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Ein syrischer Soldat mit einer Gasmaske gegen die Giftgasangriffe der vom Westen ausgerüsteten Terroristen und mit einer AK-47 im Graben. Das gemarterte Syrien darf nicht zur Ruhe kommen, zu groß sind die Interessen des Westens in dieser Region.

Syrien: Von der Leyen fordert „Abschreckung“ – Wagenknecht warnt vor Herbeigerede von Giftgasangriff

14. September 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | RT Deutsch

Berlin diskutiert eine Beteiligung an einem möglichen Militärschlag in Syrien. SPD und Linke haben sich deutlich dagegen positioniert, Heiko Maas will ein humanitäres Desaster verhindern. Verteidigungsministerin von der Leyen fordert „glaubhafte Abschreckung“.

Auf Drängen der US-Regierung prüft die Bundesregierung, ob sich Deutschland an den „Vergeltungsschlägen“ in Syrien beteiligen wird. Dabei ist sich die US-Regierung sicher, dass sich bald ein durch den syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad angewiesener Chemiewaffenangriff auf die letzte Rebellenhochburg Idlib ereignen wird. Auf einen derartigen Einsatz seien die USA gezwungen zu reagieren und fordern daher Unterstützung aus Deutschland an.

 

 

Von der Leyen fordert „Abschreckung“ – Wagenknecht warnt

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) fordert eine „glaubhafte Abschreckung“ gegen einen erneuten Einsatz von Chemiewaffen. Deutschland könne sich nicht um die Frage herumdrücken, welche Möglichkeiten es gebe, um einen Einsatz von Chemiewaffen zu verhindern, hieß es am Mittwoch im vorab verbreiteten Manuskript einer Bundestagsrede der Ministerin.

Es geht um nichts Geringeres als den Fortbestand einer Ächtung, die die Weltgemeinschaft als Lehre aus den unvorstellbaren Grauen des Ersten Weltkrieges aufgestellt hat“, betont von der Leyen und behauptet weiter: „Ein weltweites Tabu, das im Großen und Ganzen über Jahrzehnte auf den Schlachtfeldern teils härtester Kriege eingehalten worden ist.“

Ein Bericht der Bild-Zeitung, nach dem das Verteidigungsministerium eine deutsche Beteiligung an einem Militärschlag prüft, hatte am Montag eine heftige innenpolitische Debatte ausgelöst.

Sahra Wagenknecht, Co-Vorsitzende der Linkenfraktion, lehnt einen Bundeswehr-Einsatz in Syrien kategorisch ab und sieht schon die Debatte hierüber als „unverantwortlich“ an.

Es ließe sich, so sagte sie dem Sender n-tv, nicht mehr argumentieren, dass damit ein Kampf gegen den IS geführt werde:

Ich finde es schon bezeichnend, wie ein Giftgasangriff geradezu herbeigeredet wird. Das ist eine Einladung an die Islamisten, so einen Einsatz möglicherweise vorzutäuschen, um einen Militärschlag damit auch zu bewirken. Es wäre das Letzte, sich hier Donald Trump unterzuordnen, der bisher nur dazu beigetragen hat, den Nahen Osten noch mehr zu destabilisieren.

Heiko Maas will das Schlimmste in Idlib verhindern 

Der deutsche Außenminister Heiko Maas spricht sich in einem Interview mit der deutschen Presseagentur für eine diplomatische Lösung aus:

Zur Lage in Idlib befinden wir uns auf allen Ebenen in Gesprächen. Wir müssen versuchen, das Schlimmste zu verhindern, das wird nicht einfach.

Eine „konkrete Anfrage“ aber von den USA, so Maas, kann es erst geben, wenn bereits Giftgas eingesetzt wurde:

Es muss jetzt erst festgestellt werden: Was ist passiert? Wer trägt dafür die Verantwortung? Welches Ausmaß gibt es? Bis dahin geht es in der aktuellen Lage darum, in politischen Gesprächen ein humanitäres Desaster zu verhindern. Daran arbeiten wir.

Deutschland wird, so Maas, im Rahmen seiner Verfassung, „autonome Entscheidungen“ treffen.

Für Wagenknecht liegt die Rolle Deutschlands in Syrien nicht im militärischen Bereich, sondern in der Hilfe zum friedlichen Aufbau. Auf Facebook sprach sie sich gegen einen „Automatismus für eine deutsche Beteiligung“ aus:

 

 

Von Deutschland erhofft sich Wagenknecht:

Da sollte man sicher seinen Einfluss geltend machen. Vor allem müssen wir alles dafür tun, dass dieses Land tatsächlich wieder zu Leben erwachen kann und dass dorthin die Menschen wieder zurückkehren und dort leben können.

 

 

Anmerkung von connectiv.events:

Wie recht Sahra Wagenknecht mit ihrer Warnung hat, kann man nun schon sehen.Seit Wochen warnt Russland, dass die „Rebellen“ (Terroristen) in Syrien einen „Giftgasanschlag“ liefern werden. Sie haben angeblich schon Kinder entführt, die nötigen Zutaten bereitgestellt und filmen schon fleißig für ein Video, dass dann wieder alle Mainstreammedien rauf und runter mit erschütterten Stimmen präsentieren werden, um die völkerrechtswidrigen Angriffe des Westens auf Syrien zu rechtfertigen und zu propagieren.

Es sah noch bis vor wenigen Wochen danach aus, als ob das arme, gequälte und zerschundene Syrien eine Chance auf Frieden haben könnte. Aber nein, der Westen, insbesondere die USA, hat zuviele Interessen, die dort durchgesetzt werden müssen. Und wieder und wieder werden wir mit Lügen in einen Angriffskrieg getrieben.

Hier noch Seiten mit mehr Informationen zu dem geplanten Fake-Angriff, der den Vorwand für einen neuen Krieg gegen Syrien liefern soll. Teilt bitte diese Informationen, um zu verhindern, dass hier nur eine gewissenlose Inszenierung den Krieg mit voller Wucht wieder entfachen soll. Ein Krieg, bei dem wieder zigtausende Syrer sterben, verwundet werden, fliehen müssen und alles verlieren!

https://de.sputniknews.com/politik/20180912322297735-idlib-chlor-angriff-terroristen/

https://de.sputniknews.com/politik/20180911322286115-russland-idlib-giftgas-anschlag-inszenierung/

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180912322297971-idlib-fake-gasangriff-rettet-trump/

 

Die „Linke Zeitung“ schreibt hierzu:

Nach Informationen, die das russische Versöhnungszentrum in Syrien von den Einwohnern von Idlib erhalten hat, haben Dreharbeiten zu einem inszenierten Giftgasanschlag in der Region begonnen. Der C-Waffen-Angriff soll der syrischen Armee angelastet werden.

„Nach den Informationen, die wir von den Einwohnern der Provinz Idlib erhalten haben, laufen derzeit in der Stadt Dschisr asch-Schughur Dreharbeiten zu einer inszenierten Provokation bezüglich eines angeblichen Einsatzes von Chemiewaffen gegen die Zivilbevölkerung durch die syrische Armee“, hieß es.

Für die Dreharbeiten seien in Dschisr asch-Schughur am frühen Morgen Kamerateams von mehreren nahöstlichen TV-Sendern sowie einer Regionalvertretung eines führenden US-amerikanischen Nachrichtensenders eingetroffen.

 

 

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