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Die Statue Satans mit einem kleinen Jungen und einem kleinen Mädchen, wird zur Aufstellung herbeitransportiert. Bildquelle: Screenshot Youtube

USA: feierliche Einweihung einer Satans-Statue auf dem Arkansas State Capitol

11. Februar 2019 | Bewusstsein | Spiritualität | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Die Religionsgemeinde „Tempel Satans“ hat im Namen der Religionsfreiheit und Gleichbehandlung der Religionen durchgesetzt, dass auf dem Gelände des State Kapitols des US Bundesstaates Arkansas eine Statue Satans aufgestellt wurde. Die Einweihung fand am 16. August 2018 statt.

 

Weihnachten 2018/2019: Eine satanische Gruppe hat zu einer Reihe von Ausstellungsgegenständen zum Thema „Weihnachten und andere religiöse Feste“ im Regierungsgebäude des US-Bundesstaates Illinois eine eigene Statue hinzugefügt, um ihren Beitrag zur festlichen Jahreszeit zu demonstrieren. Zwischen einem Weihnachtsbaum und einer Menorah (der siebenarmige Leuchter der Juden) platziert, zeigt die vier Fuß große Skulptur eine Schlange, die um einen ausgestreckten Arm gewickelt ist und einen Apfel hält. Es ist das erste Mal, dass Satanisten ihre Skulpturen gleichberechtigt mit den Religionen der Welt aufstellen. Die Figur wurde vom Chicago-Kapitel des Satan-Tempels gesponsert. Die Landesregierung von Illinois begründete das damit, der Tempel habe das gleiche Recht wie andere religiöse Gruppen, eine Stele zu dem Thema aufzustellen.

 

 

Nachdem auf dem die Regierung des Bundesstaates Arkansas erlaubt hatte, dass auf ihrem Kapitolgelände ein Stein mit den zehn Geboten des Alten Testaments aufgestellt worden war, meldete der Tempel Satans sich zu Wort und verlangte  mit Verweis auf den ersten Verfassungszusatz der Verfassung der Vereinigten Staaten dasselbe Recht für ihre Glaubensgemeinde. Daraufhin bekamen sie erst einmal keine Antwort, doch nachdem die Glaubensgemeinschaft eine Klage einbrachte, dass sie im Sinne des religiösen Pluralismus und aufgrund des im ersten Verfassungszusatz verbrieften Rechtes ein Recht darauf haben, ihre Statue auf dem Gelände aufzustellen, musste dieser Forderung nach Recht und Gesetz stattgegeben werden, und so trafen sich die Anhänger der Tempel Satans zur feierlichen Enthüllung der Statue auf dem Kapitolgelände.

 

 

Es waren einige Dutzend Leute, die dorthin kamen, die Veranstalter hatten allerdings mit Hunderten gerechnet. Weiterhin kamen Gegner dieser Aktion, die auf Transparenten den Sieg der Liebe Gottes gegen Satan proklamierten.

Während der Zusammenkunft wurden fünf Reden gehalten, darunter der Sprecher der Satansgemeinde und Mitbegründer der Satanischen Gemeinde, Lucien Greaves. Die Feierlichkeit fand von 13:00 bis 15:00 auf dem Gelände des State Capitol von Arkansas statt.

 

Lucien Greaves sagte vor der Veranstaltung zu der Presse, dieses Event solle eine inklusive Versammlung sein, bei der der Tempel Satans den Pluralismus zusammen mit Rednern der Christlichen Kirche und säkularen (weltlichen) Rednern feiern wolle. Menschen aus vielen Religionen würden zusammenkommen und die Versuche der Regierung von Arkansas zurückweisen, eine Religion vor allen anderen zu privilegieren.

Senator Jason Rapert veröffentlichte dazu folgende Stellungnahme auf Facebook:

 

Statement of Sen. Jason Rapert in Response to Scheduled Protests Against the Ten Commandments Monument

August 16, 2018

The United States Constitution guarantees the rights of all American citizens to express their political opinions, to peacefully assemble and to petition their government. The first amendment in our Bill of Rights states specifically that Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances. I hold these rights very dear personally and will always defend the rights of American citizens even when we may disagree.

