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Studie: Chemotherapie tötet – sie verbreitet den Krebs im ganzen Körper

15. November 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Neue Studie: Chemo fördert Krebs!

Wissenschaftler warnen: Krebs kann sich durch Chemotherapie im Körper vermehren und sogar die Ursache für die Bildung weiterer Tumore sein, wie eine neue Studie beweist. Forscher in den USA haben jetzt bei Patientinnen mit Brustkrebs den Einfluss von Chemotherapie-Medikamenten untersucht und dabei herausgefunden, dass diese die Verbreitung des Krebses in andere Körperpartien fördert, wo er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödlich wirkt.

 

 

55.000 Frauen in Großbritannien erhalten jedes Jahr die Diagnose Brustkrebs und 11 000 von ihnen sterben an der “Krankheit”. Vielen von ihnen werden schon vor einer Operation mit Chemotherapie behandelt. Die neuen Studien zeigen aber, dass die Verabreichung von Zellgiften – und nichts anderes ich die Chemo – wahrscheinlich eher die Verbreitung der Krebszellen im Körper bewirkt, auch wenn die Zytostatika die Tumore kurzfistig “schrumpfen” lassen. Es scheint, dass die Zellgifte den Blutfluss in den Venen so verändert, dass die Aderwände durchlässiger werden und es den Krebszellen leichter fällt, hindurchzukommen und sich im Körper auszubreiten.

Dr. George Karagiannis, vom Albert Einstein College für Medizin der Yeshiva Universität in New York hat herausgefunden, dass die Anzahl der Passagen für die Durchlässigkeit von Krebszellen sich bei 20 Patientinnen, welche zwei gängige Chemotherapeutische Präparate erhielten, signifikant erhöhte.

 

Das Bild zeigt die Veränderung der Durchlässigkeit der Venen für maligne Zellen. Copyright beim Urheber: George Karagiannis

 

Er fand auch, dass sich bei Mäusen, denen man Brustkrebsmedikamente gab, die Anzahl der Krebszellen, welche sich im Blut und in den Lungen befinden, erhöhte. Dr. Karagiannis schlug vor, dass die Frauen während der Chemotherapie beobachten können, ob sich die Anzahl der Krebszellen im Blut erhöhe. “Ein möglicher Lösungsansatz wäre, nach der Präoperativen Gabe von Zytostatika, eine kleine Menge des Tumors zu erhalten.” sagte er. “Wenn wir beobachten, dass die Krebsmarker steigen, empfehlen wir die Chemotherapie auszusetzen und zuerst zu operieren, gefolgt von einer Chemotherapie nach der Operation. Es ist weitere Forschung nötig.“ Die Studie wurde in der Zeitschrift:  Science Translational Medicine.  veröffentlicht.

 

 

Bekannte Nebenwirkungen der Chemotherapie

Zytostatika sind spezielle Medikamente, die bei Chemotherapien gegen den Krebs verabreicht werden. Sie werden manchmal als Tabletten, meist aber als Infusionen gegeben. Zytostatika hemmen das Wachstum von Zellen aus, die eine sehr schnelle Zellteilungsrate haben, sich also sehr schnell vermehren. Genau das tun Krebszellen, aber auch die völlig gesunden und lebenswichtigen Blutzellen, die Zellen der Haarfollikel und auch die Zellen der Magen- und Darmschleimhaut.

Eine Chemotherapie schädigt deshalb massiv das Verdauungssystem und die Blutbildung. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall sowie Anämien (Blutarmut) mit starker Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind daher die bekannten Nebenwirkungen einer Chemotherapie.

 

 

Chemotherapien sind krebserregend

Die Chemotherapie ist meistens schon aufgrund dieser Nebenwirkungen eine Qual. Das ist aber noch nicht alles.Selbst dann, wenn man es „geschafft“ hat, sind nicht selten bleibenden Herzschäden ein schweres Leiden. Chemotherapien sind aber darüber hinaus selbst krebserregend. Viele Patienten, die glaubten, sie hätten es gepackt, erkranken eine Weile nachher an einer Leukämie („Blutkrebs“). Auffällig oft geschieht das nach der chemotherapeutischen Behandlung von Gebärmutterhalskrebs, Prostatakrebs oder Speiseröhrenkrebs.

Wenn Chemo nicht mehr wirkt …

Nicht selten ist es so, dass bei Krebspatienten die erste Chemotherapie richtig gut wirkt. Der Arzt hängt erfreut und stolz die neuen Röntgen- oder Tomographenbilder an die Leuchtwand und das alte daneben und zeigt, wie schön sich der Tumor verkleinert hat. Der Patient, vielleicht noch anwesende Familienmitglieder, schöpfen Hoffnung, haben Tränen der Freude in den Augen und glauben schon, der Krebs sei bald besiegt. Beflügelt von den Bildern glauben sie an den Erfolg der Chemotherapie. Vielleicht ist der Tumor bald sogar ganz verschwunden. Alle sind glücklich. Nur der Arzt, der das schon oft miterlebt hat weiß: Das ist möglicherweise doch noch nicht ausgestanden. Denn oft kommt der Rückfall. Der betroffen Patient bleibt diesmal recht ruhig, Er glaubt ja zu wissen, dass die Chemo hilft. Dann muss er eben doch noch einmal dadurch und erträgt tapfer den nächsten Durchgang. Aber diesmal schlägt es nicht mehr an. Warum?

