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Schweizer Studie: Gewalt bei Teenagerpärchen – Geschwurbel um den heißen Brei „Islam“

18. Juli 2018 | Familie | Soziales | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | Die Unbestechlichen

Von Niki Vogt

In den Filmen der Dreißiger Jahre ist es eine klassische Szene. Der blonde, junge Mann, ein kecker Draufgänger, sympathisch, selbstbewusst, mit einer sexy Prise Machotum (vorzugsweise Peter Kraus) verliebt sich in ein blitzsauberes, kieksstimmiges, junges Mädel mit sorgfältig ondulierter Langhaarfrisur, weitem, langem Rock und schmaler Taille (vorzugsweise Cornelia Froboess). Es ist klar, die werden jetzt ein Paar, die Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Er zieht sie an sich, blind vor Verliebtheit und Begeisterung, küsst sie … und Batsch! Sie knallt ihm eine.
Das muss so sein. Er wäre geradezu enttäuscht wenn nicht, bestätigt sie ihm doch dadurch, wie schneidig er „rangeht“ und dass er ein ganzer Kerl ist. Damals eroberte und umwarb man das angebetete Mädchen, und das hatte, wenn sie anständig war, ihm bei Annäherung eine Watsch’n zu geben.

Damals machte die Frau den Haushalt und zog die Kinder groß, bewundert und unterstützte ihren Mann und legte – besonders im Liebesfilm – auch bisweilen gern eine hysterische Szene hin. Auch dazu gehörte, neben Geschluchze und Gequietsche die eine oder andere Ohrfeige oder albernes Fäustchentrommeln auf die breite Männerbrust, was der Mann aber geduldig hinnahm, wie er überhaupt seine Gefühlswelt nur andeutete. Weibliche „Gewalt“ gegen den Mann hatte etwas rührend Kindliches, ein nicht ganz so ernst gemeintes Aufbegehren gegen männliche Kraft, die gleichzeitig Schutz und geduldige Domination war.

Ein Mann, der seine Freundin oder Frau verprügelte, galt zu dieser Zeit als per se asozial, primitiv und verbrecherisch. Frauen schlägt man nicht, das war unehrenhaft, feige, unritterlich. Frauen sind körperlich schwächer. Der starke, echte Mann beschützte Frauen, Kinder und Waisen. Umgekehrt, wie beschrieben, durfte das Frauchen schon eher mal den Zwergenaufstand üben.

Vergewaltigungen gab es, aber das waren in der Wahrnehmung der Gesellschaft unheimliche, kranke Psychopathen und sorgten für blankes Entsetzen. Eine Tragödie, in der der Mann aus enttäuschter Liebe die Frau ersticht, fand in einem anderen Kulturkreis statt, wie in „Carmen“.

 

 

Die Rollen waren klar, der Kulturkreis homogen. Jeder wusste, es gibt Männer und Frauen, Punkt. Und solche, die es werden wollen. Die Verhaltensweisen waren gesellschaftlich geübt, die Vorbilder in Büchern und Filmen klar. Innerhalb dieses Geschlechterverhalten-Rahmens konnte man seine individuellen Charakterzüge ausdrücken, und so fand jedes Töpfchen auch relativ leicht sein Deckelchen. Man wusste schon als Teenager in Umrissen, woran man bei der anderen Sorte Mensch war.

Heute ist es unübersichtlich geworden. Das seit Jahrhunderttausenden im Menschen angelegte Verhalten wird aberzogen, umgebogen, kriminalisiert, lächerlich gemacht. Frauen müssen ihre männlichen Seiten überbetonen, Männer müssen das Weibliche in sich finden. Machotum ist auf jeden Fall ganz furchtbar schlecht. Es ist gleichbedeutend mit Gewalttätigkeit, Rücksichtslosigkeit, Egomanie, sexueller Dominanz.

Das Weibliche wird per se als Opferverhalten, aber auch als irgendwie verachtenswertes Versagen definiert.

