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Syrien: Rückkehrwelle wird verschwiegen

10. Januar 2018 | Geschichte | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | Dr. h.c. Michael Grandt

von Dr. h.c. Michael Grandt

Über eine halbe Million Syrer kehrt freiwillig zurück. Deutsche Medien schweigen, wohl um die Welcome-Politik weiterhin zu legitimieren.

Syrien ist so gut wie »sicher»

Der Krieg in Syrien beherrscht weiter unsere Nachrichten. Täglich wird darüber berichtet. Wir sehen nur: Bombardierungen durch »Regierungstruppen», Evakuierungen, Flucht, Folter, Mord und Totschlag. Und das, obwohl:

… Russland bereits einen Teilabzug seiner Truppen begonnen hat,
… der größte Teil des syrischen Staatsgebietes befriedet ist,
… Präsident Assad den Krieg gewonnen hat,
… die meisten Regionen wieder sicher sind.

Die größte Rückkehrwelle seit Ausbruch des Krieges

Nicht berichtet wird, dass es eine wahre Rückkehrwelle nach Syrien gibt, weil die Menschen wissen, dass ihr Land wieder so gut wie sicher ist. Alleine 2017 waren es nach Angaben der  Internationalen Organisation für Migration (IOM) über 600.000 Syrer. Das ist die größte Rückkehrwelle seit Ausbruch des Krieges.

Rückkehr-Schwerpunkte sind die Regionen Aleppo, Hama, Homs und Damaskus, gerade jene Gebiete, über die unsere Systemmedien täglich Horror-Meldungen verbreiten. Laut UNHCR handelt es sich um eine freiwillige Rückkehr in die von der syrischen Armee und ihren russischen sowie iranischen Alliierten befreiten Zonen. Viele der Rückkehrer kommen auch aus der Türkei, dem Libanon, Jordanien und dem Irak in die befriedeten Gebiete aufgrund der verbesserten Wirtschafts- und Sicherheitslage zurück. Zudem zählten Probleme bei der Integration in den Gastländern laut IOM zu den Gründen für eine Rückkehr. Im »Gastland» Deutschland gibt es diese Probleme scheinbar nicht, denn hier werden die syrischen Flüchtlinge  vollversorgt , weswegen auch fast keiner freiwillig zurückgeht. Im Gegenteil: Die meisten wollen sogar noch ihre Familien nachholen.

Kein Politiker will medial „geschlachtet“ werden

Das alles passt natürlich nicht in das Bild der Systemmedien, die auch weiterhin ihr verzerrendes Bild vom „Machthaber Assad„, dessen „Fassbomben“ und „Giftgaseinsätze“ aufrechterhalten, um einen völkerrechtswidrigen Krieg der USA und dessen Alliierten zu rechtfertigen. Und fast keiner der Polit-Elite zweifelt das an, weil er sonst medial „geschlachtet“ würde.

Bewusste Lügen unserer Staatsmedien?

Aber warum wird über diese gigantische Rückkehrwelle, die in allen anderen ausländischen Medien (z. B. der BBC) so groß berichtet wurde, hierzulande fast gar nichts gehört? Warum werden wir stattdessen tagtäglich über das angebliche „Chaos“ in Syrien „belogen“? Diese tendenziöse Berichterstattung hat meiner Ansicht nach nur einen Grund: Die Flüchtlingswelle von Syrern nach Deutschland auch weiterhin zu legitimieren und zwar so, dass keiner darauf kommt zu fordern, diese müssten wieder zurückkehren. Schließlich hängen Politikerpöstchen und eine Milliarden-Asylindustrie daran! Wir werden – meiner Meinung nach – bewusst über die wahren Zustände in Syrien angelogen.

Die Einheitsbrei-Regierungs- und Propagandapresse macht’s möglich. Schon im Sommer 2017 hatten der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Der Vorwurf: Unterdrückung von Informationen zur Lage in Syrien.

 

 

Nach dem Krieg: Die Straßen der Altstadt sind schon aufgeräumt, doch die Häuser müssen noch vom Schutt befreit werden und wiederaufgebaut.

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Bildredakteur:

Niki Vogt

Textredakteur:

Niki Vogt

Quelle:

Dr. h.c. Michael Grandt

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