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Blackwater-Gründer Erik Prince will mit einer lateinamerikanischen Söldnertruppe einen Regierungsumsturz in Venezuela durchziehen und den Mann der USA, Juan Guaidó als Präsidenten installieren. (Bild: pixabay, Azazelok)

Venezuela: Blackwater will mit Söldnertruppe Präsident Maduro stürzen und Juan Guaidó an die Macht bringen

2. Mai 2019 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Wirtschaft | Finanzen | connectiv.events

Der Kandidat des „Westens“, namentlich der USA, Juan Guaidó, hatte es trotz aller Unterstützung – auch durch Deutschland –  nicht geschafft, das Volk Venezuelas auf seine Seite zu bringen. Die deutliche Mehrheit der Venezolaner sieht in ihm einen Verräter und eine Marionette der USA. Die Polizei musste Juan Guaidó sogar gegen das wütende Volk schützen und ihn aus der Gefahrenzone bringen, als er seine Reden halten wollte:

 

 

Den Venezolanern ist nämlich klar, dass, sollte Guaidó tatsächlich an die Macht kommen, die USA sich das „Tafelsilber“ des erdölreichsten Landes der Welt, nämlich die staatlichen Erdölfördergesellschaften Venezuelas einverleiben wird und amerikanische Konzerne sich das Land zur Beute machen werden. Nachdem also der „friedliche“ Sturz von Nicolás Maduro via einer gelenkten Revolution nicht gelungen ist und Guaidós „Operation Freiheit“ nicht funktionierte, werden jetzt andere Saiten aufgezogen.

Nach dem Muster, wie damals Präsident Richard Nixon gegen Chiles sozialistische Allende-Regierung vorging, soll jetzt auch Venezuela in die Knie gezwungen werden. „Make the economy scream!“ (bring die Wirtschaft zum Schreien!) war damals die Parole. Damals packte die wirtschaftliche Weltmacht Nr. 1, die USA, alle zur Verfügung stehenden Folterinstrumente aus, um die chilenische Wirtschaft zum Absturz zu bringen. Genau das Vorgehen kündigt der US-Sonderbeauftragte Elliott Abrams gegenüber Venezuela an.

RTDeutsch schreibt: „Am Rande der Sitzungen der Vereinten Nationen in New York informierte der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza über die „verheerenden Auswirkungen“ der von der US-Regierung gegen Venezuela verhängten wirtschaftlichen und finanziellen Blockaden. Arreaza verurteilte die einseitigen und restriktiven Sanktionen der USA und deren schwerwiegenden Folgen für das venezolanische Volk und erklärte, dass dieser Druck auf Washingtons Ohnmacht zurückzuführen sei, dass sie Nicolás Maduro bisher nicht stürzen konnte.“

Das ist aber längst nicht alles, was die USA an Pfeilen im Köcher hat. Da gibt es die berüchtigte Söldnerfirma „Blackwater“, die nach ein paar Verkäufen und Umstrukturierungen jetzt „Academi“ heißt. Der Mann dahinter ist aber derselbe: Erik Prince, auch gern der „dunkle Prinz“ genannt. Seine Mannen sind überall da, wo die USA zündelt und erledigen die Drecksarbeit, die die USA nicht offiziell in ihren Akten haben will, oder wo die Regierung zu große Verluste an Truppen fürchtet, was bei der eigenen Bevölkerung nicht so gut ankommt.

Söldnerarmeen sind die maskuline Form des globalen Menschenhandels, bei der viele sterben, aber auch hohe Honorare gezahlt werden. Das 1997 gegründete Unternehmen Blackwater des „dunklen Prinzen“ konnte bis 2010 US-Regierungsaufträge im Wert von über zwei Milliarden US-Dollar generieren. Von 2001 bis 2010 flossen rund 600 Millionen US-Dollar in geheime Operationen der CIA, von denen aus guten Gründen nichts weiter bekannt ist und von denen auch niemand etwas wissen möchte, geschweige denn, dass es nachvollziehbare Aufzeichnungen gibt.

Erik Prince selbst zog sich zwar seit dem Verkauf von Blackwater im Jahr 2010 an eine Investorengruppe aus dem direkten Geschäft zurück, er ist aber immer noch in diesem Geschäftsbereich aktiv. Und er verfügt über viel Erfahrung, wie man an eine so riskante Sache herangeht, ein Land umzustürzen, Krieg in den hintersten Enden der Welt zu führen und geheime Kommandoaktionen durchzuziehen, die nur in den seltensten Fällen überhaupt ruchbar werden. Langjährige Erfahrungen konnte er beispielsweise in Afghanistan sammeln. Und auch Erkenntnisse dazu, warum das Unternehmen Afghanistan gescheitert ist. Daher ist Erik Prince recht guter Dinge, dass er es bei einem zweiten Anlauf hinbekommen würde. Nicht in Afghanistan, das ist klar, aber in Venezuela, nur in kleinerem Maßstab.

