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Tore zur Unterwelt: Mysteröse High-Tech-Gangsysteme aus der Urzeit (Teil 2/2)

10. November 2018 | Connectiv.Talks | Geschichte | Grenzwissenschaften | Natur | Umwelt | connectiv.events

 

Hier ist der zweite Teil der Dokumentation. Wir begleiteten die beiden Archäologen und Höhlenforschern auf ihrer Forschungsreise. Die Entdeckung des riesigen Systems uralter, unterirdischer Gänge wirft viele Fragen auf und lässt sogar die bisherige Vorgeschichtsschreibung gehörig ins Wanken kommen.

Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine jahrhundertealte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen. Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen.

 

Das Gangsystem unter der Steiermark ist weit ausgedehnt und wahrscheinlich noch sehr viel größer als die Gänge, die heute noch bekannt und zugänglich sind.

 

Ein weiteres Rätsel der unterirdischen Gangsysteme besteht darin, dass viele Zugänge in einer unbekannten, vermutlich im Mittelalter liegenden Zeitepoche absichtlich und mit gewaltigem Arbeitsaufwand verschlossen wurden. Dabei mauerte man die Einstiege nicht einfach nur zu, sondern verschloss die Gänge teilweise mit vielen Tonnen Gestein und Erde. Wollte man das Wissen um eine unbekannte vorchristliche Kultur ein für allemal aus dem Bewusstsein der Menschen löschen? Oder fürchtete man sich gar vor etwas aus den Tiefen der Erde? Irgend etwas muss damals passiert sein, denn sonst hätte man sich diese Arbeit wohl kaum gemacht.

Dass dieses Gangsystem unglaublich alt sein muss, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass an den Eingängen zur Oberwelt der Fels, in den die Gänge gefräst worden sind im Laufe der vielen Jahrzehntausende so verwittert waren, dass sie ausgebessert werden mussten. Und hier bleibt einem der Atem weg: Diese Ausbesserungen sind eindeutig steinzeitlich. Das belegt die Bauweise und der Verwitterungsgrad der großen Steine, mit denen die Menschen die Eingänge in die Unterwelt „renovierten“. Die Gänge selber sind mit einer Präzision aus dem gewachsenen Bergfelsen herausgefräst worden, die gerade erst heute wieder mit modernsten Maschinen möglich ist. Die Wände sind perfekt – und sind von Tunnelbau-Ingenieuren als hochmoderne Glanzleistung eingestuft worden … und sind doch älter als die Steinzeit. Durch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem ist die Luft darin immer frisch.

Doch wer hat sie geschaffen? Und zu welchem Zweck? Warum finden sich keinerlei Zeichnungen? Keine Rußspuren von Fackeln oder Feuern? Keine Rückstände einer alten Zivilisation?

 

Ganz deutlich kann man die Frässpuren an den Gangwänden erkennen und die Perfektion der Verarbeitung. Wer hat diese Gänge vor -zigtausenden von Jahren geschaffen – und wozu?

 

Bild oben: Aufnahme mittels eines Rasterelektronenmikroskops der Karl-Franzens-Universität Graz: Zu sehen ist hier eine Probe, die von der Wand des sogenannten „Streblgangs“ (Bild darüber) entnommen wurde. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen von einer Werkzeugspitze abgeriebenen „Eisen“-Span, der ungewöhnlicherweise in verglastem bzw. versintertem Gestein eingeschlossen ist. Laut Materialanalyse hat man es hierbei keinesfalls mit natürlich vorkommendem Eisenoxyd zu tun, sondern mit einer Stahllegierung, die Eisen, Sauerstoff, Mangan, Aluminium, Silicium, Kalium, Calcium, Titan und Chrom enthält. In einer weiteren Probe wurde zusätzlich Molybdän festgestellt.

 

In welcher unbekannten Bearbeitungstechnik wurden Teile der Gänge, die tiefer liegen als die mittelalterlichen Bereiche, so präzise oft durch blanken Fels geschnitten? Und warum sind diese Gänge so niedrig und schmal? Eine mögliche Antwort: Die Gänge gehen auf prähistorische Zeiten zurück, und es besteht ein Zusammenhang mit anderen ungeklärten Rätseln der Vorzeit: den Erdställen, die von Frankreich bis Tschechien zu finden sind, oder den Tausenden Menhiren, die in der Steiermark Verlauf und Zugänge des unterirdischen Gangsystems zu markieren scheinen.

 

Sprecherin, Sprechertext, Bildregie und Redaktion: Niki Vogt
Produktionsleitung: Günter Saur
Zu beziehen unter: http:// Schild-Verlag.de, Tel.: 06435 92049

http://www.tropfstein.de/kusch/_anfang.htm

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