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Renten in Gefahr: Es fehlen 30 Milliarden Euro – Rentenkasse wird geplündert!

13. Oktober 2019 | Allgemein | Familie | Soziales | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Eine Meldung, die eigentlich Schlagzeilen machen müsste, wird in einer Art flächendeckender Verschwörung energisch unter den Teppich gekehrt, ob wohl sie das Schicksal von achtunddreißig Millionen sehr stark betrifft. Aber – genau deshalb berichtet die Mainstreampresse nicht davon. Man würde eine Heerschar schlafender Hunde wecken.

Achtunddreißig Beitragszahler in die Rentenkasse werden schlichtweg betrogen und niemand soll es merken. Die „Deutsche Rentenversicherung“ (DRV) machte Pressemitteilungen hierzu, doch es interessiert keinen. Die Pressemeldungen werden schlich ignoriert, regt sich Anneli Buntenbach, die Vorsitzende  der DRV auf. In der Rentenkasse tut sich ein Loch – nein, ein Abgrund von 30 Milliarden auf!

Der Grund dafür ist nicht Misswirtschaft der DRV, sondern, dass der Staat sich für Wohltaten, wie zum Beispiel der Mütterrente, einfach aus der Rentenkasse bedient. Die DRV ist aber nur für die Zahlung der Renten an die Beitragszahler da und nicht für alle möglichen Gruppen der Bevölkerung, die nie eingezahlt haben. Für solche – ja oft durchaus sinnvollen –  Zuwendungen müssen aber Steuermittel zur Verfügung gestellt und nicht einfach die Rücklagen der Rentenbeitragszahler geplündert werden, fordert Anneli Buntenbach. Damit das Gemauschel zu Lasten der Rentner nicht vorzeitig auffällt, scheint ein Bann über diese Information gelegt worden zu sein. Eine so gigantische Finanzierungslücke wird natürlich irgendwann – und das wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft –  sehr schmerzhaft auffallen. Nämlich dann, wenn Rentner Schreckensbescheide erhalten, dass sich die Auszahlung ihrer Rente verzögert oder dass leider eine empfindliche Kürzung vorgenommen werden muss.

 

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Bisher erbringt die DVR ihre Leistungen an die Rentner immer noch pünktlich, aber die riesige Lücke wird aus den Beitragsgeldern der Einzahler, nicht aus den dafür vorgesehenen „Töpfen“ der Bundesregierung – und das ist Betrug an den Einzahlern, sagt der Rentenexperte von der Interessengemeinschaft „Seniorenaufstand“, Reiner Heyse.

Das Bundesfinanzministerium lehnt die Refinanzierung dieser Unterdeckung aus dem Bundeshaushalt schlankweg ab. Die Bundesregierung verkündet stolz, dass sie mit einer „schwarzen Null“ die Staatsverschuldung gestoppt habe. In Wirklichkeit zapft sie sie aber heimlich die Rücklagen und Mittel der Sozialversicherungen an und verschenkt deren Milliarden für schöne Sozialinitiativen und publikumswirksame Wohltaten.

Solche „versicherungsfremden“ Leistungen, die von den Rentenbeitragszahlern eingezahlt werden (und von denen dann auch deren Renten bezahlt werden müssen) sind neben der erwähnten Mütterrente zum Beispiel Renten für Kriegsfolgelasten, für Verfolgte des NS-Regimes, Opfern des SED-Unrechtsstaates, Aussiedler, Erziehungszeiten und noch vieles andere mehr. Die Empfänger dieser Zahlungen haben aber niemals in die Deutsche Rentenkasse eingezahlt.

Die DVR ist zwar angehalten, diese Renten auszuzahlen, weil sie über die dazu notwendigen Strukturen verfügt und diese Rentenzahlungen sozusagen für die Bundesregierung erledigt. Allerdings muss die Regierung diese Auslagen dann aus Steuermitteln wieder ersetzen und genau das geschieht eben nicht oder nur teilweise und so sammelt sich dann ein Defizit von unfassbaren 30 Milliarden Euro an.

Das bestätigt auch Reiner Heyse: „Es ist so, dass es da schon immer eine Unterdeckung gab, dass also diese Aufwendung von staatlicher Seite nicht in voller Höhe ausgeglichen wurde. Das wird von der Rentenversicherung regelmäßig errechnet und den Politikern vorgehalten.“

 

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Ohne jede Wirkung, wie es scheint. Reiner Heyse betont allerdings, dass man eine so riesige Lücke denn doch nicht erwartet hätte. Man habe mit einer Unterdeckung von einer Milliarde bis 2017 erwartet. Das Defizit sei dermaßen explodiert, weil die DRV die gesamte Mütterrentenreform ab 2014, dazu die „Rente ab 63“ ab 2017 und die „Erwerbsminderungsrentenreform“ praktisch komplett aus den Einnahmen der Beitragszahler auszahlen musste, obwohl der Bund dafür hätte einstehen müssen. Der lässt die Rentenkasse aber auf den Kosten sitzen.

Bei ARD und ZDF fehlen zum Beispiel 2,9 Milliarden Euro für Pensionen, die ziemlich hoch ausfallen, weil die Herrschaften im schon vom Bürger zwangsfinanzierten Staatsfernsehen recht stolze Einkommen (durchschnittliche Monatsgehälter von 9.400 € !) und demzufolge auch satte Pensionen erhalten, die dann auch wieder der Renteneinzahler mitbezahlt. Verständlich, dass sie dann nicht über das von ihnen mitverursachte Mega-Rentenloch berichten wollen.

Nach Ansicht von „Seniorenaufstand“ habe die DRV allerdings auch auffallend lange dieser Entwicklung mit dezentem Stillschweigen zugesehen. Die Führungskräfte der DRV seien meist aufgrund von guten Beziehungen in die Politik im Amt oder auf diese Beziehungen angewiesen, und zeigten daher wenig „Konfliktbereitschaft“, vermutet Heyse. Das Ausmaß des Finanzlochs sei aber ein großes gesellschaftliches Problem und dürfe weder verschwiegen noch vertuscht werden.

Wie sehr das ein gesellschaftliches Problem werden wird, ist jetzt schon abzusehen. Denn im Zweifelsfall werden die Rentenbeiträge einfach saftig erhöht – und das in eine Situation hinein, wie sie sich gerade erschreckend vor unseren Augen vollzieht: Die Massenentlassungen füllen täglich die Mainstreammedien, Kurzarbeit als Vorstufe dazu wird ebenfalls zum Massenphänomen. Die Arbeitslosen werden die Sozialkassen enorm belasten, die immer kleinere Schar derer, die noch in Lohn und Brot sind, wird immer weniger in der Lage sein, all diese Kosten zu stemmen. Das System wird kippen, wenn nicht sehr bald sehr entschieden gegengesteuert wird.

Die heutige Altersarmut kommt nicht von ungefähr und wird am Ende dieser Entwicklung möglicherweise fast jeden treffen. Denn der Niedergang der Wirtschaft wird sich fortsetzen, die Einzahler werden weniger, die Löhne sinken und die Kassen leergefegt sein. Das „reiche Deutschland“ ist schon lange vorbei.

 

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