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Das Vermisstenplakat hing lange in Rom und die Familie hat die Tragödie bis heute nicht überwunden.

Vatikan: Unheimlicher Knochenfund im Vatikan – Von Priestern missbraucht, von der Mafia ermordet?

12. November 2018 | Geschichte | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Ein mysteröser Fund von menschlichen Skelettteilen könnte den Ermittlungen im Falle von zwei  „kalt gewordene Fälle“ vermisster Mädchen neue Ermittlungsansätze liefern. Es könnte sich um die Knochen zweier, seit 1983 vermisster Mädchen handeln. Ihre Namen: Emanuela Orlandi und Mirella Gregori. In einem Gebäude des Vatikans in Rom haben nämlich Handwerker während Renovierungsarbeiten menschliche Knochen entdeckt. Der erschreckende Fund wurde den italienischen Behörden gemeldet.

Noch gibt es keine Beweise, dass es Emanuela Orlandis Gebeine sind. Ein unbekanntes menschliches Skelett, vergraben auf dem Gelände des Vatikans – das sorgt in Rom für Aufregung, Das junge, 15jährige Mädchen Orlandi betrifft, könnte sie das Opfer eines Sexualverbrechens im Vatikan geworden sein. Dieser Verdacht stand schon damals im Raum.

35 Jahre sind es her, dass Emanuela Orlandi in Rom ohne irgendeinen erkennbaren Grund einfach spurlos verschwand. Der hübsche Teenager wurde noch am Nachmittag des 22. Juni 1983 von einigen Zeugen gesehen, als Emanuela ihre Musikschule in der Innenstadt verließ. Seither ist das junge Mädchen – dieses Jahr würde sie ihren 50. Geburtstag gefeiert haben –  wie vom Erdboden verschluckt. Das junge Fräulein Orlandi war Tochter eines Vatikanpolizisten und wuchs im Kirchenstaat auf. Der Fall gilt als einer der mysteriösesten Kriminalfälles Italien. Die Familie der Vermissten leidet heute noch darunter: „Wir haben Recht auf Wahrheit und Gerechtigkeit und werden nie aufgeben“, fordert Pietro Orlandi, Emanuelas Bruder, seit dreißig  Jahren.

 

 

 

Die Skeletteile wurden auf dem Gelände der Apostolischen Nuntiatur in Rom gefunden. Die Vatikanbotschaft bei der Republik Italien liegt zwar in einem römischen Nobelviertel, das Areal ist aber „extraterritorial“ und gehört zum Vatikanstaat. Die Knochenreste unter dem Pförtnerhaus der großen Anlage könnten also sehr wohl zu einer Person gehören, die fernab aller Aufmerksamkeit vergraben werden sollte. Der Verdacht, dass es sich um Emanuela Orlandi handelt, oder die ebenfalls vermisste Mirella Gregori, liegt also nahe.

Seit einigen Tagen stellte die Spurensicherung weitere Skelettteile sicher. Während beim ersten Ortstermin Teile eines Oberkörpers gefunden wurden, tauchten nun ein Schädel und ein Unterkiefer auf, die aber möglicherweise von einer zweiten Person stammen. Die DNA-Tests sollen in einer Woche vorliegen. Doch sollen Gerichtsmediziner angedeutet haben, bei den Knochen handle es sich um eine Frau im Alter zwischen 25 und 30 Jahren. Das wäre eindeutig zu alt für Emanuela Orlandi.

 

 

 

Außerdem gibt es da noch eine Aussage aus der Zeit nach dem Verschwinden Orlandis. Die Ex-Freundin des Mafiagangsters De Pedis,  Sabrina Minardi, sagte aus, dass De Pedis die Emanuela Orlandi in seinem BMW entführt, getötet und dann in einer Betonmischmaschine am Rande der Stadt entsorgt habe. Minardi erklärte, De Pedis habe das im Auftrag des Monsignore Paul Marcinkus getan. Marcinkus war damals Chef des Instituts für die religiösen Werke (IOR), auch Vatikanbank genannt und war im Ruche, tief in zwielichtige Geschäfte verwickelt zu sein. Der Vatikan wies damals die Anschuldigungen empört als „infam und unbegründet“ zurück.

Und noch einen Hinweis gibt es:
„Im September 2017 veröffentlichte der italienische Journalist Emiliano Fittipaldi eine Liste, die ihm aus dem Vatikan zugespielt worden sein soll. Darin waren vom Vatikan aufgebrachte Kosten „über Aktivitäten betreffend die Bürgerin Emanuela Orlandi“ aufgelistet, insgesamt rund 250 000 Euro. Wer wollte, konnte aus dem Dokument den Leidensweg Orlandis herauslesen. Kosten für die Unterbringung des Mädchens in London, „investigative Maßnahmen“, das „Legen einer falschen Fährte“ sowie die Rechnung einer Gynäkologin waren aufgeführt. „Verlegung in den Vatikanstaat“ lautet der letzte Posten aus dem Juli 1997. Wurde die Tochter eines Mitarbeiters in der päpstlichen Präfektur entführt und ermordet?“

 

 

Mirella Gregori verschwand im selben Zeitraum,  40 Tage vor Emanuela Orlandi. Ihre Mutter Berichtete, Mirella hatte sie ihren Eltern nach einem Gespräch über die Gegensprechanlage gesagt, ein Schulfreund wolle sie kurz sprechen, sie gehe nur schnell nach draußen. Sie kam nie zurück. Die Ermittler schließen einen Zusammenhang zwischen den beiden Vermisstenfällen nicht aus.

Gregoris Schwester Maria Antonietta sagte dieser Tage: „Ich will mir keine falschen Hoffnungen machen, aber in der Tiefe meines Herzens hoffe ich, dass diese Knochen von Mirella sind.“ Dann gäbe es endlich einen Ort, wo sie um ihre Schwester trauern könne.

 

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