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LED-Licht ist sehr energiesparend, die Leuchtkörper langelebig, also eigentlich ideal. Wären da nicht die Warnungen von Experten, dass der hohe Blauanteil die Netzhaut schädigt. Was man dazu wissen muss und wie man sich schützt (Bild: pixabay, kalhh)

Schaden LED-Lampen den Augen? Studien sehen Gefahr von Netzhautdegeneration! Wie man sich schützt

17. April 2019 | Gesundheit | Ernährung | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Wir leben im digitalen Zeitalter: Am Morgen fällt der erste Blick direkt auf’s Smartphone, im Job arbeiten wir den ganzen Tag vor dem Computerbildschirm und abends schauen wir fern und shoppen vielleicht noch parallel auf dem iPad. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht einige Stunden auf irgendeinen Bildschirm gucken. Smartphones, E-Reader, Tablets, Laptops und TV-Monitore strahlen kurzwelliges blaues Licht aus. Bereits zwei Stunden Bildschirmarbeit können zu schmerzenden, brennenden, trockenen Augen oder Kopfschmerzen führen. Dies sind die typischen Symptome von digitaler Überbelastung. Für unsere Augen ist das nämlich der pure Stress, denn digitale Geräte geben deutlich mehr blaues Licht ab als natürliche Lichtquellen. Dieses blaue Licht belastet unsere Augen nicht nur, sondern kann sie auch nachhaltig schädigen. Besonders das Licht von LED-Lampen könnte auf Dauer schädlich für die Augen sein. Das zeigt eine Studie des französischen Instituts für Gesundheit und Medizinforschung. Den Untersuchungen zufolge kann der hohe Anteil blauen Lichts die altersbedingte  Makuladegeneration fördern.

Wir haben nur ein Paar Augen und das sollten wir, so gut es geht, schützen. Je länger unsere Augen dem Blaulicht ausgesetzt sind, desto schlimmer können die Folgen sein. Angefangen von trockenen oder geröteten Augen über Kopfschmerzen oder Migräne bis hin zu Einschlafschwierigkeiten. Denn das blaue Licht ist Bestandteil des Sonnenlichts und steuert somit unseren Hormonhaushalt. Starrt ihr vor dem Einschlafen lange aufs Smartphone, sinkt im Körper die Produktion des Hormons Melatonin, das für euren Tag- und Nachtrhythmus verantwortlich ist. Das erschwert das Einschlafen und auch eure REM-Schlaf-Phase ist weniger intensiv. Das Ergebnis: Ihr fühlt euch am nächsten Morgen nicht erholt, sondern müde und abgeschlagen.

 

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Licht im Tierversuch

Um die Wirkungen verschiedener Lichtarten zu vergleichen, haben die Wissenschaftler Experimente an Ratten durchgeführt. Eine Gruppe wurde Licht aus LED-Lampen ausgesetzt, eine Gruppe Licht aus herkömmlichen Glühlampen und eine Gruppe Licht aus Leuchtröhren:

  • Bei einer hohen Lichtintensität von 6.000 Lux führten alle Lichtquellen zu Entzündungsprozessen, die das Absterben der Sehzellen förderten.
  • Bei einer geringeren Lichtintensität von 500 Lux, wie sie in vielen Innenräumen herrscht, beeinträchtigte nur das Licht der LED-Lampen die Netzhaut der Ratten.

Quelle: ndr

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Blaues Licht kann den Scharfseh-Fleck auf der Netzhaut beschädigen

Der weltweit anerkannte Experte für Fotobiologie Dr. Mercola warnt vor den Gefahren von LED-Licht, das seiner Meinung nach eine große Gefahr für die Augengesundheit darstellt. Das Infrarot-nahe Licht gilt als besonders förderlich für die Gesundheit und wird z.B. in der Medizin eingesetzt. Das Infrarot-nahe Licht hilft dabei, die Zellen in der Retina zu reparieren und zu regenerieren. LED-Licht besitzt keinerlei Infrarot-Anteile, dafür aber einen Überschuss an blauem Licht. Dieser Blaulichtanteil von LEDs verursacht Stress durch Sauerstoffradikale im Gewebe. Dieser Stress muss durch Infrarot-nahes Licht ausgeglichen werden, was aber in LEDs nicht vorhanden ist. Das heißt mehr Stress beim kurzwelligen Licht und verminderte Regeneration bzw. Reparatur durch den nicht vorhandenen langwelligen Lichtanteil. Das wirkt sich auf die Netzhaut aus und auch auf unser Hormonsystem.

