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Plötzlich prügeln sich die Pharmakonzerne um Cannabis, für dessen Verteufelung sie Jahrzehnte ins Feld gezogen sind. Warum? Weil es jetzt ein lukratives Geschäft zu werden verspricht. (Bild: Pixabay, cytis)

Warum die Pharmaindustrie die Patente für Cannabis haben will

6. April 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | connectiv.events

Cannabis-Öl ist ein ungeheuer zukunftsweisender Markt. Da es nicht berauschend ist und sich nach vielen Jahren der Negativpropaganda doch seine Vorteile herumgesprochen haben, die den meisten pharmazeutischen Medikamenten weit überlegen sind und so gut wie keine negativen Nebenwirkungen mit sich bringen, haben die großen Pharmariesen beschlossen. lieber auf den Zug aufzuspringen, als sich davon überrollen zu lassen. Nun heißt es, die Pool-Position für Cannabis zu erobern. Pharmakonzerne wie Bayer, Monsanto und Scotts Miracle-Gro wollen die Erzeugnisse dieser Naturheilpflanze „für sich haben“, sie für sich patentieren. Gelingt ihnen die Patentierung, wird Cannabis in Zukunft den großen Unternehmen gehören. Sie werden eine Monopolstellung anstreben und mit hohen Qualitätshürden dafür sorgen, dass kleine Naturheil- und Biounternehmen kaum eine Chance haben. Hanf als uralte Heilpflanze könnte ganz unter ihre Fuchtel geraten.

Cannabis ist jetzt plötzlich ein ungeheurer Trend geworden, was in der Regel immer eher schlecht als gut ist. Auch Pflanzen- und Gartenunternehmen interessieren sich jetzt brennend für die Pflanze.  Jim Hagedorn, Leiter von Scotts Miracle-Gro plant, will ungefähr eine halbe Milliarde in das Cannabis-Business stecken. „Es ist das Größte, was ich je im Bereich Rasen und Garten gesehen habe.” Darunter finden sich auch in Unternehmen wie Leaf, die Cannabis in elektronisch gesteuerten Terrarien ziehen, die mit Smartphones ferngesteuert werden.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Canna-Komplett?produkt=91

 

Im US-Staat Colorado floriert bereits eine Cannabis-Industrie. Über eine Milliarde Dollar Umsatz wurde schon erreicht. Immer mehr wird klar, dass es hier um ein Big Business geht, das gerade in den Startlöchern steht. Die Tatsache, dass das Potenzial von Cannabis die Strukturen der pharmazeutischen Industrie verändern wird, dass Cannabis viele nebenwirkungsreiche und abhängig machende Medikamente ersetzen und verdrängen wird, verspricht nicht nur viel Geld und große Marktanteile, wenn man rechtzeitig gut genug aufgestellt ist – sondern auch ein vollkommen neues Image. Zum ersten Mal kann sich die Pharmaindustrie ein grünes Image und die Vorkämpferrolle für ein uraltes, wunderbares Naturheilkraut ans Revers heften. Und gleichzeitig entgehen sie einem enormen Verlust. Denn eine umfangreiche Studie kam vor kurzem zu dem Ergebnis, dass über die Hälfte aller Menschen, die Cannabidiol (CBD)-Medikamente probieren, damit aufhören, traditionelle Arzneimittel wie rezeptpflichtige Schmerzmittel, rezeptfreie Schmerzmittel und Einschlafhilfen einzunehmen. Deren Wirkung und Verträglichkeit ist der des Cannabidiol weit unterlegen.

“Die häufigsten Gründe, warum Menschen CBD nehmen, waren Schlaflosigkeit, Depressionen, Angstzustände und Gelenkschmerzen”, so Dr. Perry Solomon, der Leitende Mediziner von HelloMD. “Zweiundvierzig Prozent der CBD-Anwender gaben an, dass sie traditionelle Medikamente wie Tylenol Schmerzmittel oder verschreibungspflichtige Medikamente wie Vicodin nicht mehr nehmen und stattdessen auf Cannabis umgestellt hätten. Achtzig Prozent sagten, dass sie die Produkte für ‘sehr oder extrem wirksam’ hielten. Nur 3 % oder weniger befanden das Produkt entweder als wirkungslos oder nur geringfügig wirksam.”