The essential right to freedom of speech also ensures that the voice of the people of Arkansas and our great state may be heard as well. Though our state is being visited today by outsiders who clearly choose to travel around the nation uplifting the profane and proclaiming extremely unorthodox views, rest assured that though we respect their right to free speech, they must also respect our right to disagree with them and repudiate their false claims.

The Constitution also protects the rights of the people to elect legislators to govern on their behalf, with their consent. The legislature carried out the will 

of the citizens of Arkansas when it overwhelmingly approved Act 1231 of 2015. State legislators responded to the will of Arkansans by passing the Arkansas Ten Commandments Monument Act and our Governor signed the bill into law. I have confidence in the Arkansas Attorney General to successfully defend the law in state and federal courts.

 

 

Due process was followed to the letter of the law when the Secretary of State and the Capitol Arts and Grounds Commission held a series of open and public meetings to gather input on the placing of the Ten Commandments monument. The process allowed citizens to participate in the implementation of Act 1231. The extremist group that has targeted our state again today came and spoke against the monument during our public meetings and sought for a sponsor of a bill to erect their profane statue – they never had any takers. The process was open and they failed to convince any of the 135 legislators to sponsor a bill to carry out their idea.

The people of Arkansas have exercised their rights to place a monument on the state Capitol grounds which honors the influence of the Ten Commandments as an historical and moral foundation of law. The U.S. Supreme Court upheld this same right in 2005 for the people of Texas in Van Orden v. Perry when it held that an exact replica of the Ten Commandments monument which we have on our Capitol grounds was appropriate in the state of Texas. I have personally visited the Ten Commandments  

monuments located on the Capitol grounds of Colorado and Arizona, and I am told Missouri also has a Ten Commandments monument somewhere on their Capitol grounds. Many times I have entered the U.S. Supreme Court building in Washington, D.C. and personally taken photographs of the Ten Commandments engraved on the doors entering the court chamber and beheld Moses engraved above the chair in which the Chief Justice sits. If the display of the Ten Commandments is appropriate for the U.S. Supreme Court and these other states, it is also appropriate for the good people of Arkansas.

Our rights to build a monument were exercised through the electoral and legislative processes and have been upheld by the judicial system. They are no less sacred than the freedoms of a shrill few, for whom legal and political rights are merely methods to fleece the gullible and entertain the cynical.

No matter what these extremists may claim, it will be a very cold day in hell before an offensive statue will be forced upon us to be permanently erected on the grounds of the Arkansas State Capitol. Our Supreme Court ruled in the 2009 U.S. Supreme Court decision Pleasant Grove v. Summum that no group can force a government body to do such a thing.

I pledge to all Arkansans that we will defend the will of the Arkansas people and the honor of our great state. It was my honor to sponsor the bill which led to passage of the Arkansas Ten Commandments Monument Act and I hope to help every state in our nation do the same if they wish to do so.

 

 

Deutsche Übersetzung:

Die Stellungnahme und Reaktion des Senators Jason Rapert zum geplante Protest gegen das Zehn-Gebote-Monument

16. August 2018

Die Verfassung der Vereinigten Staaten garantiert die Rechte aller amerikanischen Bürger, ihre politischen Ansichten auszudrücken, sich friedlich zu versammeln und an ihre Regierung zu appellieren. Die erste Änderung in unserer „Bill of Rights“ besagt ausdrücklich, dass der Kongress kein Gesetz erlassen darf, das eine Religionseinrichtung bevorzugt oder deren freie Ausübung verbietet; oder Verkürzung der Redefreiheit oder der Presse; oder das Recht des Volkes, sich friedlich zu versammeln und die Regierung aufzufordern bei Beschwerden entsprechend zu reagieren. Ich stehe persönlich für diese Rechte ein und werde die Rechte der amerikanischen Bürger immer verteidigen, auch dann wenn wir nicht gleicher Meinung sind.

Das grundlegende Recht auf Redefreiheit stellt auch sicher, dass die Stimme der Menschen in Arkansas und unseres großen Staates gehört wird. Obwohl unser Staat heute von Außenstehenden besucht wird, die offensichtlich durch die ganze Nation reisen, das Profane erheben und extrem unorthodoxe Ansichten verkünden, seien Sie versichert, auch wenn wir deren Recht auf freie Meinungsäußerung respektieren, sie umgekehrt unser Recht respektieren müssen, ihnen zu widersprechen und ihre falschen Behauptungen zurückweisen.