Wenn man also LED-Licht nach Sonnenuntergang benutzt, reduziert man die Regenerations- und Wiederherstellungskapazitäten der Augen. In diesem Fall kann die Degeneration zu einer Makuladegeneration führen, die der Hauptgrund von Erblindung gerade bei älteren Menschen ist. (Quelle: makuladegeneration.org)

 

 

 

Das LED Licht ist also von seiner Physik her stark blaulastig bis in den UV-Bereich hinein. Um weißes Licht zu erzeugen, mischen LED-Lampen mehrheitlich gelbes Licht mit einem vergleichsweise hohen Anteil an blauem Licht im Bereich zwischen 400 und 500 nm des Farbspektrums. Der immer noch enthaltene Blaulichtanteil kann die Hornhaut ungehindert passieren und in der Netzhaut Entzündungsprozesse auslösen, genauer gesagt in der Makula. Das ist der Netzhautbereich, in dem die Sehzellen am dichtesten sitzen und mit dem wir deshalb am schärfsten sehen, die sogenannte „Sehgrube“ (siehe Video oben).

  • Blaues Licht führt zur Überproduktion eines Eiweißstoffes, der eine Kettenreaktion auslöst, die zum Tod der Sehzellen führt. Dadurch kommt es zu einem Verlust des Sehvermögens.
  • Blaues Licht schädigt außerdem Pigmentzellen der Netzhaut. Durch beschleunigte Alterungsprozesse produzieren die Zellen vermehrt Abfallstoffe (Lipofuszine), die wiederum die Sehzellen schädigen.

Eine Makuladegeneration erkennt der Augenarzt an bestimmten Ablagerungen und dunklen Flecken auf der Netzhaut. Die Krankheit ist nicht heilbar und tritt meist altersbedingt auf. Es gibt allerdings Therapien, die die Lage verbessern können. Blaues Licht beschleunigt den Prozess vor allem, wenn das Auge dem Licht ungeschützt ausgesetzt ist – also zum Beispiel beim Fernsehen oder bei der Arbeit am Bildschirm.

Bislang wurden die Effekte experimentell im Tierversuch nachgewiesen. Langzeituntersuchungen am Menschen fehlen. Es wird von Fachleuten allerdings dringend empfohlen, Weißlicht-LED nicht dort einzusetzen, wo sich Kinder aufhalten, weil diese noch über eine sehr transparente Augenlinse verfügen und das blaue Licht ungehindert bis auf die Makula durchdringt.

 

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Zuviel blaues Licht führt zu Schlafstörungen und Gesundheitsproblemen

Besonders groß ist die negative Wirkung des blauen Lichtes nachts. Dann nehmen nicht nur unsere Augen Schaden. Auch unsere innere Uhr gerät aus dem Takt. Licht wirkt bis in die kleinsten Molekülstrukturen des Körpers. Das lässt sich im Labor in einzelnen Zellen nachweisen. Im Dunkeln schüttet der Körper Melatonin aus, das ist das Zeichen zu schlafen. Doch fällt auch nur kurz blaues Licht aufs Auge, wird die Melatoninproduktion eingestellt. Das bringt unseren Schlafrhythmus durcheinander.

Unser Wach-Schlafrhythmus wird durch Hormone reguliert, die hauptsächlich in der Zirbeldrüse produziert werden. Nun reduziert aber gerade das blaue Licht die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse, die uns auf den Abend und das Schlafengehen einstimmt. Denn blaues Licht empfangen wir natürlicherweise im Sonnenlicht des Mittags, das dann den höchsten Blauanteil enthält. Die warme, rote Abendsonne schickt uns weiches, rotes Licht, was zum einen die Netzhaut wieder „heilt“ und zum anderen das Signal für die Zirbeldrüse ist, in den Beruhigungs-, Regenerations- und Schlafzustand überzugehen, indem sie Melatonin freisetzt. Es gibt Zellen in der Netzhaut, die dafür verantwortlich sind Melatonin zu produzieren, um die Netzhaut über Nacht zu regenerieren, nur müssen diese auch die Gelegenheit dazu bekommen. Jedoch reduziert insbesondere das blaue Licht von Computerbildschirmen, Smartphones und LED-Fernsehschirmen die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse. Wer bis spät in die Nacht auf LED-Schirme schaut, verhindert alle Reparatur- und Regenerationsmechanismen sehr erfolgreich. Mögliche Folgen sind nicht nur eine Makuladegeneration, sondern auch massive Schlafstörungen, und langfristig auch Übergewicht und Diabetes.

