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Russischer Botschafter zur Skripal-Affäre: London vernichtet absichtlich Beweise

8. Mai 2018 | Medizin | Politik | Geo-Politik | RT Deutsch

Russlands Botschafter in Großbritannien hat für eine britische Zeitung einen Kommentar zur Skripal-Affäre verfasst. Dessen Abdruck wurde ohne Angabe von Gründen abgelehnt. RT Deutsch dokumentiert Alexander Jakowenkos Kommentar im Wortlaut.

von Alexander Jakowenko, Botschafter der Russischen Föderation in Großbritannien

Am 4. März 2018 wurde berichtet, dass die beiden russischen Staatsbürger Sergej und Julia Skripal in Salisbury, Wiltshire, mit einer Substanz vergiftet wurden, bei der es sich laut britischer Klassifizierung um die Chemikalie A-234 handelt.

Am 12. März bestellte mich Außenminister Boris Johnson in sein Ministerium und sagte, dass Russland „höchstwahrscheinlich“ für den Angriff verantwortlich sei. Er forderte uns auf, bis zum nächsten Tag zu antworten, ob dies eine direkte Handlung des Staates war oder ob Russland die Kontrolle über dieses Nervengas verloren hat.

Der Vorfall hatte internationale Auswirkungen, einschließlich der Ausweisung von 150 russischen Diplomaten aus 28 Ländern, ungeachtet der Tatsache, dass die Anschuldigungen auf Annahmen und nicht auf nachweisbaren Erkenntnissen beruhten. Die westlichen Länder verloren die gleiche Anzahl an Mitarbeitern in Moskau. Unterdessen hat die britische Regierung weder der Öffentlichkeit noch ihren Verbündeten oder Russland Beweise vorgelegt. Die nachfolgenden Ereignisse zeigten, dass es keine Beweise für eine Beteiligung Russlands gab. Am 1. Mai bestätigte der britische Nationale Sicherheitsberater Sir Mark Sedwill, dass kein Verdächtiger identifiziert wurde – eine Aussage, die für sich selbst spricht.

 

Zwei Monate sind seit der Vergiftung vergangen und mehr als einen Monat ist es her, seit Premierministerin Theresa May Russland dieses Verbrechens beschuldigt hat. Trotz unserer zahlreichen Anfragen haben wir jedoch keinen Zugang zu der Untersuchung erhalten. Das britische Außenministerium und die zuständige Polizeibehörde haben auf eine Kontaktaufnahme verzichtet.

Uns wurde der konsularische Zugang zu unseren Bürgern verweigert, was eine Verletzung des Wiener Übereinkommens über konsularische Beziehungen und der bilateralen Konsularkonvention darstellt. Wir sind noch immer nicht in der Lage, den Aufenthaltsort der Skripals, ihren Gesundheitszustand und ihre Absichten zu überprüfen. In Anbetracht aller Fakten haben wir jetzt noch mehr Gründe, diese Situation als Entführung zweier russischer Staatsangehöriger zu betrachten. Wir werden weiterhin nach der Wahrheit suchen und von der britischen Seite Antworten verlangen.

Wir haben auch den Eindruck, dass die britische Regierung absichtlich Beweise zerstört, alle verbleibenden Materialien der Geheimhaltung unterwirft und eine unabhängige Untersuchung unmöglich macht. Die Haustiere von Sergej Skripal wurden verbrannt, ohne zu prüfen, ob sie einem Nervengas ausgesetzt waren. Dann wurde eine Dekontaminierung des Areals angekündigt, die Berichten zufolge die Zerstörung potenziell kontaminierter Objekte beinhaltet, darunter des Hauses von Sergej Skripal, der Kneipe „Mill“ und der Restaurants „Zizzi“.

Die russische Botschaft hat ihren Bericht „Salisbury: A Classified Case“ veröffentlicht, der den Ablauf und die Positionen Großbritanniens und Russlands zusammenfasst. Ich fordere die britische Seite auf, diesen gründlich zu betrachten. Die Liste der Fragen an die britische Regierung wächst ständig. Was wir in erster Linie fordern, ist Transparenz.

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https://deutsch.rt.com/europa/69398-russischer-botschafter-zu-skripal-affaere/
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Quelle:

RT Deutsch

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