Junge Leute tun sich nicht leicht, im komplizierten Spiel einer Beziehung ihre Rolle zu finden und emotionale Verträge zu verhandeln und einzuüben. Da wirken die alten, gesellschaftlich und genetisch verankerten Verhaltensweisen noch mächtig nach. Dazu kommen Probleme mit jungen Männern aus anderen Kulturkreisen, deren geschlechtsspezifisches Verhalten komplett inkompatibel mit den europäischen, insbesondere den neuen, genderistischen Verhaltensnormen der „Westlichen Gesellschaft“ ist.

 

 

Das geht jedenfalls aus den Ergebnissen einer Züricher Langzeitstudie hervor. (Nach etwas Suchen findet man sie hier, das PDF dazu ist dort kostenlos herunterzuladen). Die Ergebnisse wirken nur auf den ersten Blick widersprüchlich.

So nehmen die Forscher mit Staunen zur Kenntnis, dass Schweizer Mädchen wesentlich öfter physische Gewalt gegen ihren Freund anwenden als umgekehrt: 20% der Mädchen gaben an, in ihrer Beziehung „schon einmal physische Gewalt ausgeübt zu haben“ durch Stoßen, Ohrfeigen oder Schläge. Umgekehrt sind es bei den Schweizer „Knaben“ (ein hübsches, altes Wort) nur 12,5%.

Hier wirkt sicher einerseits das alte Rollenbild, in dem die weiblichen Attacken zum einen nicht wirklich ernst genommen werden, zum anderen aber auch (im Normalfall) keine echte Bedrohung oder Verletzungsgefahr für den jungen Mann darstellen. Der junge Mann wird sich auch ungern als Opfer eines Mädchens darstellen. Dazu kommt sicher noch, dass heute den Mädchen eine wesentlich aggressivere Rolle zugestanden wird als früher, und die Mädchen wahrscheinlich auch recht frei heraus sagen, dass sie ihrem Freund bisweilen „eine verpassen“, da das ja sogar eher Stärke und Selbstbewusstsein signalisiert.

Dementsprechend kommen Attacken durch die Freundin – laut Studie – auch wesentlich seltener zur Anzeige.

Umgekehrt entspricht das Verhalten der Schweizer Männer im Teenageralter ebenfalls dem alten Rollenverständnis. Leichte physische Gewalt wie Ohrfeigen, Schubsen, Schlagen entsprechen auch heute dem Männerbild der Schweizer Knaben offenbar nicht.

Interessant ist hier in diesem Zusammenhang eine Grafik aus einem Artikel der NZZ, der sich ebenfalls auf diese Studie bezieht:

 

 

Geht man davon aus, dass Schubsen oder eine Ohrfeige nicht gleich zur Anzeige führt, sondern nur massivere Gewalteinwirkung tatsächlich zu polizeilichen Ermittlungen führt, spricht diese Grafik ebenfalls für die Vermutung, dass von Mädchen selten ernstzunehmende, physische Gewalt ausgeht.

 

„Na, ist sie nicht süß?“ sagt der Blick des Mannes. Weibliches Boxen, Knuffen und Schubsen wird normalerweise nicht ernst genommen vom Mann. Und ist auch normalerweise nicht ernst gemeint von der Frau.

 

Trifft aber die Feststellung der Studie zu, dass die Schweizer Knaben wesentlich seltener ihre Freundin schubsen oder hauen, als umgekehrt, dann spricht die überaus hohe Zahl von Ermittlungsverfahren gegen männliche Teenager stark dafür, dass die wenigen Fälle von Gewaltanwendung gegen die Freundin auch gleich in massive Gewalt ausarten. Wer aber nicht schubst oder eine Ohrfeige verteilt, wird wahrscheinlich nicht sofort zu roher Gewalt greifen. Diese Zahlen legen nahe, dass es eine Teilgruppe unter den  Jungmännern in der Schweiz gibt, die grundsätzlich gegenüber Frauen vor erheblichen Handgreiflichkeiten oder gar Verletzungen nicht zurückschrecken und ihre körperliche Überlegenheit und Aggressivität rücksichtslos einsetzen.