 

Wie kann ich meine Augen vor LED-Licht schützen?

Um zu verstehen, worauf es ankommt, muss man ein wenig ausholen: Die extreme Anpassungsfähigkeit des Auges an unterschiedliche Helligkeiten besteht nicht nur aus dem Öffnen und Verengen der Pupille, sondern in großem Maße aus der chemischen Anpassung auf der Netzhaut. Bei Dunkelheit bildet sich eine vielfach höhere Konzentration von Sehpigmenten in den Fotorezeptoren auf der Netzhaut, das Auge fährt sozusagen die Empfindlichkeit der Sehzellen hoch, zusätzlich zum weiten Öffnen der Pupille. Wir sagen umgangssprachlich, das Auge „gewöhnt sich an die Dunkelheit“. Oder umgekehrt, man ist nach sehr viel Helligkeit erst einmal „geblendet“. Wird aber diese Netzhautempfindlichkeit wegen schwacher Lichtverhältnisse hochgefahren im Auge, wird die „Angriffsfläche“ für photochemische Schädigungen der Netzhaut stark vergrößert. Unter natürlichen Bedingungen sind nur im hellen Tageslicht hohe Blauanteile vorhanden. Dann aber schließt die Pupille sich weitgehend zu einer nur kleinen Öffnung und gleichzeitig trifft das einfallende Licht auf niedrig konzentrierte Fotopigmente. Wenn aber Kunstlicht –  insbesondere LED-Licht – das keine große Helligkeit abstrahlt, aber hohe Anteile an blauem Licht enthält, durch eine geöffnete Pupille auf eine hohe Konzentration von Fotopigmenten fällt, ist die schädliche Wirkung groß. Also ist eine photochemische Schädigung auch bei niedrigen Lichtintensitäten möglich.

Nun wird gern geraten, das Risiko dadurch zu senken, indem man das Licht von Computermonitoren oder Smartphones in den gelblichen Bereich („Nachtmodus“) umstellt. Dann wird zwar mehr Gelbanteil hineingemischt, aber letztendlich kaum Blauanteil herausgenommen. Sinnvoller sind bei langem Aufenthalt vor LED-Bildschirmen sind Brillen, deren Gläser den Blauanteil herausfiltern. Man kann Fertigbrillen – auch in verschiedenen Sehschärfen – unter dem Schlagwort „Blaulichtfilter-Brille“ im Netz finden, oder sich beim Optiker eine individuell angepasste Brille mit Blaulichtfilter anfertigen lassen. Eine gute Filterbrille lässt genau diesen Anteil tiefblauen- bis ultravioletten Lichtes zum größten Teil nicht durch, der die Makula schädigt. Zumindest sollte man beim Lesen auf Bildschirmen und beim Fernsehen noch eine andere Lichtquelle im Raum einschalten – denn im Dunkeln sind die Pupillen weit gestellt und viel blaues Bildschirmlicht gelangt ins Auge.

Besonders LED-Leuchten sollten so angebracht werden, dass man nicht direkt hineinschauen kann. Inzwischen sind auch LED-Lampen auf dem Markt, die einen gelb-orange eingefärbten Glaskörper besitzen. Die Tönung filtert den blauen Anteil im Licht fast komplett heraus und senkt dadurch die Gefahr für die Augen deutlich. Die Hersteller verkaufen solche LED-Lampen oft unter Bezeichnungen wie „Retro“, „Vintage“ oder „Kaminfeuer“. Auch diese Methode ist wirklich sinnvoll, weil sie nicht nur Gelb ins Blau mischt, sondern das schädliche Blau herausfiltert.

 

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