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(Foto: Econ-Verlag)

Vom Fußball ist es im WM-Land Katar nicht weit zur Terrorfinanzierung

17. November 2017 | Wirtschaft | Finanzen | Telepolis

Sascha Adamek über die Geschäfte mit Scharia-Staaten, die den radikalen Islamismus finanzieren – Teil 1

Offiziell bekämpft die deutsche Politik den gewaltbereiten Islamismus – sie ist aber nicht einmal in der Lage, den Handel mit Staaten zu unterbinden, die auch in Deutschland die Wurzeln dafür gelegt haben. Schlimmer noch: Die Regierung schafft es aufgrund des Steuergeheimnisses nicht einmal, deren Finanzierungswege offenzulegen. Ein Gespräch mit Sascha Adamek, dem Autor des Buches Scharia-Kapitalismus – Den Kampf gegen unsere Freiheit finanzieren wir selbst.

Herr Adamek, was ist der „Scharia-Kapitalismus“ und wie äußert sich dieser?
Sascha Adamek: Diese Wortschöpfung beschreibt eine in meinen Augen äußerst gefährliche und unehrliche Geschäftsbeziehung mit Ländern, in denen die Scharia herrscht. Mit diesen Milliardengeschäften refinanzieren wir die Ausbreitung des politischen Islams, der aus diesen Ländern finanziert wird. Wir versetzen Einzelpersonen, Organisationen und ganze Staaten finanziell in die Lage, als Gönner und Sponsoren fundamentalistischer Verbände und Moscheevereine im Westen und im schlimmsten Fall auch terroristischer Gruppen zu agieren.
Können Sie das konkretisieren?
Sascha Adamek: Es sind unsere Konzerne und Banken, die den Profit beim Handeln mit diesen Staaten machen, die Gefahren werden dagegen wie immer sozialisiert: Damit meine ich nicht nur die latente Terrorgefahr. Tausende Kinder und Jugendliche werden in Koranschulen indoktriniert, ein rückwärtsgewandter Islam greift auf immer neue Bevölkerungsschichten über, die Jahrzehntelang friedlich mit uns zusammengelebt haben. Dieses islamistische Rollback gefährdet die Integration, das soziale Wohl ganzer Generationen und am Ende die Demokratie. Keine extremistische Gruppe wächst schneller als der Salafismus mit mehr als 10 000 Mitgliedern in Deutschland.
Diese vor allem aus dem Nahen Osten finanzierte Missionierungsstrategie trifft hierzulande und generell im Westen vor allem auf arme Schichten. Das Geld milliardenschwerer Gönner und Oligarchen aus Nah-Ost trifft auf Menschen, die hierzulande nicht auf der Sonnenseite sitzen. Das ist eine auch sozialpolitisch gefährliche Konstellation. Denn wem werden diese Menschen vertrauen? Dem säkularen deutschen Staat oder den tiefgläubigen großherzigen Spendern und ihren radikalen Ideen?

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Quelle:

Telepolis

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