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Studien zeigen, dass Tanzen das Altern des Gehirns umkehren kann

7. Oktober 2019 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Mit zunehmendem Alter nimmt die geistige und körperliche Fitness ab, was durch Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit noch verschlimmert werden kann. Eine neue Studie, die in der Open-Access-Zeitschrift Frontiers in Human Neuroscience veröffentlicht wurde, zeigt, dass ältere Menschen, die routinemäßig an körperlicher Bewegung teilnehmen, die Zeichen des Alterns im Gehirn umkehren können, und Tanzen hat dabei die größte Wirkung.

„Bewegung hat den positiven Effekt, den altersbedingten Rückgang der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit zu verlangsamen oder sogar entgegenzuwirken“, sagt Dr. Kathrin Rehfeld, Hauptautorin der Studie am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Magdeburg, Deutschland. „In dieser Studie zeigen wir, dass zwei verschiedene Arten von körperlicher Bewegung (Tanz und Ausdauertraining) beide die Fläche des Gehirns vergrößern, die mit zunehmendem Alter abnimmt. Im Vergleich dazu war es nur das Tanzen, das zu spürbaren Verhaltensänderungen im Sinne einer besseren Balance führte.“

Ältere Freiwillige mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren wurden für die Studie rekrutiert und erhielten entweder einen achtzehn Monate wöchentlichen Kurs zum Erlernen von Tanzroutinen oder Ausdauer- und Beweglichkeitstraining. Beide Gruppen zeigten eine Zunahme der Hippocampusregion des Gehirns. Dies ist wichtig, da dieser Bereich anfällig für altersbedingten Rückgang sein kann und von Krankheiten wie Alzheimer betroffen ist. Es spielt auch eine Schlüsselrolle beim Gedächtnis und Lernen und hält das Gleichgewicht.

Während frühere Forschungen gezeigt haben, dass körperliche Bewegung den altersbedingten Hirnrückgang bekämpfen kann, ist nicht bekannt, ob eine Art von Bewegung besser sein kann als eine andere. Um dies zu beurteilen, unterschieden sich die Übungsroutinen, die den Freiwilligen gegeben wurden. Das traditionelle Fitnesstraining führte hauptsächlich repetitive Übungen wie Radfahren oder Nordic Walking durch, aber die Tanzgruppe wurde jede Woche mit etwas anderem herausgefordert.

 

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Dr. Rehfeld erklärt: „Wir haben versucht, unseren Senioren in der Tanzgruppe ständig wechselnde Tanzroutinen aus verschiedenen Genres (Jazz, Square, Latin-American und Line Dance) zur Verfügung zu stellen. Schritte, Armmuster, Formationen, Geschwindigkeit und Rhythmen wurden jede zweite Woche gewechselt, um sie in einem ständigen Lernprozess zu halten. Die größte Herausforderung für sie war es, die Routinen unter Zeitdruck und ohne Hinweise des Trainers in Erinnerung zu rufen.“

Diese zusätzlichen Herausforderungen sollen den spürbaren Unterschied im Gleichgewicht der Teilnehmer in der Tanzgruppe erklären. Dr. Rehfeld und ihre Kollegen bauen auf dieser Forschung auf, um neue Fitnessprogramme zu testen, die das Potenzial haben, die Anti-Aging-Effekte auf das Gehirn zu maximieren.

„Im Moment evaluieren wir ein neues System namens „Jymmin“ (Jammen und Gymnastik). Dies ist ein sensorgestütztes System, das aufgrund von körperlicher Aktivität Geräusche (Melodien, Rhythmus) erzeugt. Wir wissen, dass Demenzkranke beim Hören von Musik stark reagieren. Wir wollen die vielversprechenden Aspekte körperliche Aktivität und aktives Musizieren in einer Machbarkeitsstudie mit Demenzkranken kombinieren.“

Dr. Rehfeld schließt mit einem Ratschlag, der uns aus den Sitzen holen und zu unserem Lieblingsschlag tanzen lassen könnte.

„Ich glaube, dass jeder ein unabhängiges und gesundes Leben führen möchte, so lange wie möglich. Körperliche Aktivität ist einer der Lebensstilfaktoren, die dazu beitragen können, indem sie mehreren Risikofaktoren entgegenwirken und den altersbedingten Rückgang verlangsamen. Ich denke, Tanzen ist ein mächtiges Werkzeug, um neue Herausforderungen für Körper und Geist zu schaffen, besonders im hohen Alter.“

Diese Studie fällt in eine breitere Sammlung von Forschungen, die die kognitiven und neuronalen Auswirkungen von körperlicher und kognitiver Aktivität über die gesamte Lebensdauer untersuchen.

 

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Quelle:

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