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Was an unser Persönlichkeit bestimmt ob wir andere als Sexualobjekte sehen

30. Januar 2020 | Allgemein | Bewusstsein | Spiritualität | Familie | Soziales | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

 

Personen mit dunklen Persönlichkeitsmerkmalen wie Psychopathie, Sadismus, geringer affektiver Empathie, Narzissmus, Kaltherzigkeit und Gemeinheit sind eher dazu geneigt, das andere Geschlechts sexuell zu objektivieren.

Im Rahmen einer psychologischen Studie der Emory Universität fand man heraus, das mehrere Persönlichkeitsmerkmale, die mit der Psychopathie zusammenhängen – insbesondere die offen ausgelebten feindseligen Eigenschaften – eindeutig die Tendenz voraussagen, andere Menschen nur als Sexualobjekte zu betrachten. Die Zeitschrift „Personality Disorders: Theory, Research and Treatment“ veröffentlichte die Studie, die nach Ansicht der Autoren die ersten wichtigen Persönlichkeitskorrelationen der interpersonellen sexuellen Objektivierung identifiziert.

Das Bewußtsein für das anhaltende Problem der sexuellen Belästigung und des sexuellen Übergriffs ist geschärft, stellt Thomas Costello, ein Doktorand in Psychologie an der Emory Universität und Erstautor der Studie, fest. Viel weniger sei über diejenigen bekannt, die dazu neigen anderen sexuell zu objektivieren und andere Menschen bzw. das andere Geschlecht hauptsächlich durch diese Brille zu betrachten.

„Das Verständnis der Persönlichkeitsmerkmale, die zur sexuellen Objektivierung anderer führen, ermöglicht es uns, diejenigen zu identifizieren, bei denen dieses Risiko besteht. Erst dann wird es uns möglich sein ihnen Hilfe anzubieten“, sagt Costello. „Das ist wichtig, weil die sexuelle Objektivierung ein Vorläufer für sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt sein kann.

Psychopathie ist eine Persönlichkeitsstörung, die mit einer Konstellation von Merkmalen wie Kühnheit, Impulsivität, Narzissmus, Kaltherzigkeit, Enthemmung und Gemeinheit einhergeht.

Die meisten Menschen, die einige mit der Psychopathie verbundene Persönlichkeitsmerkmale aufweisen, erfüllen nicht alle Kriterien für eine ausgewachsene Psychopathie, erklärt der Emory-Psychologieprofessor Scott Lilienfeld, Seniorautor des Artikels und Experte für Persönlichkeitsstörungen.

„Diese so genannten ‚dunklen‘ Persönlichkeitsmerkmale treten in einem Kontinuum auf, wie Größe und Gewicht oder Blutdruck“, erklärt er. „Viele Menschen haben zumindest einige dieser Merkmale bis zu einem gewissen Grad ausgebildet und andere Menschen weisen wiederum kaum eines der Merkmale auf.

 

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In der aktuelle Studie wollten Forscher testen, ob Merkmale, die der Psychopathie zugrunde liegen – die mit sexueller Aggression, Belästigung und Gewalt in Verbindung gebracht werden können – einen Rahmen für das Verständnis und die statistische Vorhersage von Einstellungen zur sexuellen Objektivierung in der allgemeinen Bevölkerung bieten können.

Die Studie nützte eine Umfrage zur Selbsteinschätzung, die Fragen zu Einstellungen und Verhaltensweisen bezüglich der sexuellen Objektivierung und Messungen von Persönlichkeitsmerkmalen im Zusammenhang mit Psychopathie enthielt. Das Forschungsteam sammelten Daten von 800 Mitgliedern einer US-Gemeinschaft, die von Amazon Mechanical Turk, einer Online-Plattform für Crowdsourcing, stammen.

Eine Analyse der Daten zeigte, dass Gemeinheit oder Antagonismus (Feindseligkeit) gegenüber anderen der stärkste Prädiktor für die Einstellungen zur sexuellen Objektivierung war, dicht gefolgt von Enthemmung. Kaltherzigkeit und Kühnheit waren ebenfalls Prädiktoren, aber die Effektgrößen waren geringer.

„Wir waren überrascht, dass Kaltherzigkeit – oder eine gefühllose, distanzierte Person zu sein – kein so guter Prädiktor war wie Gemeinheit oder ein offenes Böswilligkeitsgefühl“, sagt Lilienfeld.

An der Umfrage nahmen sowohl Männer als auch Frauen teil. Erwartungsgemäß erzielten mehr Männer als Frauen höhere Werte auf der Skala der sexuellen Objektivierung. Aber psychopathische Merkmale waren noch bessere Prädiktoren für die Einstellung zur sexuellen Objektivierung bei den weiblichen Befragten.

„Es kann sein, dass die gesellschaftlichen Normen viel stärker verdrängen, dass Frauen andere sexuell objektivieren, so dass diese Haltung weniger wahrscheinlich zum Ausdruck kommt, außer bei Frauen mit einem höheren Grad dieser dunklen Persönlichkeitsmerkmale“, sagt Costello.

„Das anhaltende kulturelle Gespräch und das wachsende Bewusstsein für das Problem der sexuellen Objektivierung ist eine großartige Gelegenheit für die Erforschung der Gründe, warum es auftritt“, sagt er.

Zu den Koautoren der Studie gehören die Emory-Absolventen Brett Murphy (jetzt Postdoc-Stipendiat an der University of North Carolina in Chapel Hill) und Ashley Watts (jetzt Postdoc an der University of Missouri at Columbia).

 

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