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Prof. Dr. Franz Hörmann

 

Wirtschaft | Finanzen

 

 

Im Jahr 1978 erwarb Franz Hörmann am Gymnasium Maroltingergasse die Matura mit Auszeichnung. Anschließend studierte er von 1978 bis 1983 Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und schloss sein Studium mit einer Diplomarbeit mit dem Thema „Programmpaket für PHILIPS/EFW/TEO, integriertes Programmsystem zur Akkordlohnberechnung im Industriebetrieb geschrieben in MBASIC“ ab.

Zwischen 1984 und 1987 folgte ein Doktoratsstudium an der Wirtschaftsuniversität Wien, das er mit Auszeichnung abschloss. Titel der Dissertation war „Das Automatisierte, Integrierte Rechnungswesen – Theoretische Konzeption und praktische Realisation mit einem Programmpaket geschrieben in der Programmiersprache C“. Seine Dissertation wurde am 24. April 1989 mit dem „Senator Wilhelm Wilfling Forschungspreis der Wirtschaftsuniversität Wien“ ausgezeichnet.

Im Dezember 1995 wurde Hörmann Assistenzprofessor und Universitätsdozent an der Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien. 1997 bekam er die Gastprofessur am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Wien und seit dem 1. März 1998 ist er außerordentlicher Universitätsprofessor an der Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Seit September 2001 ist er als Prüfungskommissär im Rahmen der Wirtschaftsprüfer-Ausbildung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder tätig.

Hörmann befasst sich mit Geldtheorie, vor allem dem Giralgeld, das durch einen Buchungssatz entsteht. Seiner Auffassung nach ist Geld kreditbasiertes „Schuldgeld“ und wird von den Banken als Fiatgeld im Rahmen der Geldschöpfung erzeugt. Der Staat und damit die Gesellschaft hat seine demokratische Souveränität in der Finanzpolitik an die Banken abgegeben und sich durch Kreditaufnahme und Zinszahlung gegenüber diesen Banken zum Instrument der Vermögensanlage und Vermögensverzinsung gemacht. Das Schuldgeldsystem erzeugt durch Fiatgeld spekulative Geldblasen, da den fiktiven Geldwerten keine realen Werte mehr entsprechen. Mit Zins und Zinseszins führt dies zu einer Umverteilung des Vermögens von den Geldnehmern zu den Geldgebern, damit entsteht eine extreme Ungleichheit in der Gesellschaft. Das Geldsystem ist nach Hörmanns Auffassung weder mit dem Rechtsstaat noch mit der Demokratie vereinbar, sondern entspricht den archaischen Herrschaftsverhältnissen, in denen es entstanden ist.

 



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