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Terroristen fühlen sich von Israel verraten

10. September 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

Wie wir bereits berichteten, erschien auf der Seite „Jerusalem Post“ für kurze Zeit ein Artikel, der davon berichtete, dass Israel heimlich „Rebellenarmeen“ (Terroristen) ausgerüstet und bezahlt hatte. Diese sunnitischen Rebellentruppen sollten im Grenzland zwischen Syrien und Israel dessen (schiitischen) Erzfeind Iran fernhalten. Dass  Israel im Syrien-Konflikt kräftig mitmischt, wusste jeder, der mit der Materie befasst ist.

Jetzt taucht im Magazin „Foreign Policy“ ein Bericht auf,  in dem die Terroristen selbst zu Wort kommen und ihre Lage beschreiben. Auch hier wird offen berichtet, dass die Terroristen aussagten, von Israel bezahlt und mit Waffen versorgt worden zu sein. Mindestens 12 solcher Terrorgruppen mit engen Anbindungen zu Al-Kaida und ISIS operierten im israelischen Grenzland bei den von Israel besetzten Golanhöhen. Von dort aus terrorisierten sie die syrische Bevölkerung, was Israel nicht weiter störte, solange die Terrortruppen dort andere Kämpfergruppen fernhielten, die vom Iran bezahlt und ausgerüstet wurden. Foreign Policy bezieht sich in seinem Bericht auf die Aussagen der Kommandeure dieser Kämpfergruppen  im Grenzgebiet zu Israel.

 

 

Foreign Policy schreibt: „The military transfers, which ended in July of this year, included assault rifles, machine guns, mortar launchers and transport vehicles. Israeli security agencies delivered the weapons through three gates connecting the Israeli-occupied Golan Heights to Syria—the same crossings Israel used to deliver humanitarian aid to residents of southern Syria suffering from years of civil war.

Übersetzung: Die Lieferungen an Militärgegenständen endeten im Juli dieses Jahres. Sie beinhaltetem Sturmgewehre, Maschinengewehre, Mörser-Abschussbasen und Transportfahrzeuge. Die israelischen Sicherheitskräfte brachten die Waffen über drei Durchgänge, die die von Israel besetzten Golanhöhen mit Syrien verbinden – das sind dieselben Übergänge, die Israel benutzte, um humanitäre Hilfsgüter zu den Bewohnern des syrischen Südens zu bringen, die seit Jahren schon unter dem Bürgerkrieg leiden.

Israel bezahlte den Terrorgruppen auch Sold. 75$ pro Monat und Kämpfer wurde bezahlt und es gab weitere Geldmittel von Israel, um zusätzlich Waffen auf dem Schwarzmarkt zu kaufen, erfuhren die Reporter von „Foreign Policy“.

Die Terroristen waren aufgrund der „guten Beziehungen“ zu Israel und dem „Dienst“, den für Israel in der Grenzregion taten, davon überzeugt, dass Israel sie nicht im Stich lassen würde. Sie hatten darauf gehofft, dass Israel einschreitet, sobald die regulären syrischen Truppen in den Süden des Landes, also das Gebiet dieser Terrorarmeen, vorrückten. Das geschah aber nicht. Stattdessen stellte Israel jegliche  Unterstützung sofort und vollkommen ein und überließ die „Rebellentruppen“ ihrem Schicksal.

Einige der Rebellenführer wandten sich an Israel für Asyl, da sie fürchteten, die reguläre syrische Armee werde sie gefangennehmen und ihr Leben auf dem Spiel stehen. Israel gewährte nur einer kleinen Gruppe Hilfe und evakuierte sie nach Israel, von wo aus sie mitsamt ihren Familien weiter nach Europa, speziell nach Deutschland gebracht wurden. Die niedrigeren Ränge und Frontkämpfer entschlossen sich zumeist, an Ort und Stelle zu bleiben und sich den syrischen Truppen zu ergeben, viele liefen sofort über zur regulären syrischen Armee. Nur sehr wenige machten sich auf den Weg nach Idlib, dem letzten noch von den Terroristen gehaltenen Gebiet, Den meisten ist klar, dass Idlib ebenfalls bald fallen wird, die Angriffe haben bereits begonnen. Die Kommandeure der dortigen Terrormilizen kündigten an, eher sterben als sich ergeben zu wollen. Die Terrormilizen ei den Golanhöhen ziehen es daher vor, sich kampflos zu ergeben oder gleich auf die Seite des des Siegers zu wechseln. Das Verhalten Israels werten sie als Verrat.

„Diese Lehre in Bezug auf Israel werden wir nicht vergessen“, zitierte „Foreign Policy“ einen der Kämpfer der Forsan Al-Jolan Gruppe. „Israel interessiert sich nicht für die Leute hier. Es schert sich nicht um Menschlichkeit. Es kümmert sich nur um seine eigenen Interessen.“

 

 

Israel hat seine Unterstützung für die Terrormilizen immer geheim gehalten. Erst kürzlich gab es einen Beweis für all die Waffenunterstützung, die Insider lägst kannten, als die Jerusalem Post kurze Zeit einen Artikel online stellte. Er wurde umgehend wieder entfernt, war aber schon von anderen Webseiten gespeichert und repostet worden.

„Foreign Policy“ beurteilt die Menge an gelieferten Waffen als eher recht bescheiden im Vergleich dazu was die USA, Türkei, Katar und Saudi Arabien an Waffen in Terroristenhände geliefert haben. Die Kämpfer bei den Golanhöhen hatten sich sogar auf dem Höhepunkt der israelischen Lieferungen beschwert, dass dies alles bei weitem nicht ausreiche.

„Foreign Policy“ stellt eine sehr pessimistische Zukunftsprognose aus, was die längerfristige Entwicklung des Friedens in Syrien betrifft:
„It also raises questions about the balance of power in Syria as the civil war there finally winds down. With the Iranian forces that helped Assad defeat the rebels showing no inclination to withdraw from Syria, the potential for the country to become a flash point between Israel and Iran looms large.“

Übersetzung: Es stellt sich auch die Frage, wie sich die Machtverhältnisse entwickeln werden, wenn der Syrienkrieg sich dem Ende nähert. Die Iranischen Streitkräfte halfen Assad, die Rebellen zu besiegen, zeigen aber keine Neigung, aus Syrien abzuziehen. Die Möglichkeit, dass Syrien ein Brennpunkt zwischen Israel und dem Iran wird, ist eine große Gefahr.

 

 

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