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Warum das Befolgen von Befehlen uns dazu bringen kann, schreckliche Dinge zu tun

17. September 2020 | Allgemein | Autarkie | Freies Leben | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Kriegsverbrechen werden manchmal von „normalen“ Menschen begangen, die Befehlen gehorchen. Forscher des Niederländischen Instituts für Neurowissenschaften haben die Hirnaktivität gemessen, während den Teilnehmern Schmerzen zugefügt wurden. Sie fanden heraus, dass das Befolgen von Befehlen das Einfühlungsvermögen und die schuldbedingte Hirnaktivität wegen der zugefügten Schmerzen verringert. Dies könnte erklären, warum Menschen in der Lage sind, unter Zwang unmoralische Handlungen zu begehen.

Viele Beispiele in der Geschichte der Menschheit haben gezeigt, dass Menschen, wenn sie Befehlen einer Autorität gehorchen, in der Lage sind, anderen gegenüber grausame Handlungen zu begehen. Alle Völkermorde, die der Menschheit bekannt sind und die allgemein als Gehorsamsverbrechen bezeichnet werden, haben gezeigt, dass es zum Verlust unzähliger Menschenleben, Kulturen und Zivilisationen geführt hat, wenn ein Teil der Bevölkerung Befehlen zur Ausrottung anderer Menschen gehorchte. „Wir wollten verstehen, warum die Befolgung von Befehlen das moralische Verhalten so sehr beeinflusst. Warum die Bereitschaft der Menschen, moralische Übertretungen zu begehen, in Zwangslagen verändert wird“, sagt Dr. Emilie Caspar, Mit-Erstautorin der vorliegenden Studie.

 

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Wenn Menschen mit ansehen müssen, wie eine andere Person Schmerzen erfährt, sei es emotional oder körperlich, dann reagieren sie mit Einfühlungsvermögen, und man nimmt an, dass wir deshalb abgeneigt sind, anderen zu schaden. „Wir können diese Empathie im Gehirn messen, weil wir sehen, dass Regionen, die normalerweise am Fühlen unseres eigenen Schmerzes beteiligt sind, einschliesslich der vorderen Insula und des rostralen zingulären Kortex, aktiv werden, sobald wir Zeuge des Schmerzes anderer werden. Je stärker diese Aktivität ist, desto mehr Empathie erleben wir und desto mehr tun wir, um Schaden von anderen abzuwenden“, erklärt Dr. Valeria Gazzola, Mitverfasserin des Artikels. Dieser Prozess ist tief in unserer Biologie verwurzelt und wird von anderen Säugetieren wie Nagetieren oder Affen geteilt. „Wir haben in dieser Studie untersucht, ob das Befolgen von Befehlen, jemandem anderen Schmerzen zuzufügen, die empathische Reaktion im Vergleich zur freien Entscheidung, denselben Schmerz zuzufügen – oder nicht zuzufügen – verringern würde“, berichtet Prof. Valeria Gazzola, Co-Senior-Autorin der Studie. Christian Keysers, der andere Co-Senior-Autor der vorliegenden Studie.

In der in NeuroImage veröffentlichten Studie verwendeten die Autoren Paare von Teilnehmern, wobei einem die Rolle des „Agenten“ und dem anderen die Rolle des „Opfers“ zugewiesen wurde. Die Agenten wurden in einen MRI-Scanner gesetzt, um ihre Hirnaktivität während der Aufgabe aufzuzeichnen. Es wurde ihnen gesagt, dass sie zwei Knöpfe hatten; einer löste die Verabreichung eines echten, leicht schmerzhaften Schocks an der Hand des Opfers aus, im Austausch für +0,05€, und ein anderer löste keinen Schock und kein Geld aus. Im Verlauf von 60 Runden konnten die Agenten entweder frei wählen, ob sie dem Opfer diesen Schock verabreichen wollten oder nicht, oder sie erhielten vom Experimentator den Befehl, denselben Schock zu verabreichen oder nicht. Diese Aufgabe sollte für die Agenten eine schwierige moralische Entscheidung mit sich bringen: den eigenen finanziellen Gewinn zu erhöhen, indem man einer anderen Person Schmerzen zufügt oder nicht.

Die Autoren beobachteten, dass die Agenten den Opfern mehr Schocks verabreichten, wenn sie unter Zwang instruiert wurden, als wenn sie frei entschieden. „Die Ergebnisse der Neurobildgebung zeigten, dass empathiebezogene Regionen weniger aktiv waren, wenn sie Befehlen gehorchten, als wenn sie frei handelten. Wir beobachteten auch, dass das Befolgen von Befehlen die mit Schuldgefühlen verbundenen Aktivierungen in Hirnregionen reduzierte“, erklärt Kalliopi Ioumpa, Mit-Erstautorin der vorliegenden Studie.

 

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Die Feststellung, dass das Befolgen von Befehlen, Schmerzen zuzufügen, die Aktivierung in Empathie- und schuldbezogenen Hirnregionen reduzierte, erklärt zumindest teilweise, warum Menschen unter Zwang höchst unmoralische Handlungen gegenüber anderen Menschen begehen können. Diese Ergebnisse haben enorme Auswirkungen auf das Verständnis der Macht, die Gehorsam über menschliches Verhalten hat, und bieten neue Einsichten in die Möglichkeit, Massengrausamkeiten zu verhindern, die aufgrund eines Mangels an Empathie für die Opfer begangen werden. „Der nächste Schritt wird darin bestehen zu verstehen, warum sich so wenige Menschen unmoralischen Befehlen widersetzen. Liegt es daran, dass ihr Einfühlungsvermögen schwächer wird, wenn sie Befehle befolgen? Ein besseres Verständnis der Art und Weise, wie das Gehirn Empathie und Anweisungen verarbeitet, könnte uns helfen, uns in Zukunft gegen Aufrufe zur Gewalttätigkeit zu wehren“, sagt Dr. Emilie Caspar.


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