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Holz: Warm, natürlich, freundlich, wunderschön, wohnlich, isolierend, duftend, gesund, vielseitig

Überraschung(?)! Wissenschaft belegt: Holz ist hygienischer als Kunststoff und keimtötend!

9. Februar 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Gesundheit | Ernährung | Natur | Umwelt | Wirtschaft | Finanzen | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Holz ist ein Naturstoff und als solcher immer irgendwie verdächtig, ein freundliches Heim für Schädlinge, Fäulnis, Schimmel oder Keime zu sein. Holz und keimfrei – das ging irgendwie nicht zusammen. Aber – weit gefehlt. Die Wissenschaft hat das jetzt einmal durchgetestet und, siehe da, Holz kann in Sachen Hygiene durchaus punkten.

Denn neuerdings stellen Studien der Biologischen Bundesanstalt die alten Verbote für Holz im Lebensmittelbereich sehr infrage. Die Biologische Bundesanstalt untersuchte den Zusammenhang zwischen verschiedenen heimischen Holzsorten, wie Ahorn, Buche, Eiche, Fichte, Kiefer, Lärche und Pappel und Bakterienbefall. Das Ergebnis war verblüffend: Bei gleicher Keimbelastung nimmt die Anzahl aufgetragener, lebensfähiger Bakterien auf den getesteten Hölzer (je nach Holzart mehr oder weniger) nach einiger Zeit immer mehr ab. Diesen Untersuchungen zufolge ist die regelrecht keimtötende Wirkung bei Kiefernholz am stärksten ausgeprägt. Die Zahl der Bakterien reduziert sich dabei nicht nur an der Oberfläche des Holzteiles, sondern geht auch im Holzinneren stark zurück. Selbst bei immer wiederkehrenden Bakterieneintrag bleibt die antibakterielle Wirkung der Hölzer erhalten.

 

 

Bisher hieß es immer, Kunststoff sei aufgrund seiner massiven, undurchdringlichen Struktur und glatten Oberfläche für Keime nicht bewohnbar, die geschlossene Oberffläche viel leichter zu reinigen und damit viel hygienischer zu arbeiten, als mit Holz. Holz dagegen biete mit seinem faserigen Aufbau Keimen geradezu Einfallsschneisen, an die man dann im Inneren des Schneidbrettes oder Rührlöffels gar nicht mehr herankönne. Besonders in Großküchen von Hotels, Krankenhäusern, Jugendherbergen, Altersheimen, Betriebskantinen usw. war Holz als unhygienisch verpönt. Auch in der Herstellungs- und Verarbeitungsphase der Lebensmittelindustrie wurde Holz aus diesen Gründen gemieden, gerade in mikrobiologisch sensiblen Bereichen. Kunststoff galt als sicherer und hygienischer.

Da belehren uns die Studien nun genau des Gegenteils: Auf Kunststoff (Polyethylen) können die Keime und Bakterien länger und leichter überleben, als auf Holz. Eine signifikante Keimzahlreduktion setzt erst nach zwölf bis 24 Stunden ein. Kommen mehrfach Bakterien und andere Keimein dieser Zeit dazu, sammeln sich große Mengen lebensfähiger Bakterien an. Reinigt und desinfiziert man die Kunststoffflächen, bringt das nur kurzfristig Erfolg.

Bei Holz ist das anders, und zwar aus zwei Gründen: Die Gründe für die aktiv antibakterielle Wirkung von Holz liegen zum ersten in seiner hygroskopischen Eigenschaft. Das Holz nimmt Wasser auf und entzieht damit der Umgebung Wasser. Die Keime gedeihen und leben aber in einer feuchten Umgebung. Saugt das Holz das Wasser auf, vertrocknen die Keime. Die zusätzlich im Holz natürlicherweise enthaltenen Inhaltsstoffe sind von Natur aus darauf ausgerichtet, den Baum von Schädlingen und Keimen frei zu halten. Erst, wenn der Baum stirbt und umfällt und dann erst nach einer ganzen Zeit – etwa einem Jahr – sind diese Stoffe verflogen und zersetzt, dann setzt auch die Fäulnis und Zersetzung des Holzes selbst ein und die Bakterien bauen das Holz ab. Die bereits genannte Fichte beispielsweise enthält in ihren Nadeln und im Holz sogenannte Terpene oder auch ätherische Öle. Das sind die Stoffe, die so gut im Fichtennadel-Schaumbad riechen. Fichten-Terpene sind stark antibakteriell, daher ist so ein Bad gut gegen Erkältung, weil es die Körpertemperatur erhöht, und damit die Abwehrkraft. Aber auch, weil die ätherischen Öle der Fichte in den Atemwegen die Keime drastisch reduziert. Ähnliches gilt auch für das duftende Öl des Eukalyptusbaumes, das in Eukalyptus-Hustenbonbons Verwendung findet.

