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Werden Kriegs-Roboter das Land durchstreifen und Tote fressen? Bildquelle: pixabay

US-Militär produziert einen Roboter, der lebende Organismen als Kraftstoff „fressen“ kann – ein Leichenfresser?

23. Februar 2019 | Kriege | Revolutionen | Wirtschaft | Finanzen | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Diese Meldung sorgte in den USA für Schlagzeilen und eine Welle der Empörung und Angst. Gerüchte und Posts in den sozialen Medien von „leichenfressenden Killermaschinen“ verbreiteten sich im Netz. Die DARPA finanzierte das Projekt der Entwicklung solcher militärisch einsetzbaren Maschinen, damit diese sich im Ernstfall selbst mit Kraftstoff versorgen können und nicht wegen mangelnden Treibstoffs ausfallen. Dass diese Prototypen auch noch den Projektnamen EATR (sprich „Eater“ – also „Fresser“) erhielten, machte die Aufregung noch größer. Das Projekt wurde 2003 gestartet und ist ein von DARPA finanziertes Projekt zwischen Cyclone Power Technologies und Robotic Technology Inc. Die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) ist eine militärische Organisation, die Forschungsprojekte für die Verteidigung in Auftrag gibt und finanziert. Darunter sind auch Dinge, die wirklich angsteinflößend sind.

Harry Schoell, der Geschäftsführer des Unternehmens Cyclone Power, das den EATR-Robot entwickelt hat, wandte sich auf die ganze Aufregung hin mit folgenden Worten an die Öffentlichkeit: „Wir verstehen vollständig die Besorgnis der Öffentlichkeit über futuristische Roboter, die sich von der menschlichen Bevölkerung ernähren, aber das ist nicht unsere Aufgabe“

 

 

Wenig überraschend befeuerte dieser Satz die ganze Unruhe noch mehr, anstatt die Öffentlichkeit zu beruhigen. Seine weiteren Erklärungen dazu gingen dann mehr oder weniger unter. Er sagte nämlich: „Wir konzentrieren uns darauf, zu zeigen, dass die von uns gebauten Antriebsmotoren aus dem reichlich vorhandenen und erneuerbaren Pflanzenmaterial der Umgebung, nutzbaren, umweltfreundlichen Strom erzeugen können. Allein die kommerziellen Anwendungen für diese umweltfreundliche Energielösung sind enorm.“

Der besagte Roboter wurde für Langstreckeneinsätze entwickelt, die auch extreme Ausdauer erfordern. Die Konstrukteure stellen dabei eindeutig klar, dass der Robot militärische Einheiten unterstützt, die körperlich schwere Arbeiten verrichten müssen, oder einfach beim Tragen schwerer Lasten helfen kann. Der Robot kann von der Armee auch für Aufgaben wie Aufklärung, Überwachung, Zielerfassung oder der Bergung Verwundeter eingesetzt werden.

Diese Geschichte von der Entwicklung leichenfressender Militärroboter ist nicht einmal neu, das Gerücht hält sich aber immer noch hartnäckig. Die Entweihung von Leichen ist zwar durch die Genfer Konventionen ausdrücklich verboten … nur, wer wird sich im Ernstfall daran halten?

 

 

Die Firmen Cyclone und Robotic Technology Inc.(RTI) schwören Stein und Bein, dass dieser Roboter strenger Vegetarier ist. Die Konstrukteure des Phase-I-Motors versichern ebenfalls nachdrücklich immer wieder in der Presse, dass der Roboter keine Toten fressen wird. Stattdessen wird er von „Kraftstoff angetrieben, der nicht gruseliger ist als Äste, Grasschnitt und Holzschnitzel – kleine, auf Pflanzen basierende Gegenstände.“

Im April 2009 schätzte RTI, dass etwa 150 Pfund Biokraftstoff-Vegetation ausreichend Energie liefern könnten, um das Fahrzeug mit einer Reichweite von 160 Kilometer zu fahren. In der zweiten Phase des Projekts muss der die Maschine selbst bestimmen, welche Materialien für die Umwandlung in Kraftstoff geeignet (also „essbar“) sind, diese Materialien finden und anschließend „essen“. Grundsätzlich wird die Maschine lernen, sich selbst zu ernähren. In der Endphase wird dann festgelegt, welche militärischen oder zivilen Anwendungen ein Roboter, der sich vom Pflanzenbewuchs des Landes ernähren kann, tatsächlich erfüllen kann und wo ein solches System erfolgreich installiert werden kann.

 

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