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USA: Die AfD wird hoffähig

10. Februar 2018 | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

von Niki Vogt

Die New York Times ist eine der tonangebenden Medien in den USA, eigentlich sogar auf der Welt –  und gilt als ein globales Leitmedium des Mainstreams. Die NYT steht eher links und ist keineswegs verdächtig, rechtspopulistisch zu sein. Unter dem Titel: „Workers of Germany, Unite: The new Siren Call of the far Right“  (Arbeiter Deutschlands, vereinigt Euch: Der neue Sirenengesang der extremen Rechten) erschien am 5. Februar ein bemerkenswerter Beitrag.

Erstaunlicherweise brachte dieses große Medium eine große Reportage über den deutschen AfDler Guido Reil. Natürlich wurde nicht vergessen, die Partei als „far right“, also weit rechtsstehend zu bezeichnen, aber die Reportage war sogar ziemlich fair und objektiv. Die Journalistin, Katrin Bennhold, zeichnet ein zutreffendes Bild der Lebenssituation im Ruhrpott und in den immer noch wirtschaftich kämpfenden, neuen Bundesländern. Schon im Auftakt wird Guido Reil und sein Leben in klaren Bildern charakterisiert:

„Guido Reil is a coal miner, like his father and grandfather before him. He joined a trade union at 18 and the center-left Social Democratic Party at 20. Fast-talking and loud, he has been an elected union representative for over a decade.“
Guido Reil ist ein Kohle-Bergmann, wie sein VAter und Großvater davor. Er trat mit 18 in die Gewerkschaft ein und mit 20 in die SPD. Er spricht schnell und laut und wurde über ein Jahrzehnt lang zum Gewerkschaftssprecher gewählt.

„But two years ago, after the arrival of hundreds of thousands of refugees in Germany, Mr. Reil switched to the far-right Alternative for Germany party, or AfD. Competing in state legislative elections last May, the party won 20 percent of the vote in his home district with his name on its list — and the Social Democrats slipped 16 percentage points from a previous election. “Those are my former comrades,” Mr. Reil said, chuckling. “They came with me.”
Aber vor zwei Jahren, nach der Ankunft von Hunderttausenden Flüchtlingen in Deutschland, wechselte Herr Reil zu der weit rechtsstehenden Alternative für Deutschland oder AfD. Bei der Bundestagswahl im letzten Mai (das war natürlich September, aber das sieht man in den USA nicht so eng), gewann seine Partei in seinem Heimat-Wahlkreis, wo sein Name auf der Liste stand, 20% der Wählersstimmen – und die Sozialdemokraten verloren 16 Prozentpunkte im Vergleich zu vorherigen Wahl. „Das sind meine ehemaligen Kameraden“ sagt Herr Reil kichernd, „Die sind mit mir gegangen“.

 

„Coal miners“ haben ein besonderes Image in den USA. Es gibt viele Folk- und Country Songs um die coal miners. Sie stehen für den schwer arbeitenden, bodenständigen, anständigen Amerikaner, dessen Schweiß und kaputte Knochen Amerika groß gemacht haben. Wenn eines dieser schwermütigen Lieder von den alten Tagen, den schwarzen Gesichtern, Armut und Maloche, aber auch Freundschaft, Biertrinken und Bewunderung der harten Männer in der Kneipe gespielt wird, ist eigentlich jeder im Herzen ein coal miner. Ein Typ wie Guido Reil steht ihnen nahe. Ein Kumpel, ein echter Mann, der sich auch noch für seine Mitmenschen engagiert. In Amerika wäre er auch ein Trump-Wähler. Guido Reil ist sympathisch, loyal und gradlinig. Sowas schätzt der amerikanische Malocher.

Das, was in dem Artikel fühlbar wird ist, dass die von der SPD verratene Wählerschaft dieser Malocher – ob nun Steiger wie Guido Reil, Lastwagenfahrer oder kleiner Selbstständiger – genauso tickt, wie der hart arbeitende Amerikaner. Solidarität, ein Kampfruf der Gewerkschaften, gibt es hier – und das verträgt sich nicht mit der heutigen, linken Hätschelmentalität der Linken, die jeden Flüchtlinge pampern wollen und ihr eigentliches, einstmaliges Wahlvolk, nämlich den Arbeiter, im wahrsten Sinne „links liegen lassen“. Der deutsche wie der amerikanische Malocher akzeptiert sofort den Fremden, wenn er genauso „reinhaut“, solidarisch und aufrecht ist wie er selbst. Das hat die lückenlose Integration all der polnischen Arbeiter im Ruhrpott gezeigt. Es gibt sehr viele polnische Namen dort. Aber der deutsche wie der amerikanische Arbeiter hat null Verständnis für massenhaft herumstreunende junge Herren, die arrogant und aggressiv auftreten, und auf seine Steuerkosten in den Tag hineinleben. Diese Leute sehen nicht gern dabei zu, wie diese frechen Kerle alles geschenkt bekommen und ihre Frauen und Töchter belästigen.

Die New York Times sieht demnach auch die nähe der AfD-Wähler zu den klassischen Trump-Wählern, die in den entindustrialisierten Regionen, dem so genannten „Rust Belt (Rostgürtel) mit Wehmut auf die leeren, verfallenden Fabrikhallen schauen sich und entweder mehrere Dumping-Lohn-Jobs oder Welfare über Wasser halten. Der Zerfall von der einstigen „Motown“, der Stadt der Autobauer in eine Kulisse, id der Weltuntergangsfilme gedreht werden sehen sich die amerikanischen MAlocher von den Globalisten verraten und verkauft. Die einst stolze Nation liegt hier am Boden, da amerikanische Selbstverständnis ist tief getroffen. Trump mit seinem „America first“ ist ihr Hoffnungsschimmer. Ein Lebensgefühl, das sie mit den Wählern der AfD teilen.

Und so lesen wir in der NYT die trockene Analyse, dass die AfD jetzt die führende Oppositionspartei in Deutschland ist, und die ungeliebte, dem reinen Machterhalt dienende Groko dazu führen wird, dass sowohl die CDU unter Merkel, die ihr Höchsthaltbarkeitsdatum schon überschritten hat, als auch die SPD, die von ihren eigentlich Inhalten vollkommen entkernt wurde, noch weitere substanzielle Wählerwanderungen zur AfD erwarten kann.

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