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Südafrika: Von Generationen gepflegte Weinberge in majestätischer Landschaft - wie lange noch?

Südafrikas weiße Farmer verlassen das Land wegen Farm-Morden – Russland heißt sie willkommen

14. Juli 2018 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | connectiv.events

Von Niki Vogt

Südafrika ist seit 20 Jahren kein sicheres Land mehr. Man ist eigentlich an den meisten Orten seines Lebens nicht mehr sicher. Nach inoffiziellen Zahlen wurden in diesen letzten 20 Jahren zwischen 3000 – 4000 Buren samt ihren Familien (auch einschließlich den weißen und schwarzen Angestellten) auf ihren Farmen brutal umgebracht. Die Buren, weiße Farmer in Südafrika, sind hauptsächlich Nachfahren der vor etwa 200 Jahren in Südafrika eingewanderten Siedlern aus den Niederlanden. Sie werden immer häufiger auf ihren Farmen überfallen, gefoltert und teilweise auch ermordet. Diese Zahlen werden von den weißen Farmern, den „Buren“ privat nachgehalten. Auf öffentliche Statistiken kann man sich dabei nicht berufen. Ähnlich, wie hier in Europa ist die Polizei (allerdings schon seit 2007) angehalten, die Hautfarbe der Opfer und Täter nicht in die Akten aufzunehmen. Wie viele es genau sind, lässt sich deshalb nicht aus den Polizeiberichten entnehmen.

 

 

Seitdem der ANC in Südafrika die Macht übernommen hat, grassiert allgemein die Kriminalität – auch gegen Schwarze – und insbesondere der Hass auf die weißen Farmer. Der Staat hat nicht mehr die Kraft, in den Slums für Ordnung zu sorgen und bekommt die Kriminalität nicht mehr unter Kontrolle. Die neue südafrikanische Regierung unter Präsident Cyril Ramaphosa hat angekündigt, er werde das Land, das den Schwarzen gehöre und seit Beginn des 17. Jahrhunderts von weißen Bauern der Schwarzen Bevölkerung weggenommen wurde, den rechtmäßigen Besitzern, nämlich den Schwarzen, wieder „zurückzugeben“. Das „Erbe der Apartheid“ müsse nun eine Ende haben. Es gehe nicht an, das meiste Land Südafrikas unter der Herrschaft der weißen Minderheit sei. Die Buren fürchten, dies ist der Anfang eines weißen Genozids in Südafrika. Sie sind der Meinung, dass die schwarze ANC-Regierung mit diesen Versprechungen die Folgen ihrer Misswirtschaft, der Korruption, und ihre Unfähigkeit, Recht und Ordnung durchzusetzen, bemänteln will und dem Volk die Farmen als Beute und die Farmerfamilien quasi zum Abschlachten freigibt.

 

Kapstadt, die Stadt an der Südspitze des Kontinents bei Nacht. Im Hintergrund der Tafelberg

 

Nachdem das Parlament den Beschluss verabschiedet hat, die Verfassung dahingehend abzuändern, dass eine entschädigungslose Enteignung der Farmer jetzt rechtlich möglich ist, nahmen die Überfälle schwarzafrikanischer Mörderbanden auf die weißen Farmer an Brutalität zu. Mittlerweile machen sich die Farmer keine Illusionen mehr. Irgendwann wird jede Farmerfamilie erschlagen und niedergemetzelt sein. Manche schwarze „Eroberer“ glauben, sie könnten einfach eine Farm übernehmen und alles würde von alleine wachsen oder denken, sie könnten ganz ohne Wissen, Ausbildung und Erfahrung eine solche Farm betreiben. Sobald sie alles an Substanz verbraucht haben, lassen sie die Farm liegen und ziehen weiter. Viele Farmen bleiben aber nach dem Tod der weißen Besitzer einfach verlassen zurück und verwildern. Die Korn- und Weinkammer Südafrika wird leer und das Land versinkt langsam immer tiefer in Armut und Gewalt.

Der Hass auf die weißen, verhältnismäßig reichen Farmer ist nicht nur antiweißer Rassismus. Es ist auch Neid. Viele der schwarzen Südafrikaner hausen unter unsäglichen Bedingungen. Kaum jemand hat einen anständigen Job. Die Regierung schafft es nicht, Arbeitsplätze zu schaffen, im Gegenteil, die ausufernden Streiks führen dazu dass Unternehmer aufgeben, den Laden schließen und das Land verlassen, und das sind nicht nur weiße, sondern auch schwarze Unternehmer. Auch in den Städten Südafrikas ist das Leben für die weißen Südafrikaner gefährlich geworden. Nur werden die weißen Wohnviertel oft von Sicherheitsdiensten bewacht und man steht sich gegenseitig bei. Aber in den weiten Flächen des Agrarlandes mit seinen riesigen Farmen und weit auseinanderliegenden Wohnhäusern ist jede Familie auf sich allein gestellt. Über 70 %) der Farmen gehören weißen Besitzer, daneben gibt es Schwarzafrikaner, die ebenfalls Landwirtschaft betreiben und auch Asiaten. Lebensgefährlich ist es für alle, denn die Mörderbanden handeln aus Frustration, Hass und Neid, und es ist ihnen eigentlich egal, wen sie niedermetzeln.

