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Die Berichte tun so, als sei das alles eine harmlose Lichterschau, die der Wissenschaft dient. Versprüht werden da aber hochgiftige und schädliche, teils krebserregende Substanzen. (Bild: Polarlicht, Bildquelle: pixabay, Colin Behrens)

„Tolle Effekte“: Nasa sprüht Barium und Strontium ins Polarlicht

11. April 2019 | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Ein spektakuläres Experiment der US-Amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA wartet mit faszinierenden Bildern auf. Um die Luftbewegungen und Strömungen innerhalb der oberen Erdatmosphäre sichtbar zu machen und so im Rahmen des Projekts „AZURE“ zu erforschen, hat die NASA zwei geophysikalische Raketen (Black Brant XI-A) mit Barium und Strontium geladen und über Nord-Norwegen hochgeschossen. Diese Substanzen wurden dann ins Polarlicht gesprüht, was eine Lichtershow am Himmel auslöste, wie die NASA auf ihrer Webseite berichtet. Vor dem Hintergrund des Polarlichts erschienen Ketten hellgrüner bis blauer Flecken, die dann verschwanden.

Das von der NASA finanzierte Experiment AZURE (Auroral Zone Upwelling Rocket Experiment) umfasst eine Reihe von acht geophysikalischen Raketenabschüssen bis in eine Höhe von 250 Kilometern, um das Verhalten geladener Teilchen in der Ionosphäre, insbesondere in den beiden Schichten E und F, zu untersuchen. Die beiden Schichten enthalten freie Elektronen, die durch die ionisierende Strahlung der Sonne von Atomen „abgerissen“  werden (dieser Prozess wird Photoionisierung genannt).

Dieser schön anzusehende Effekt wurde von den Partikeln hervorgerufen, die die Raketen versprühten. Es handelt sich dabei im Einzelnen um Trimethylaluminium, Barium und Strontium. Die NASA-Wissenschaftler wollen damit das Verhalten geladener Teilchen in der Ionosphäre, wo das Polarlicht leuchtet, untersuchen. Polarlichter entstehen dadurch, dass die elektrisch geladenen Sonnenwinde in den Polarregionen der Erde leichter eindringen können, weil dort das Erdmagnetfeld in fast senkrechten Linien nach oben verläuft, und die elektrisch geladenen Sonnenwindpartikel leichter „dazwischen rutschen“ können. Polarlichter sind nichts anderes, als Partikel in der Atmosphäre, die durch die hochenergetischen, elektrisch geladenen Sonnenwindpartikel zum Glühen gebracht werden. Diese Bedingungen im Erdmagnetfeld macht sich die NASA zunutze, indem sie Partikel der genannten Stoffe dort in die Ionosphäre schießt, die dort farblich leuchten und sich mit den atmosphärischen Strömungen weiterbewegen.

 

https://qi-technologies.com

 

Am 5. April wurde dieses Unternehmen vom norwegischen „Andoy Space Center“ gestartet. Die Partikel, Trimethylaluminium und eine Mischung aus Barium und Strontium, wurden in Höhen von 100 bis 250 Kilometern freigesetzt und dienten als Markersubstanzen (sogenannte „Tracer“) für die Atmosphärenbewegungen in dieser Schicht. Dabei reagiert das Trimethylaluminium mit Sauerstoff und erzeugt eine chemische Lumineszenz, ein Leuchten, das den Luftstrom sichtbar macht. Die Reaktionsprodukte davon seien Aluminiumoxid, Kohlendioxid und Wasserdampf, erklärt die NASA. Das Barium ionisierte sich sofort und bildete purpurrote Wolken, deren Bewegung den Ionenfluss in der Atmosphäre zeigte. Nicht ionisiertes Barium leuchtet dabei bläulich-weiß und dient den Wissenschaftlern als Marker für neutrale Partikel. Der Mischung sei Strontium zugesetzt worden, um das Leuchten des neutralen Bariums zu verstärken.

Mit Beginn der Nacht, wenn die Strahlung der Sonne keine Ionisierung mehr bewirkt, vereinigen sich die Elektronen und Ionen allmählich wieder. Der tägliche Zyklus der Ionisierung und Rekombination macht das Verhalten der Erdatmosphärenschichten E und F recht komplex und unkalkulierbar.

Die Berichte über dieses Projekt und die schönen Leuchterscheinungen am Himmel erwecken den Eindruck, dass hier ohne jede schädliche Folge eine tolle Lichterschau für die begeistert staunenden Norweger abgezogen wurde, die überdies auch noch wissenschaftliche Erkenntnisse bringt und ansonsten außer einem wunderschönen Spektakel folgenlos bleibt. Noch einmal: Es wurde Trimethylaluminium und eine Mischung aus Barium und Strontium in die obersten Atmosphärenschichten gesprüht und niemand weiß, wie lange sie da oben bleiben und ob das dort irgendwelche langfristigen Folgen haben könnte (es bleibt ja nicht nur bei diesem Versuch). Und wenn diese Stoffe, also Aluminium, Barium und Strontium, in tiefere Schichten absinken und mit dem Regen auf die Erde gelangen – was bedeutet das?