 

 

 

Der behandelnde Onkologe beruhigt. Das kommt vor. Der Tumor hat nun eine Resistenz gegen das Mittel entwickelt. Ein zweites Mittel wird eingesetzt. Dasselbe Spiel geht vielleicht noch einmal, vielleicht schlägt aber auch das neue Mittel nicht an. Der Tumor ist chemotherapieresistent geworden. Die Krebszellen reagieren nicht mehr auf das hochgiftige Zellgift und der Körper des Kranken ist bereits sehr geschwächt. Nun wird auf nichts mehr Rücksicht genommen, denn die Zeit läuft und der Tumor wächst. Jetzt werden in schneller Folge andere Zytostatika und Zytostatika-Kombinationen als letzte Möglichkeit probiert. Die Darmschleimhautzellen und Blutzellen werden massenhaft  massakriert. Der Patient wird schwächer und schwächer, leidet an Durchfall, Erbrechen, völliger Erschöpfung und nicht selten auch an starken Schmerzen. Vielleicht ist der Krebs noch einmal kurzzeitig zurückgegangen. Aber in dem Stadium gibt es nur noch sehr selten Erfolge. Der Krebs gewinnt.

Die Onkologen sind aber der Meinung, die Chemotherapie habe dem Krebskranken doch noch eine deutliche Verlängerung des Lebens geschenkt, was natürlich niemand belegen oder bestreiten kann. Es stellt sich aber auch die Frage, ob – selbst wenn die Chemo das Leben noch verlängert hat – es noch lebenswert war. Wenn Sie mehr über die nicht erfüllten Hoffnungen und Erwartungen von vielen Krebspatienten erfahren möchten, lesen Sie hier weiter: Chemotherapie – Die falschen Erwartungen.

 

 

 

… aber warum wirkt sie nicht mehr?

Offen gesagt, man weiß es nicht wirklich. Man vermutet, es liegt an der Teiliungsphase: Zytostatika wirken ja nur auf die Zellen tödlich, die sich gerade teilen. Diejenigen Krebszellen, die gerade in einer Ruhephase sind, bleiben, wenn die Ruhephase lang genug ist, von dem Gift verschont. Irgendwann später legen sie aber wieder los. Das kann nach dem ersten Chemotherapie-Durchlauf geschehen, aber auch später, wenn sich der Patient längst geheilt glaubt. Aber das ist nur ein Erklärungsmodell.

Medizinische Studie: Chemotherapie fördert die Entstehung resistenter Krebszellen

US-Wissenschaftler am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle/USA entdeckten im Jahr 2012 einen bislang unbekannten Mechanismus, der erklären könnte, warum sich Krebszellen anfangs noch von einer Chemotherapie in die Flucht schlagen lassen, später aber nicht mehr.Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im August 2012 im Fachmagazin Nature Medicine. Das Ziel der Wissenschaftler war es, die Basis für neue und effektive Krebstherapien zu schaffen. Denn noch immer bedeutet die Chemotherapieresistenz eines Tumors (besonders bei Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs) das Todesurteil für viele Menschen – vor allem dann, wenn der Krebs bereits gestreut und Metastasen in anderen Organen gebildet hat.

 

 

 

Die gesunde Umgebung fördert Krebszellen unter Einfluss der Chemo

Krebszellen im Körper befinden sich in einem sehr vielfältigen, biologischen Umfeld. Die unmittelbare Nachbarschaft beeinflusst die Reaktionen des Tumors stark. Der Arzt Peter S. Nelson, M.D., ist der leitende Wissenschaftler der genannten Studie. Er und seine Kollegen fanden heraus, dass eine Chemotherapie völlig gesunde Fibroblasten (Bindegewebszellen) dazu bringt, nicht nur einen, sondern ein ganzes Sammelsurium an Wachstumsfaktoren (z. B. das Protein WNT16B) freizusetzen und in die Umgebung zu bringen. Die Fibroblasten machen das, um die durch die Chemotherapie eingetretenen Gewebeschäden möglichst schnell zu reparieren. Doch die benachbarte Krebszellen freuen sich besonders darüber. Sie werden ebenfalls zu einem verstärkten Wachstum angeregt. Dieses Protein WNT16B sorgt aber nicht nur für Wachstum, sondern hilft den Krebszellen noch, ihr umgebendes Gewebe zu durchwuchern und sich gegen die Chemo-Zellgifte zu schützen. Die Wisenschaftler stellen sogar fest, dass unter den Bedingungen der Chemotherapie eine bis zu 30fach höhere Produktion von Wachstumsfaktoren stattfindet.

Quelle: https://www.eurekalert.org/pub_releases/2012-08/fhcr-rdn080212.php

 

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