Bei sexueller Gewalt sieht es schon ganz anders aus. Hier gibt es nur 1% der Mädchen, die ihren Freund gegen seinen Willen zu Sex drängen (und auch hier wird das wohl schwerlich mit massiver Gewalt zu erreichen sein) oder von ihm erotische Bilder verlangen. Hingegen verlangen 10% der Schweizer Knaben nachdrücklich sexuelle Handlungen oder erotische Bilder von ihrer Freundin. Sind das dieselben Knaben, die ihre Freundin nicht schubsen oder schlagen würden?

Zur Gewalt zählen allerdings auch das Ausüben von Druck und Kontrolle durch „Monitoring“: 38 % der Knaben und 44% der Mädchen überprüfen die Handys ihres Partners, mit wem der andere kommuniziert, über welche Inhalte, ob man sich trifft und in welchem Rahmen – wobei auch Druck ausgeübt wird, um gegebenenfalls Treffen oder Kontakte zu verhindern.

Interessant ist, dass die Studie nicht unterscheidet zwischen autochtonen Schweizer Jugendlichen und Migranten. An zwei Stellen wird aber doch nebenbei deutlich, dass die Hälfte der beobachteten Jugendlichen Eltern haben, die im Ausland geboren sind.

Auf Seite 21 der Studie im Netz findet man zu GJP (Gewalt in jugendlichen Paarbeziehungen), dass es „Keine starken Hinweise auf geschlechtsspezifische Ursachen von GJP“ gebe, aber tendenzielle Unterschiede, und da heißt es dann: „Muslimische Konfession ist bei Jungen einer der stärksten Effekte überhaupt, bei Mädchen ist er vergleichbar mit dem anderer sozio-kultureller Variablen.“ und auf Seite 23 zu den Risikogruppen: „Bildungsferne Jugendliche mit nicht-westlichem Migrationshintergrund. Männliche muslimische Jugendliche als spezifische Risikogruppe.“

Die Studie offenbart auch, dass (ernsthafte) Gewalt in Teenager-Beziehungen „unter anderem mit einer Macho-Einstellung zu erklären“sei. „Vor allem muslimische Knaben“ seien besonders anfällig. Natürlich, so berichtet die NZZ, hat – trotz aller Zehenspitzentanzerei der Studie um das goldene Kalb „Islam“ – eine muslimische Dachorganisation heftigen Widerspruch eingelegt.

Dadurch, dass hier nicht wirklich Tacheles geredet wird, sondern nur angedeutet, woran (traditionelles Elternhaus, „Effekte“ durch muslimische Konfession usw.) die Gewaltausübung irgendwie und irgendwo auch liegen könnte, schwurbelt die Studie im Unverbindlichen herum. Vor allem ist ein zentraler Begriff unzulässig verwaschen, der vollkommen undifferenziert benutzt wird: die „Macho-Einstellung.“

Hier muss einfach deutlich gesagt werden, dass dieser Terminus als Generaldiffamierungscode für traditionelles, männliches Verhalten eine ebenso unsachliche und unwissenschaftliche, wie auch diskriminierende Verallgemeinerung ist.

Wenn also die Studie zu dem Schluss kommt, gewalttätiges Verhalten von (jugendlichen) Männern gegenüber (jugendlichen) Frauen in einer Paarbeziehung zu beseitigen sei durch …

 

 

dann ist scharfer Protest angebracht. Die westliche, europäische, traditionelle, männliche Rolle verbietet geradezu Gewalt gegen Frauen und Schwächere. Sie hatte durchaus ihre Nachteile, aber Gewalt gegen Frauen wurde hier in Europa nicht durch die Normen der Männlichkeit legitimiert. Das ist einfach falsch. (Dass es prügelnde Ehemänner trotzdem auch gab, wird nicht bestritten, gehörte aber nie zum normalen, gesellschaftlich akzeptierten Umgang mit Frauen). Den autochtonen Schweizern, Österreichern, Deutschen, Holländern, Franzosen, Briten usw. usw. Gewalttätigkeit gegen Frauen als ihre traditionelle, männliche Rolle zu unterstellen, ist schlicht unzutreffend.