 

 

Diese besonderen Inhalstsstoffe finden sich im Saftstrom, dem „Blut“ des Baumes.Tritt das durch Verletzungen das Baumes aus, trocknet es an der Luft zu „Harz“, dessen Düfte und Eigenschaften immer schon als kostbarst galten. Weihrauch ist nichts anderes, als Harzbröckchen, die beim Verbrennen ihre duftenden Terpene freisetzen; Weihrauch ist seit Alters her ein Heilmittel und seine desinfizierenden Eigenschaften sind altbekannt. Weihrauch-Harz  wirkt gegen Entzündungen und vieles andere mehr. Das Harz des indischen Weihrauchbaumes (Boswellia serrata) wird in der traditionellen indischen Naturheilkunde des Ayurveda („Wissenschaft vom gesunden Leben“) seit über 3.000 Jahren als wichtiges Heilmittel eingesetzt.

Auch das hier im Westen neu entdeckte „Palo Santo“ (heiliger Pfahl) ist ein tropisches, harzreiches Holz mit wunderbarem Duft. Von diesem Namen her rührt auch die Gattungsbezeichnung dieser Baumfamilie her: „Palisander“. Dem Palo Santo werden Heilkräfte und die Umwandlung negativer Energien in Positive nachgesagt. Seine Herkunft sind die Waldregionen von Peru und Ecuador. Die Verwendung von Palo Santo geht unter der indianischen Bevölkerung auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück.

Die Forschungsergebnisse der Testreihe mit Holzwerkzeugen und Schneidbrettern wurden dann noch einmal gründlich in der Praxis überprüft. Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik überwachte zu diesem Zweck einen Feldversuch bei 14 Betrieben aus der Fleisch- und Milchwirtschaft und der Gemüseverarbeitung, sowie in Betrieben für Backwaren. Hierzu wurden beispielsweise auch handelsübliche Holzpaletten, 500 spezielle Holzhygienepaletten und Kunststoffpaletten getestet. Die „Holzhygienepalette“ bestand aus Kiefernkernholz und wurde für besonders ausgeprägte, hygienische Eigenschaften durch ein spezielles Holz-Trocknungsverfahren optimiert.

 

 

 

Nach einem halben Jahr und rund 15.000 Messwerten war das das Ergebnis eindeutig: Die durchschnittliche Keimzahl war auf ganz normalen Holzpaletten aus verschiedenen Hölzern insgesamt um rund 15% niedriger als auf den Kunststoffpaletten. Die Holzhygienepaletten aus Kiefernkernholz bewährten sich noch einmal signifikant besser: Die mikrobielle Belastung war im Durchschnitt nur halb so hoch wie bei den Plastikpaletten. Holz schneidet also grundsätzlich gegenüber dem ach-so-hygienischen Plastik deutlich besser ab, aber Hölzer, die durch ihre Inhaltsstoffe besonders keimtötend sind, sind noch um Längen besser.

Das freut besonders die Holzindustrie: Nach Meinung des Bundesverbandes Holzpackmittel sollte die Industrie ihre Konzepte in puncto Holzeinsatz überdenken. Insbesondere Sollte der Gesetzgeber die Gesetze und Verordnungen, die den Einsatz von Holz im Lebensmittelbereich verbieten oder beschränken, auf diesem Hintergrund  noch einmal überdenken und den neuen Erkenntnissen entsprechend ändern. Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftführer des Hauptverbandes der holzverarbeitenden Industrie (HDH), fordert: „Es ist höchste Zeit, die Benachteiligung von Holz im Lebensmittelbereich zu beenden“.

 

 

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