 

 

Die weißen Farmer beginnen nun den Exodus. Als erstes bot Australien den weißen Südafrikanern die Hand. Die australischen Weiten sind manchen südafrikanischen Landschaften von Klima und Ausdehnung her nicht so unähnlich. Die Buren sind ein fleißiger, hart arbeitender Menschenschlag und verstehen ihr Handwerk: Sie sind ein Gewinn für Australien und meistens haben sie schon seit einigen Jahren ein Vermögen für ihren Neuanfang in einem anderen Land zusammengespart.

Aber auch Russland ist an den Buren interessiert. Die russische Föderation hat Landflächen satt. Sogar viele Millionen Hektar erschlossene, landwirtschaftliche Fläche liegen brach und können praktisch sofort bearbeitet und bepflanzt werden. Eine Abordnung südafrikanischer, weißer Farmer nahm die Einladung Russlands an und traf in in Stawropol ein. Die Burenfamilien sahen sich dort einmal um und führten Sondierungsgespräche. Ungefähr 15.000 südafrikanische, weiße Farmer mit Familien tragen sich sehr ernsthaft mit dem Gedanken, nach Russland auszuwandern. Um die brachliegenden Agrarflächen wieder zu bewirtschaften, hatte Russland bereits begonnen, kleinere Flächen an interessierte Bürger erst zum Nutzen und Bebauen zu verleihen, und im Falle, dass so ein „Neubauer“ erfolgreich ist, es ihm auch zu schenken. Da sind erfahrene Landwirte, wie die Buren aus Südafrika, ein willkommener Schlag Menschen. Die russische Regierung hofft, dass die fleißigen, fachkundigen, ehrlichen und bescheidenen Menschen diese Landstriche zum blühen und gedeihen bringen werden.

Mission Auswanderung nach Russland

Der russische Sender Rossia1 berichtete über ein denkwürdiges Ereignis: Russland empfing eine ganze Gruppe auswanderungswilliger, südafrikanischer Farmer, die in Russland ein neues Leben in Ruhe und Sicherheit aufbauen wollen:

 

 

Eine dreißigköpfige Delegation der burischen Farmer hat sich jetzt in Stawropol (im Nordkaukasus) kundig gemacht, welche Chancen sie haben, in dieses Regierungsprogramm aufgenommen zu werden. Die Familien sind in der Lage, größere Summen aus eigenem Vermögen in Russland in neue Höfe zu investieren, falls Russland ihnen tatsächlich eine neue Heimat bietet. Arm sind die Buren nicht. Jede Familie, so boten sie an, könne 100.000 $ in eine neue Farm investieren. Sie haben gehört, dass Russland auf dem Weg zu einer Agrar-Großmacht von Weltrang ist und die Absicht hat, mit echter, biologischer Landwirtschaft sich einen guten Ruf in der ganzen Welt zu schaffen. Platz gibt es in Russland auch genug: 43 Millionen Hektar ungenutztes Ackerland wartet auf Bauern. Und es gibt Bauern, die das Land gern bestellen wollen, um dort ruhig schlafen zu können und sich und ihre Nachfahren in Sicherheit  zu bringen. Ein Vertreter der burischen Delegation sagte, laut RT:

Es geht um Leben und Tod – es gibt Angriffe auf uns. Es ist so weit gekommen, dass die Politiker selbst eine Welle der Gewalt auslösen“, sagte Adi Slebus gegenüber russischen Medien. Das Klima hier [in der Region Stawropol] ist gemäßigt, und dieses Land ist von Gott für die Landwirtschaft geschaffen. All das ist sehr attraktiv.

 

Südafrika hat auch weite Savannen und Busch, wo eine faszinierende, wilde Tierwelt noch relativ frei und unberührt lebt.

 

Der beginnende Exodus der weißen Farmer läutet auch für das ehemals reiche und fruchtbare Land unten am Kap der guten Hoffnung das Ende ein. Die Farmen werden größtenteils verfallen und statt massenhaft Agrarprodukte, wie zum Beispiel Obst, Getreide und Wein zu exportieren, wird es in Südafrika zu Nahrungsmittelknappheit kommen. Die Regierung wird Nahrungsmittel importieren müssen, was die Armut verschlimmert. Auch die Gold- und Diamantminen können daran wenig ändern, zumal auch dort wilde Streiks die Produktion lähmen. Südafrikas Goldförderung ist bereits um 16% gesunken. In den nächsten Jahren werden wir den Niedergang des Landes sehen.

Was jetzt schon aus der ehemaligen „City of Gold“ aka Johannisburg in Südafrika geworden ist, kann man in diesem Video einer Stadtrundfahrt sehen.

 

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