Eine Studie der University St. Andrews in Schottland beweist: Besonders maskulin wirkende und auftretende Männer zeigen zwar eine höhere Aggressivität, sind aber die ersten, die bereit sind, sich für die Verteidigung einer Gruppe, Familie, Kinder, Frauen einzusetzen. Das liegt, biologisch gesehen, am Testosteronspiegel des Mannes. Je höher der ist, desto deutlicher ausgeprägt sind die maskulinen Verhaltensmuster. Das bedeutet aber nur, dass derjenige aktiv auf Probleme zugeht und sich auch vor Unangenehmem nicht wegduckt. Er ist kampfbereit, ob physisch oder psychisch, insbesondere zur Verteidigung seiner Gruppe. Dabei, so die Forscher, sei die Gewaltbereitschaft, die zum Schutz dieser eigenen Gruppe notwendig ist, nicht mit unmotivierter, physischer Aggressivität zu verwechseln.

Was hier in trockener, wissenschaftlicher Sprache gesagt wird ist: Im Mann steckt immer auch der Krieger und Held, der sich für die Seinen zu opfern bereit ist, WEIL er die Frauen und Kinder schützt. Das ist eine typisch männliche Tugend, die es zu ehren und zu schätzen gilt. Jeder Feuerwehrmann, der in ein brennendes Haus geht, jeder Taucher, der in Thailand sein Leben auf’s Spiel gesetzt hat für die Jungs in der Höhle (einer davon hat auch sein Leben dafür gegeben!), jeder Bergrettungs-Mann, jeder Polizist im scharfen Einsatz, jeder Bundeswehrsoldat ist bereit, sich für andere zu opfern. Und sie alle sind irgendwo „Macho“, sonst täten sie das nicht, weil das eben typisch männlich ist.

 

 

Dieser Charakterzug im Mann ist der Plot für unzählige Filme über Krieger und Superhelden, selbstlose Heroen, die – schon halbtot und blutend –  unter Einsatz ihres Lebens, die ganze Schose im letzten Moment retten und das Böse besiegen. Kassenschlager wie die Bruce-Willis-„Die hard“-Filme oder Armageddon, Batman, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone … alle diese supermaskulinen Krieger-Filme verkaufen sich, weil sie dem in uns verankerten Urbild des Mannes als starker Beschützer und opfermutigen Krieger entsprechen. Alle Jungs gucken das, weil sie so sein wollen und alle Mädels, weil sie sich so einen wünschen. Das ist die nackte Wahrheit.

Diese Studie hat keinen echten Nutzen, weil sie das ignoriert. Weil sie um den heißen Brei muslimischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen herumschleicht. Weil sie das Kind nicht beim Namen nennt: Die dem Islam eigene Frauenverachtung und Unterdrückung, die sich auch in „jugendlichen Paarbeziehungen“ offenbart. Weil sich die Studie hinter Verallgemeinerungen versteckt. Sie erklärt einfach pauschal männliche Verhaltensweisen in toto für abschaffungswürdig und falsch und macht keinen Unterschied zwischen asozialer, schädlicher, krimineller, sexueller und zügelloser Gewaltanwendung und der schützenden, verteidigenden, rettenden und angemessen-diziplinierten Gewaltanwendung von Männern.

Einfach Männlichkeit und Tradition komplett für alle abschaffen? So wird man keine Probleme lösen, sondern noch mehr schaffen.

 

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