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George Soros, World Copyright by World Economic Forum - flickr.com - by swiss-image.ch/Photo Mirko Ries - CC BY-NC-SA 2.0

USA: Soros-unterstützte Kandidaten fallen bei Vorwahlen durch

13. Juni 2018 | Politik | Geo-Politik | Journalistenwatch

Fünf Monate vor den amerikanischen Kongresswahlen schnitten die Demokraten bei den wichtigen Vorwahlen mehr als schlecht ab. George Soros Vorhaben, der mit seinen Millionen US-Dollar auch hier versuchte Einfluss zu nehmen und vier Bezirksstaatsanwaltschafts-Positionen in Kalifornien in seinem Sinne zu besetzen versuchte, scheiterte.

Im traditionell linkspolitischen Kalifornien hatte George Soros mutmaßlich keine Zweifel am Erfolg. Zusammen mit anderen wohlhabenden liberalen Gebern und linke Gruppen hatte Soros Millionen für angehende Staatsanwälte ausgegeben, die niedrigere Inhaftierungsraten, hartes Durchgreifen bei polizeilichem Fehlverhalten und Änderungen am Kautionssystem befürworteten.

„Sie können keine Wahl in Sacramento kaufen!“

Jedoch kam es fünf Monte vor den amerikanischen Kongresswahlen dann doch anders, als der für die Massenzuwanderung in Europa mutmaßlich in hohem Maße mitverantwortliche Soros dachte.

Wie das Internetmagazin unzensuriert berichtet, bezwang in Sacramento Anne Marie Schubert den Soros-Kandidaten Noah Phillips mit einem Vorsprung von fast zwei zu eins und erhielt 65 Prozent der Stimmen. Berichten zufolge erhielt Phillips von Soros rund 400.000 US-Dollar und gab zu, dass das Soros-Team während der Kampagne gegen Schubert die nötigen Drehbücher schrieb und für eine TV-Anzeige bezahlte, berichtete die Los Angeles Times. „Das ist ein guter Tag für die Menschen“, sagte Schubert, nachdem sie die Wahl gewonnen hatte. „Sie können keine Wahl in Sacramento kaufen. Hier sind noch vier Jahre.“

 

Staatsanwältin Anne Marie Schubert

Soros´ Unterstützung ist „eine Bedrohung der öffentlichen Sicherheit“

In San Diego erlitt die von Soros favorisierte Kandidatin Geneviéve Jones-Wright ebenfalls eine schwere Niederlage. Sie erhielt nur 36 Prozent der Stimmen, während ihre Gegnerin, die Bezirksstaatsanwältin Summer Stephan, mehr als 60 Prozent erzielte. Und das, obwohl ein von Soros finanziertes politisches Aktionskomitee 402.000 US-Dollar für den Wahlkampf von Jones-Wright ausgegeben hatte, als sie sich verpflichtete, eine Polizeieinheit zu bilden und eine progressive Reform des Strafjustizsystems zu unterstützen. Das ist mehr als das Doppelte, das die stellvertretende öffentliche Verteidigerin für ihre eigene Kampagne gesammelt hatte. Stephan kämpfte im Rennen gegen den Einfluss von Fremdgeld und erklärte Soros´ Unterstützung „zu einer Bedrohung der öffentlichen Sicherheit.“

 

 

„Milliardäre, die öffentliche Sicherheit offenbar zum Verkauf anbieten“

In Alameda County in der Bucht von San Francisco wehrte Bezirksstaatsanwältin Nancy O’Malley eine Herausforderung von weit links ab und erhielt Berichten zufolge mehr als 60 Prozent der Stimmen. O’Malley ist Demokratin, allerdings ohne progressive Ansichten. Genug, um ihr Rassismus vorzuwerfen, wie im Wahlkampf geschehen.

Lediglich in Contra Costa County gewann die Soros-Kandidatin. Ihr unterlegener Gegner, der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Paul Graves, kritisierte den Einfluss vermögender Außenseiter und bezeichnete sie als „Milliardäre, die Contra Costas öffentliche Sicherheit offenbar zum Verkauf anbieten“.

 

Bezirksstaatsanwältin Nancy O’Malley

 

Soros-Versuch gescheitert

Der millionenschwere Versuch des selbsternannten Philanthropen George Soros, Kaliforniens Strafjustizsystem durch die Unterstützung progressiver Staatsanwaltschaftskandidaten umzufunktionieren, missglückte teils gründlich.

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