ich hoffe, dass auch Sie das von sich sagen können. Wenn nicht: Es lohnt sich, dafür zu arbeiten.

 



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