Ein weiterer Bericht, der Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, geht davon aus, dass die potenziellen Verluste für die pharmazeutische Industrie enorm sein werden, wenn sie es nicht schafft, große Marktanteile des medizinischen Cannabis für sich zu reklamieren: “Es scheint, der pharmazeutische Handel hat mehr als genug Gründe, die Legalisierung von Marihuana zu fürchten, da eine Analyse von New Frontier Data prognostiziert, dass die legale Verwendung von Cannabisprodukten gegen Beschwerden, wie etwa chronischen Schmerzen bis hin zu Anfällen, für die Vermarkter der modernen Medizin bedeuten könnte, dass ihnen um die 4 Milliarden Dollar pro Jahr entgehen.”

 

https://misterwater.eu

 

Patente für Cannabis- und Cannabisprodukte werden zunehmend bei US-Patentämtern angemeldet, sowohl von großen als auch kleineren Unternehmen. Kann denn Cannabis überhaupt patentiert werden?

“Ja, dies ist zur Zeit ein nur kleines Tätigkeitsfeld, kann aber auch eine Chance darstellen. Pflanzen können auf zwei Arten patentiert werden, über “Gebrauchsmuster” (wie 95% aller Patente) oder über eine separate “Pflanzenpatent”-Kategorie. Gebrauchsmuster sind viel stärker; Pflanzenpatente konzentrieren sich hingegen eng auf eine einzige “Eltern”-Pflanze und ihre direkten Nachkommen. Nach meiner Zählung gibt es derzeit nur 5 US-Pflanzenpatent-Fälle (4 Patentanmeldungen, 1 erteiltes Patent) und 11 Pflanzengebrauchsmuster-Patentfälle (8 Patentanmeldungen, 3 erteilte Patente). Zwei Unternehmen sind derzeit die Hauptakteure bei Pflanzen: Das auf Pflanzen konzentrierte Biotechnology Institute (Los Angeles, Kalifornien) hat 3 erteilte Patente sowie 2 schwebende Anmeldungen, und GW Pharmaceuticals (Großbritannien) hat zwei pflanzenorientierte Anmeldungen. GW zeichnet sich dadurch aus, dass es das größte Portfolio (über 80 US-Fälle) sämtlicher Unternehmen auf diesem Gebiet hat und sich insbesondere auf die Behandlungsmethoden von Krankheiten konzentriert.”

Der neue Run auf Cannabis darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pharma-Industrie dem Primat des Profits dient. Die Gesundheit der „Konsumenten“ war nie das erste Ziel. Dass die Pharmaindustrie sich nun nach langem Kampf doch dem Cannabis öffnet, ist nicht einem Umdenken zu verdanken, sondern nur ein neuer Markt. Für die Pioniere und die tatsächlichen Vorkämpfer für Cannabidiol ist Cannabis eine Frage der persönlichen Freiheit und ein altes, sehr wirksames Mittel in vielerlei Hinsicht. Wir möchten unsere Leser dazu auffordern, sich lieber diesen kleinen, idealistischen Unternehmen zuzuwenden, die in der Herstellung und der Zusammensetzung dem Cannabis gerecht werden und der Gesundheit der Menschen dienen möchten, als den Pharmariesen.

 

Quellen:
https://www.forbes.com/sites/danalexander/2016/07/06/cannabis-capitalist-scotts-miracle-gro-ceo-bets-big-on-pot-growers
http://www.wakingtimes.com/2017/10/25/real-reason-big-pharma-wants-patents-cannabis
https://medizin-heute.net/der-wahre-grund-warum-pharma-grosunternehmen-die-patente-fur-cannabis-besitzen-wollen

 

 

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