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Warum Menschen heute noch Augenbrauen brauchen

12. April 2018 | Familie | Soziales | Geschichte | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Ganz früher, als die Frühmenschen durch die Savanne turnten, hatte der Mensch Schädelknochen mit starken Augenbrauenwülsten, etwas ähnlich, wie Schimpansen. Im laif der Entwicklung wurde seine Knochenstruktur feiner und schlanker, und auch die Gesichtsknochen änderten sich stark. Die Stirn wurde höher, Das Gebiß kleiner und die Kiefer zierlicher. Warum aber Augenbrauen doch recht dominant sichtbar blieben, während ansonsten die Gesichtsbehaarung (bis auf den männlichen Bart) stark zurückging, das haben jetzt Wissenschaftler in einer Untersuchung entdeckt.

Die Augenbrauenbehaarung hatte eine wichtige Funktion. Nicht nur, wie in alten Tagen, beim rennen und schuften und kämpfen den Schweiß daran zu hindern, in die Augen zu laufen, was unangenehm brennt. Und auch nicht, weil die kräftigen Kaumuskeln diese Brauenwulstform als Anker für die „Beißmechanik“ brauchten. Früher hatten wir ausgeprägte, nahezu starre Augenbrauen mit dicken hervortretenden Brauenknochen. mit dem Wandel der Schädelstruktur wurde diese wulstige Knochenpartie flacher und die Brauen darauf beweglicher.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluß, dass die Entwicklung der Kommunikationsform „Sprechen“ und die Benutzung der Augenbrauen zusammenhängen. Mit der Verfeinerung der Umgangsformen in den größer werdenden menschlichen „Rudeln“ und der Ausbildung der Sprache regelten die Menschen die komplexeren Themen des sozialen Zusammenseins und erarbeiteten sich neue Möglichkeiten der Kooperation. Nur so konnte Zivilisation entstehen. Wie die Forscher in eingehenden Untersuchung der Veränderungen des Schädels und der darauf anhaftenden Muskeln im Laufe der Entwicklung herausarbeiten, sind die Augenbrauen stark daran beteiligt, diese verfeinerte Kommunikation zwischen den Menschen zu ermöglichen. Sie erhielten eine soziale Funktion.

Sie sind sehr beweglich und zeigen selbst durch kleine Bewegungen die Gemütsverfassung oder die Reaktionen auf das Verhalten anderer an. Das Spiel der Brauen ermöglicht eine sehr subtile Weise, sich nonverbal auszudrücken und dem Gegenüber aus dem Gesicht zu lesen. Die Mimik begleitet die sprachlichen Äußerungen und unterstreicht diese noch durch die direkten, emotionalen Signale. So waren die Menschen in der Lage, durch Mimik Freude, Neugier, Mißtrauen, Erstaunen … kurz, die ganze Palette der Empfindungen im Gesicht auszudrücken. Eine freundliche Begrüßung ist auch heute noch weltweit der „Augengruß“, das schnelle, ruckartige  (unbewußte) Hochziehen der Augenbauen bei Sichtkontakt, das signalisiert „Ich kenne Dich und freue mich, Dich zu sehen“. Wie lang ist dieser Satz, und wie kurz und effektiv diese Augenbrauenbewegung!

Auch, wenn wir in Messengern oder Skype so genannte Emojis versenden, erhalten die kleinen, gelben Smilys neben dem Strich für den Mund hauptsächlich durch die Form der Augenbrauen den eigentlichen Ausdruck. Ein interessanter Aspekt, dass unsere Augenbrauen einen gewichtigen Anteil an unserer zivilisatorischen Entwicklung haben.

 

 

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