 

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Erik Prince hausiert nun in Washington mit dem Plan, eine Truppe von 5.000 Mann zusammenzustellen. Die Söldnerarmee soll – um in Venezuela nicht gleich aufzufallen, aus „fachkundigen“ mittel- und südamerikanischen, gut geschulten Männern bestehen, kolumbianischen und abtrünnigen venezolanischen Ex-Soldaten und anderen lateinamerikanischen Söldnern, Ex-Pats und Militärs. Reiche, venezolanische Exilanten und die USA sollen die ganze Aktion bezahlen, deren Ziel es ist, zur Installierung Juan Guaidós als Präsident (als den ihn die USA ja bereits anerkannt hat) beizutragen, indem die Truppe sogenannte „Kampf- und Stabilisierungsoperationen“ für Guaidó durchführt.

Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates des White House, Garrett Marquis, lehnte auf die Frage der Nachrichtenagentur nach der Söldnerarmee für Guaidó jede Stellungnahme dazu ab, ob die US-Regierung eine solche Vorgehensweise in Betracht ziehe. Die venezolanische Opposition bestritt jede Vereinbarung oder Plan mit Erik Prince in dieser Richtung. Die Regierung des Präsidenten Maduro reagierte gar nicht erst auf die Fragen.

RTDeutsch schreibt: Für Prince wäre das genau der „dynamische Anlass“ den das Land brauche, um Präsident Maduro zu stürzen. Damit diese Operation in Gang gesetzt werden kann, möchte der Blackwater-Gründer mindestens 40 Millionen US-Dollar von privaten Investoren einsammeln und die von einigen Regierungen eingefrorenen Staatsvermögen Venezuelas anzapfen. Ob und inwieweit diese Pläne von der US-Regierung unterstützt werden, ist nicht klar. Auch der Sprecher Guaidós meinte lediglich, man habe mit Prince keine Diskussionen über „Sicherheitsoperationen“ geführt. Was allerdings nicht bedeutet, dass man gar keine Gespräche mit ihm geführt hat. Ob davon ermutigt oder nicht, rief der Oppositionsführer am 30. April das venezolanische Militär dazu auf, sich gegen Maduro zu „erheben“. „Die Usurpation muss ein Ende haben“, erklärte er in einem amateurhaft gedrehten Video.

Die Armee gegen Präsident Maduro zu mobilisieren, wurde schon im Februar dieses Jahres versucht. Man griff auf die gute, alte „demokratische Rebellenmasche“ zurück. Genau, wie in Syrien mit der „Freien Syrische Armee“, versuchte man es in Venezuela. Innerhalb des Militärs, so behauptete der US-Fernsehsender CNN in einer Reportage, gebe es eine große Bewegung, die es begrüße, dass die USA den Diktator Maduro stürzen wolle. Man präsentierte dem Sender „demokratisch gesinnten“ Militärs, die vor laufender Kamera die USA offiziell um Hilfe und Waffen baten, um den sozialistischen Diktator Maduro zu stürzen zu können.

CNN berichtet also, Überläufer der venezolanischen Armee und Rebellen gegen Präsident Maduro bäten die USA um Waffenhilfe:

„Als venezolanische Soldaten bitten wir die USA, uns logistisch mit Kommunikation und Waffen zu unterstützen, damit wir die Freiheit Venezuelas verwirklichen können“, sagte einer der angeblichen Überläufer, Guillen Martinez, gegenüber CNN. Ein anderer, Hidalgo Azuaje, fügte hinzu: „Wir sagen nicht, dass wir nur die Unterstützung der USA brauchen, sondern auch Brasilien, Kolumbien, Peru und alle Bruderstaaten, die gegen diese Diktatur sind.“

 

 

Aufmerksamen und sachkundigen Zuschauern ist aber damals nicht entgangen, dass die auf CNN gezeigten Rebellenhelden nicht echt sein können. Auf den Abzeichen an der Brusttasche der beiden Soldaten stehen die drei Buchstaben „FAN“ die für „Fuerza Armada Nacionales“ (Nationale Streitkräfte), das ist aber ein altes Abzeichen, das die venezolanische Armee seit vielen Jahren nicht mehr verwendet. Die heutigen Uniformen haben hier das Abzeichen „FANB“ das für „Fuerza Armada Nacional Bolivariana“ (Bolivarische Nationale Streitkräfte) steht – mit Bezug auf Simon Bolivar:

 

Bild: Screenshot Youtube

 

Entweder hat man für CNN Statisten mit alten Uniformen aus dem Theaterfundus auftreten lassen, oder es handelt sich um schon länger aus dem venezolanischen Armeedienst ausgeschiedene Soldaten, die vielleicht tatsächlich gegen Präsident Maduro kämpfen wollen … was auch immer. Aber das, was CNN hier meldet, dass es aktive Teile des Militärs sind, die gegen Nicolás Maduro und die venezolanische Armee kämpfen wollen und die USA um Waffenhilfe bitten, das ist offensichtlich eine Falschdarstellung.

Einige US-amerikanische und venezolanische Sicherheitsexperten, die über die Agentur Reuters von dem Blackwater-Plan hörten, bezeichneten so eine Vorgehensweise als politisch abwegig und möglicherweise sogar sehr gefährlich, weil solche Aktionen einen Bürgerkrieg auslösen könnten. Was allerdings in der Geschichte der USA nie ein Hinderungsgrund, sondern nicht selten sogar das Ziel der US-Politik war.

 

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