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Luftaufnahme der ersten Testphase mit dem Schleppschiff. Bild: The Ocean Cleanup

The Ocean Cleanup: Testphase läuft – darauf kommt es jetzt an

25. September 2018 | Natur | Umwelt | Utopia

Der Meeresstaubsauger „Ocean Cleanup“ hatte am 19. September sein erstes Zwischenziel erreicht – das Testgebiet etwa 250 Seemeilen von der Küste entfernt. Dort wird das Gerät zwei Wochen lang getestet. Die neuesten Bilder und mehr Informationen hier.

Vor knapp zwei Wochen ist „The Ocean Cleanup“ gestartet: Ein Schiff hat den ersten Meeresstaubsauger mit dem Namen „System 001“ von San Francisco aus in Richtung offene See gezogen. Ziel ist der Pazifische Müllstrudel – dort soll das Gerät damit beginnen, Plastikmüll aus dem Meer zu fischen.

Bevor die größte Meeressäuberungsaktion der Geschichte losgehen kann, muss der Staubsauger aber erst noch einige Tests bestehen. Am Samstag hat System 001 das Testgebiet etwa 250 Seemeilen von der Küste entfernt (rund 460 Kilometer) erreicht. Dort wurden die langen Fangarme nun erstmals in U-Form angeordnet. Bis voraussichtlich 29. September wird sich das Gerät im Testgebiet bewähren müssen.

 

 

Vor knapp drei Wochen ist „The Ocean Cleanup“ gestartet: Ein Schiff hat den ersten Meeresstaubsauger mit dem Namen „System 001“ von San Francisco aus in Richtung offene See gezogen. Ziel ist der Pazifische Müllstrudel – dort soll das Gerät damit beginnen, Plastikmüll aus dem Meer zu fischen.

Bevor die größte Meeressäuberungsaktion der Geschichte losgehen kann, muss der Staubsauger aber erst noch einige Tests bestehen. Am Samstag hat System 001 das Testgebiet etwa 250 Seemeilen von der Küste entfernt (rund 460 Kilometer) erreicht. Dort wurden die langen Fangarme nun erstmals in U-Form angeordnet. Bis voraussichtlich 29. September wird sich das Gerät im Testgebiet bewähren müssen.

 

Die ersten Tests von The Ocean Cleanup auf offener See

Folgende Punkte will das Team von The Ocean Cleanup die nächsten zwei Wochen testen:

  • Schafft es das Gerät, sich neu einzustellen, wenn sich Windrichtung oder Richtung der Wellen ändert?
  • Bleibt die Spannweite stabil und ist sie effektiv?
  • Bleibt das System unbeschadet?

Wenn in der Testphase alles gut geht, wird der Meeresstaubsauger weiter zu seinem endgültigen „Arbeitsplatz“ am Pazifischen Müllstrudel geschleppt. Dieser befindet sich nochmal in rund 1000 Seemeilen Entfernung (rund 1850 km). Die Reise dorthin kann zwei bis drei Wochen dauern, da das Schiff sehr langsam fahren muss, um den Staubsauger nicht zu beschädigen.

 

Eine der auf dem Wasser schwimmenden Plattformen in der Formation. Bildquelle: Flickr.com, Hasegawa Takashi, Bildlizenz: CC-BY-NC-SA 2.0

 

Plastikmüll im Pazifischen Müllstrudel

Sobald das Gerät am Pazifischen Müllstrudel angekommen ist, wird es wieder in U-Form gebracht und kann seine Arbeit aufnehmen. The Ocean Cleanup will den Staubsauger und seine Umgebung 24 Stunden überwachen.

Der Pazifische Müllstrudel stellt die weltweit größte bekannte Ansammlung von (Plastik-)Müll in den Meeren dar. Neuesten Erkenntnissen zufolge soll der Müllstrudel zwischen Kalifornien und Hawaii, in dem sich aufgrund der Meeresströmungen besonders viel Abfall sammelt, bereits rund fünfmal so groß wie Deutschland sein und 1,8 Billionen Plastikteile enthalten.

Wie funktioniert der Meeresstaubsauger von The Ocean Cleanup?

Um das Plastik aufzusammeln, ist das Gerät von The Ocean Cleanup mit Fangarmen ausgestattet. Die „Arme“ sind dabei lange Röhren. Eine Verlängerung nach unten funktioniert wie eine Art Sieb, das Müll an der Meeresoberfläche abfischt. Damit der Meeresstaubsauger nicht unkontrolliert im Meer herumtreibt, wird er von einer in 600 Metern Tiefe im Wasser treibenden Ankerkonstruktion an Ort und Stelle gehalten.

 

 

 

Für Fische soll das Gerät ungefährlich sein, da sie unter den Fangarmen durchschwimmen können. Der Plastikmüll, der an den Armen hängenbleibt, wird in regelmäßigen Abständen von Booten aufgesammelt und dann recycelt. Mikroplastik kann der Staubsauger aber nicht auffangen.

Einige Kritiker halten die Versprechen von The Ocean Cleanup für unrealistisch. Manche befürchten außerdem, dass der riesige Meeresstaubsauger Schaden im Meer anrichten könnte.

The Ocean Cleanup ist wohl das bekannteste Meeressäuberungsprojekt. 2013 hatte der damals 18-jährige Boyan Slat das Unternehmen gegründet. Inzwischen ist Slat 24 Jahre alt – und hat ein Team von mehr als 60 Leuten hinter sich.

Utopia meint: „The Ocean Cleanup“ war das erste größere Projekt zur Säuberung der Meere und hat dem Plastikmüll-Problem in den Meeren bereits zu viel Aufmerksamkeit verholfen. Es wäre ein großartiger Erfolg, wenn die Anlage tatsächlich so funktioniert, wie die Entwickler glauben und sie dazu beitragen kann, die Ozeane von Müll zu befreien. Es lohnt sich aber, gleichzeitig andere Projekte im Auge zu behalten, die ähnliche Ziele verfolgen.

 

 

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