Strontium
Strontium ist ein Leichtmetall, hoch reaktiv und kommt in der Natur nur in chemischen Verbindungen und niemals rein vor, weil es sehr reaktionsfreudig ist. Es tritt meistens in Verbindung mit Calcium und Bariummineralien auf. Strontium ist weiches, verformbares, silbrig-weißes Metall. An der Luft bildet es sofort eine dünne gelbliche Oxidschicht aus. Als feinverteiltes Pulver neigt es zur Selbstentzündung. Seine Toxizität ist geringer als die von Barium.

„Strontium ist ein Gemisch aus vier stabilen Isotopen: Sr-84 (0,6%), Sr-86 (9,9%), Sr-87 (7,0%) und Sr-88 (82,6%). Von den 22 radioaktiven Nukliden hat Sr-90 mit einer Halbwertszeit von 28,8 Jahren die längste Zerfallsrate. Sr-90 ist ein ß-Strahler, der während der oberirdischen Kernwaffenversuche in 50er und 60er Jahre in größeren Mengen freigesetzt wurde. Durch Inhalation verseuchter Luft oder die Aufnahme kontaminierter Nahrungsmittel, gelangt das gefährliche Radionuklid in den menschlichen Körper. Dort kann es  bei der Knochenbildung ersetzen. Dies gefährdet in besonderem Maße Kinder. Ist Strontium-90 erst einmal in den Knochen eingebaut, ist es dort eine gefährliche Strahlenquelle, die Krebs erzeugen kann. Inzwischen kommt im menschlichen Knochengerüst durchschnittlich auf 4000 Calciumatome ein Strontiumatom!“ (Quelle: Rutherford Online-Lexikon der Elemente)

 

https://misterwater.eu

 

Barium
Barium kommt wegen seiner hohen Reaktivität in der Natur nicht elementar, sondern nur in Verbindungen vor. Alle wasser- oder säurelöslichen Bariumverbindungen sind giftig. Wenn Barium also im Regen auf die Erde gelangt, haben wir es hier mit einer giftigen Lösung zu tun.

„Abgelagert wird Barium in der Muskulatur, den Lungen und den Knochen, in die es ähnlich wie Calcium, jedoch schneller aufgenommen wird. Seine Halbwertszeit im Knochen wird auf 50 Tage geschätzt. Nachdem Calcium auch an der Zellmembran der Muskulatur durch Barium ersetzt werden kann, wird – in niedriger Dosierung – deren Durchlässigkeit erhöht und die Muskelkontraktion gesteigert, was zu einer Blutdrucksteigerung und Senkung der Herzfrequenz, aber auch zu Muskelkrämpfen führen kann. Höhere Dosen führen zu Muskelschwäche bis hin zu -lähmung, die auf die Beeinträchtigung des Zentralen Nervensystems zurückgeführt wird. Herzrhythmusstörungen (Extrasystolie und Kammerflimmern), Tremor, allgemeines Schwächegefühl, Schwindel, Angst und Atemprobleme können auftreten. Bei akuten wie subakuten Vergiftungen können Störungen des Magen-Darm-Trakts wie Leibschmerzen, Erbrechen und Durchfall auftreten.“ (Quelle: Chemie-Lexikon)

Aluminium
Aluminium ist eines der häufigsten Elemente auf der Erde und daher in fast allem in winzigen Mengen enthalten, bei Nahrungsmitteln vor allem in getrockneten Kräutern und in Gewürzen (145 Mikrogramm/Gramm). Schokolade enthält im Durchschnitt 33 Mikrogramm/Gramm. Aus dem Darm gelangt aber nur sehr wenig Aluminium in den Körper (0,1%). Bei Kosmetika sieht das schon anders aus. Über die Haut kann das Aluminium schon leichter in den Körper dringen. Bei geschädigter Haut werden etwa 18% des enthaltenen Aluminiums aufgenommen. Aber auch bei gesunder Haut werden 0,5% aufgenommen. Die verträgliche und noch nicht toxische Menge an Aluminium liegt bei 0,143 Mikrogramm/Kilo Körpergewicht. „Das heißt, mit einem aluminiumhaltigen Deo allein schöpft ein 70 Kilogramm schwerer Mensch die akzeptable Tagesdosis nahezu voll aus.“

Dass es einen Zusammenhang zwischen Alzheimer und Aluminium geben könnte, basiert einerseits auf der bekannten neurotoxischen Wirkung des Metalls und andererseits darauf, dass einige Forscher erhöhte Aluminiumkonzentrationen in den Gehirnen von Alzheimerpatienten sowie in den für die Krankheit typischen Bündeln aus Tau-Proteinen gefunden haben.

Man mag zwar hier zu Recht einwenden, dass die Ausbringung dieser Stoffe bei dem AZURE-Projekt bezogen auf die gesamte Erdatmosphäre doch sehr minimal sei und daher keinen Schaden anrichte. Dazu ist anzumerken, dass der Anteil von CO2 in der Erdatmosphäre 0,038 Prozent ausmacht, wovon der menschengemachte Anteil drei Prozent beiträgt. Wenn also eine verschwindend minimale Erhöhung eines Spurengases (das im Übrigen ungiftig und wichtig für das Pflanzenwachstum ist)  in der Atmosphäre angeblich eine derart vernichtende Wirkung haben soll, so dass die Welt in Panik gerät und sich dem Untergang nahe wähnt, so nimmt es doch Wunder, dass diese Experimente in unserer Atmosphäre ausschließlich Begeisterung über das wunderschöne Farbenspiel dieser Giftladungen hervorrufen.

 

http://www.goldgrammy.de

 

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