Die Verfassung schützt auch die Rechte des Volkes, ihre Gesetzgeber zu wählen, die in ihrem Namen regieren. Der Gesetzgeber führte den Willen der Bürger von Arkansas aus, als er mit überwältigender Mehrheit den Gesetz 1231 von 2015 verabschiedete. Die staatlichen Gesetzgeber reagierten auf den Willen von Arkansans, indem sie für den „Zehn-Gebote Monument“gesetzesentwurf stimmten und unser Gouverneur unterzeichnete den Gesetzentwurf. Ich vertraue dem Generalstaatsanwalt von Arkansas, dass er das Gesetz in staatlichen und bundesstaatlichen Gerichten erfolgreich verteidigt.

Ein ordnungsgemäßer Prozess folgte dem Gesetz, als der Außenminister und die „Capitol Arts and Grounds Commission“ eine Reihe von frei zugänglichen und öffentlichen Treffen abhielten, um Meinungen und Vorschläge zur Platzierung des Zehn-Gebots-Denkmals zu sammeln. Dieser Prozess ermöglichte den Bürgern, sich bei der Umsetzung des Gesetzes 1231 einzubringen. Die extremistische Gruppe, die unseren Staat heute erneut ins Visier genommen hat, kam während unserer öffentlichen Treffen und agitierte gegen das Denkmal und suchte nach einem Sponsor für ein Begehren, ihre profane Statue (Satansstaue) zu errichten – sie fanden niemanden, der das unterstützte. Es war ein offener Prozess und es gelang ihnen nicht, einen der 135 Gesetzgeber davon zu überzeugen, ein Gesetz zur Umsetzung ihrer Idee zu unterstützen.

Die Bewohner von Arkansas haben ihr Recht ausgeübt, ein Denkmal auf dem Gelände des State Capitol zu errichten, das den Einfluss der Zehn Gebote als historische und moralische Grundlage des Rechts würdigt. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten bestätigte 2005 das gleiche Recht für das Volk von Texas in Van Orden v. Perry, indem es zur Ansicht kam, dass eine genaue Nachbildung des Zehn-Gebots-Denkmals, das wir auf unserem Capitol besitzen, im Bundesstaat Texas ebenfalls passend war. Ich habe persönlich die Zehn Gebotsdenkmäler auf dem Capitol-Gelände von Colorado und Arizona besucht, und, wie man mir sagte, hat Missouri auch irgendwo auf dem Gelände des Kapitols ein Zehn-Gebote-Denkmal. Viele Male bin ich in das Gebäude des U.S. Supreme Court in Washington DC gekommen und habe persönlich die Zehn Gebote, die an den Türen in die Gerichtskammer eingraviert sind, fotografiert und Mose über dem Stuhl, in dem der Oberste Richter der USA sitzt. Wenn die Präsentation der Zehn Gebote für das Oberste Gericht der USA angemessen ist und ebenfalls für diese anderen Staaten auch,dann ist es auch für das guten Volk von Arkansas geeignet.

Unsere Rechte, ein Denkmal zu errichten, wurden durch den Wahl- und Gesetzgebungsprozess ausgeübt und vom Justizsystem bestätigt. Sie sind nicht weniger heilig als die Freiheiten der schrillen Wenigen, für die legale und politische Rechte nur Methoden sind, um die Leichtgläubigen zu vertreiben und die Zyniker zu unterhalten.

Was auch immer diese Extremisten behaupten mögen, eher friert die Hölle ein, bevor uns eine so widerwärtige Statue auf dem Gelände des Arkansas State Capitol dauerhaft aufgezwungen wird. Unser Oberster Gerichtshof hat 2009 in der Sache „Pleasant Grove“ gegen „Summum“ entschieden, dass keine Gruppe eine Regierungsbehörde zwingen kann, so etwas zu tun.

Ich verspreche allen Arkansanern, dass wir den Willen des Volkes von Arkansas und die Ehre unseres großen Staates verteidigen werden. Es war mir eine Ehre, das Gesetz zu unterstützen, das zur Verabschiedung des „Zehn Gebote Monument“-Gesetz von Arkansas führte, und ich hoffe, dass jeder Staat in unserer Nation dasselbe tun kann, wenn er dies wünscht.

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