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Silvester, Rauhnächte & mit Lärm die bösen Geister vertreiben

31. Dezember 2020 | Allgemein | Bewusstsein | Spiritualität | Familie | Soziales | Kultur | Kunst | Musik | Natur | Umwelt | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Persönliche Orakel, wie Blei oder Wachsgießen erfreuten sich großer Beliebtheit und haben sich bis in die heutige Zeit gehalten. Man lässt geschmolzenes Blei oder Wachs ins Wasser tropfen und beobachtet, welche Formen entstehen. Eine gerade Linie soll ein ruhiges, ausgeglichenes neues Lebensjahr bedeuten, eine kurvige mehr Abenteuer und eine unterbrochene Linie könnte auch Krankheit anzeigen.

 

Überlieferte Speisen und Getränke

Soll das kommende Jahr positiv verlaufen, so sind Weihnachten und Silvester bestimmte Speisen und Getränke ein „Muss“.

An erster Stelle steht zu Silvester Fisch! Er ist wichtig, um im neuen Jahr von Unglück verschont zu bleiben.

Als beliebtester Fisch gilt der Karpfen. Einige seiner Schuppen legt man in die Geldbörse, dann soll sie im nächsten Jahr immer prall gefüllt sein. Auch Schweinefleisch war zu Silvester erlaubt. Damit sollte einem im nächsten Jahr das Glück treu bleiben.

Deshalb schenken sich Menschen zum Jahreswechsel als Glücksbringer auch kleine Schweinchen aus Marzipan, Metall oder Porzellan. Häufig backt die Hausfrau ein Schwein aus Kuchenteig. Es wird zu Silvester zusammen mit brennenden Kerzen auf den Tisch gestellt und dann verzehrt. In einigen Regionen Deutschlands gehört zum Silvester-Schweinebraten Grünkohl.

Auch Mohnspeisen sind beliebt, z. B. die Mohnklöße in Schlesien und der Steiermark. In Dresden gibt es zum Silvester-Abend Hirsebrei, in Holstein Reisbrei, in Thüringen mit Heringen gemischtes „Fleischgemengsel“ und in Württemberg Heringssalat.

Manche Speisen, wie zum Beispiel Erbsen und andere Hülsenfrüchte sind zu Silvester dagegen verpönt. Und Äpfel soll man ganz meiden. So glaubt man in Hessen, dass Äpfel, zu Silvester gegessen, zu bösen Geschwüren führen.

Bei den Getränken ist der Silvester-Punsch Pflicht, vor allem, um damit das neue Jahr zu begrüßen. Das Wort „Punsch“ kommt aus dem Hindostanischen und bedeutet „Fünf“. Deshalb musste ein guter Punsch früher aus fünf Zutaten bestehen: Arrak oder Rum, Wasser, Tee, Zucker und Zitronensaft.

 

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Mit Lärm die bösen Geister vertreiben

Niemand, der heute zu Silvester seine Feuerwerkskörper zündet, denkt daran, dass er damit eine uralte Tradition fortsetzt.

Durch Lärm und laute Umzüge wollten die Menschen früher die bösen Geister vertreiben. Diese treiben nämlich besonders zu Silvester und Neujahr ihr Unwesen.

Wir verbringen heute den Neujahrstag meist in Ruhe, schlafen aus oder „kurieren“ unseren Kater. Das war früher anders. Auch der Neujahrstag war noch voller Aktivitäten, um die Dämonen zu verjagen.

Zu diesen lauten Bräuchen gehörten das Neujahrsschießen und das Neujahrswerfen. Bei letzterem zerschlug man alte Töpfe, Teller und Gläser vor der Tür der Nachbarn.

Um symbolisch das Austreiben des Winters darzustellen gab es den heidnischen Brauch des Durchprügeln einer Person. In den Dörfern Niederösterreichs wurde dazu dem ungeschicktesten Knecht auf dem Hof ein Strohkranz auf den Kopf gesetzt und ein Strohbündel in die Hand gedrückt. Dann jagten ihn die Bewohner des Bauernhofes mit einer aus Stroh angefertigten Peitsche aus dem Haus. Nun musste er so lange in der Kälte stehen, bis eine Magd, meist die jüngste, sich seiner erbarmte und ihn wieder ins Haus holte. Meist erhielt der durchgeprügelte Knecht den Namen Silvester. Oft wurde der Knecht aber auch durch eine Strohpuppe ersetzt. Sie wurde von der Dorfjugend am anderen Morgen verhöhnt und anschließend feierlich verbrannt.

In der Neujahrsnacht schossen die Bauern in die Obstbäume oder über die Viehställe. Erstere wollte man damit zu reicher Ernte anregen und mit letzterem das Vieh vor Krankheit schützen.

Und um das ganze Jahr vom Bösen verschont zu bleiben, schrieb man am Neujahrstag oder am 6. Januar mit geweihter Kreide die Namen der heiligen drei Könige C(aspar) + M(elchior) + B(althasar) über die Türen.

Diese Zeichen sind auch heute noch an vielen Türen zu sehen – ein Beweis dafür, dass sich diese Tradition bis in die heutige Zeit gehalten hat.

 

 

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