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Schweizer Ärzteausschuss stoppt Mammographie-Screenings: Überdiagnose, unnötige Operationen und Chemos

25. Oktober 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Jedes Jahr laufenen Millionen von Frauen zum Frauenarzt, um ihre jährliche Mammographie zu machen. Das ist ein ein Brustkrebs-Screening-Verfahren, bei dem die Brüste einer Frau zwischen zwei Metallplattformen plattgequetscht werden, um in einer Durchleuchtungsaufnahme Tumore finden zu können. Aber überall beginnen Chirurgen, dieses Verfahren in Frage zu stellen.

Letztes Jahr wurde daher in der Schweiz ein Ärzteausschuss beauftragt, eine Überprüfung der Mammographie-Screenings vorzubereiten. Mit im Ausschuss war ein medizinischer Ethiker, ein klinischer Epidemiologen, ein klinischer Pharmakologe, ein onkologischer Chirurg, ein Rechtsanwalt und ein Gesundheits-Ökonom. Zwei Ausschussmitglieder, Nikola Biller-Andorno M.D. Ph. D. und Peter Juni, M.D. berichten: ”Als wir mit dem Projekt begannen, waren wir uns bewusst, wie kontrovers das Mammograpie-Screening in den letzten 10-15 Jahren diskutiert wird. Als wir die verfügbaren Beweise erhielten und ihre Konsequenzen im Einzelnen betrachteten, wurden wir zunehmend besorgt.”

Die Schäden durch Überdiagnose

Die Ärzte waren schockiert, so wenig Beweise dafür zu finden dass Mammograpie-Screenings mehr Vorteile als Nachteile bieten. ”Die relative Risikoreduktion von etwa 20% bei der Brustkrebssterblichkeit, die man Mammograpie zuschreibt, ist in den Augen der meisten  Experten eine „diagnostische Kaskade“ mit wiederholten Mammographien, anschließenden Biopsien und einer Überzahl von Brustkrebsdiagnosen, die niemals klinisch erkennbar geworden und zum Tragen gekommen wären. Die Überdiagnosen führten dazu, dass einer kanadischen Studie zufolge bei 106 von 44.925 gesunden Frauen in der Screening-Gruppe ein Brustkrebs diagnostiziert wurde und sie unnötig dagegen behandelt wurden, was zu unnötigen chirurgischen Eingriffen, Strahlentherapien, Chemotherapien oder einer Kombinationen dieser Therapien führte.

Die großartige Schutzwirkung existiert nicht

Eine zusätzliche Überprüfung von 10 Studien mit mehr als 600’000 Frauen erbrachten keine Hinweise darauf, dass das Mammographie-Screening eine Auswirkung auf die Gesamtsterblichkeit hatte. Nach der Untersuchung der Daten von den mehr als 600.000 Frauen im Alter zwischen 39 und 74 Jahren, die sich routinemäßig dem Eingriff unterziehen mussten, fanden die Forscher heraus, dass viele Frauen falsch diagnostiziert werden. Viele dieser Frauen werden folglich mit einer Chemotherapie misshandelt, was zu einem raschen Tod führt.

Hier sind die tatsächlichen, statistischen  Zahlen: Mammographie bietet eine Risikoreduktion von 20% und 1 (!) Brustkrebs-Tod pro 1000 Frauen kann dadurch verhindert werden. Das Risiko einer „Überdiagnose“ ist dagegen nicht zu unterschätzen. Mit Bestrahlungen und Chemotherapie irrtümlich behandelte Frauen werden gesundheitlich stark geschädigt, den die Chemotherapie ist ein Zellgift und die Strahlenschäden sind keine Lappalie.

Schauen wir uns die Zahlen an. Für jeden verhinderten Brustkrebs-Tod bei den US-Amerikanischen Frauen, die sich jedes zweite Jahr auf ein Screening einlassen ab dem 50. Lebensjahr (also eine von 1000). Von 1000 Frauen haben also

  • 490-670 Frauen eine falsche positive Mammographie mit Wiederholungstest ( also etwa die Hälfte aller Frauen)
  • 70-100 Frauen eine unnötige Biopsie (bis zu 10 % der 1000 Frauen)
  • 3-14 Frauen haben einen über-diagnostizierten Brustkrebs, der klinisch nie offensichtlich geworden wäre (0,3 – 1,4%)

In der Öffentlichkeit herrscht aber immer noch die Vorstellung, dass Mammographie der einzige Weg sei, um Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen. Dass aber eine Überprüfung von acht wissenschaftlichen Studien, die das Verfahren bewerteten ergab, dass Mammographie weder effektiv noch sicher ist, bleibt seltsamerweise unbekannt.

Wesentlich mehr Schaden als Nutzen – Schweizer Ärzteausschuss fordert Mammographie-Stopp

Wie in der Cochrane Database of Systematic Reviews veröffentlicht, kam die Studie zu dem Schluss, dass Mammographie mehr Schaden als Nutzen verursacht, weil viel mehr Frauen falsch diagnostiziert und misshandelt werden als diejenigen, die tatsächlich die Entwicklung von terminalem Brustkrebs verhindern. Daher ist das als Mammographie bezeichnete Verfahren eine veraltete Geißel, die in die Geschichtsbücher fehlgeschlagener medizinischer Behandlungen gehört und nicht an der Spitze der Frauenmedizin steht.

Die Empfehlung des Ärzteausschusses war, dass keine neuen systematischen Mammograpie-Screenings-Programme eingeführt werden und dass eine zeitliche Begrenzung auf bestehende Programme gesetzt wird. Darüber hinaus erklärten sie, dass die Qualität aller Formen des Mammographie-Screenings bewertet werden sollten und klare Informationen für Frauen zur Verfügung gestellt werden sollten mit den Vorteilen und den Schäden des Screenings.

Ein Zitat bringt es auf den Punkt: “Ich glaube, wenn du einen Tumor hast, ist es das Letzte, was du tun würdest, diesen Tumor zwischen zwei Platten zu zerquetschen, denn das würde ihn erst recht verbreiten”, sagt die Allgemeinärztin Dr. Sarah Mybill im Dokumentarfilm The Promise.

Quellen:

NaturalBlaze.com
NCBI.NLM.NIH.gov
NEJM.org
Collective-Evolution.com
www.medical-board.ch

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