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Warum fühlen sich Orgasmen so gut an? Neurowissenschaftlerin erklärt, dass wir dabei einen „veränderten Bewusstseinszustand“ erreichen.

18. Januar 2020 | Allgemein | Autarkie | Freies Leben | Bewusstsein | Spiritualität | Familie | Soziales | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Der Neurowissenschaftler Adam Safron von der Northwestern University erklärt: „Sex ist eine Quelle von Lustempfindungen und emotionalen Verbindungen, aber darüber hinaus ist es eigentlich ein veränderter Bewusstseinszustand.

In einem Artikel, der in der Zeitschrift Socioaffective Neuroscience & Psychology veröffentlicht wurde, gehen Victoria Klimaj und Adam Safron dem Geheimnis des Orgasmus auf den Grund.  So stellen sie fest: „Die Bedingungen, die den sexuellen Höhepunkt prägen, können bei Menschen, deren Sexualverhalten durch kulturelle Prägung, abstrakte Ziele und häufige nicht-reproduktive Motivationen gekennzeichnet ist, besonders komplex sein.

Die Forschung wurde von einer Reihe von Wissenschaftlern und Experten in der Erforschung des Orgasmus, unterstützt. Darunter waren Evolutionspsychologen, Experten für Tierverhalten, fMRI-Forscher und Forscher, die auf die Analyse von großangelegten Untersuchungen spezialisiert sind.

Dr. Safron fand dabei heraus, dass eine rhythmische Stimulation die Hirnaktivität verändert. Wenn wir sexuell stimuliert werden, konzentrieren sich unsere Neuronen auf eine fast schon hypnotische Art und Weise, dabei blockieren wir automatisch alles, was wir normalerweise bewußt wahrnehmen, wie; Geräusche, Gefühle und Gerüche, wir konzentrieren uns intensiv auf die Empfindung selbst.

Dieser Grad an Konzentration kann nicht durch eine andere natürliche Stimulation erreicht werden. Unsere Selbstwahrnehmung ist in diesem Moment im Wesentlichen verschwunden.

„Sex ist eine Quelle von Lustempfindungen und emotionaler Verbindung, aber darüber hinaus ist es eigentlich ein veränderter Bewusstseinszustand“, erklärt Dr. Safron.

 

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Dr. Safron untersuchte diese Trance, indem er ein europhänomenologisches Modell erstellte, das zeigte, welche rhythmische sexuelle Aktivität wahrscheinlich die Hirnrhythmen beeinflusst. Das Modell zeigte, dass unsere Neuronen durch die Stimulation bestimmter Nerven auf eine bestimmte Art und Weise und mit einer bestimmten Geschwindigkeit fokussiert werden können.

Wenn sie anfangen, ihre Aktivität zu synchronisieren, wird ein neuronales Entrainment (Synchronisation von Organismen mit einem von außen wahrgenommenen Rhythmus ) erreicht, und wenn die Stimulation länger dauert, breitet sich die Synchronisation im gesamten Gehirn aus, so dass wir uns mehr denn je konzentrieren können.

„Vor dieser Arbeit wussten wir, was im Gehirn stattfidet, wenn Menschen einen Orgasmus hatten, und wir wussten eine Menge über die hormonellen und neurochemischen Faktoren bei Tieren, aber wir wussten nicht wirklich, warum sich Sex und Orgasmus so anfühlen, wie sie sich anfühlen“, sagte Dr. Safron.

 

Warum Rhythmus eine entscheidende Rolle spielt

Die Studie ergab ein gemeinsames Thema: Sexueller Höhepunkt, Krampfanfälle, Musik und Tanz überfluten die Sinneskanäle des Gehirns mit rhythmischen Einflüssen. Dr. Safron glaubt, dass aufgrund der Ähnlichkeit der sexuellen Aktivität mit Musik und Tanz die Fähigkeit, den Rhythmus zu halten, als Test für die Fitness potentieller Partner dienen könnte.

„Die Synchronisation ist wichtig für die Signalausbreitung im Gehirn, denn die Neuronen feuern eher, wenn sie innerhalb eines engen Zeitfensters mehrfach stimuliert werden“, sagt Dr. Safron.

Dies veranlasste Dr. Safron zu der Hypothese, dass „das rhythmische Entrainment (Synchronisation von Organismen mit einem von außen wahrgenommenen Rhythmus ) der primäre Mechanismus ist, durch den die Orgasmusschwellen überschritten werden“.

„Die Vorstellung, dass sexuelle Erfahrungen wie Trancezustände sein können, ist in gewisser Weise uralt. Wie sich herausstellt, wird diese Idee durch das moderne Verständnis der Neurowissenschaften unterstützt“, sagt Dr. Safron.

Diese konstante rhythmische Stimulation ist den Praktiken, die die 46-jährige Nicole Daedone von OM oder Orgasmischer Meditation gepredigt hat, sehr ähnlich. Die Technik ist eine sequenzierte Praxis, bei der ein Partner die Klitoris des anderen Partners 15 Minuten lang sanft streichelt. Das Ergebnis soll eher therapeutisch als sexuell sein. Das „Streicheln“ aktiviert angeblich das limbische System und setzt eine Flut von Oxytocin frei.

Diese ganze Praxis wiederholt die Idee, dass man, um einen Orgasmus (oder etwas anderes von Substanz im Leben) zu erreichen, aktiv daran teilnehmen muss, präsent zu sein und den Druck loszulassen, den wir uns gesellschaftlich oft aussetzen.  Wenn wir uns dem Universum und in diesem Fall unserem Gefühl hingeben, treten wir in eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ein.

 

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