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Was, wenn jemand anderes Deinem Sexroboter befiehlt, Dich anzugreifen? Bildmontage: Niki Vogt, Bildquellen: Hintergrundbild Pixabay, Foto Sexrobot: Flickr.com, Ars Electronica, Samantha/ Sergi Sanros, Sythea Amatus, Bildlizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Was für ein Tod! Sex-Roboter als Killermaschinen

22. Februar 2019 | Familie | Soziales | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Laut Nick Patterson, einem Cybersicherheitsdozenten an der Deakin University in Melbourne, Australien, könnten humanoide Sex-Roboter, die seit einiger Zeit auf dem Markt angeboten werden, möglicherweise gehackt und  in Killermaschinen verwandelt werden.

Die Welt staunt, wie lebensecht mittlerweile Sex-Roboter geworden sind. Sie haben sogar eine gewisse Mimik, einen perfekten Körper, reagieren auf alle Wünsche und lernen, mit wem sie es zu tun haben. Sie wissen, was ihr menschlicher Partner für Vorlieben hat, was er am liebsten isst, welche Hobbies er hat und flechten all diese Dinge in die Konversation ein. Denn die richtig guten Modelle sind mit „Künstlicher Intelligenz“ ausgerüstet. Nur: Das macht sie auch gefährlich, denn die kann auch von jemand anderem manipuliert werden und sich dann gegen ihren Besitzer richten.

 

 

Forscher im Bereich der künstlichen Intelligenz haben schon lange vor den Sicherheitsrisiken gewarnt, die von mit dem Internet verbundenen Robotern ausgehen. Hunderte Wissenschaftler haben schon die Regierungen aufgefordert, die mit Waffen versehenen Roboter zu verbieten. Aber auch etwas anscheinend so harmloses, wie Sex-Roboter könnten gehackt und dazu benutzt werden, Menschen zu verletzen oder sogar zu töten, wenn sie über künstliche Intelligenz verfügen, warnte ein Cybersecurity-Experte.

„Hacker können sich in einen solchen Roboter einklinken und die volle Kontrolle über die Verbindungen, Arme, Beine übernehmen. Damit können sie auch über den Roboter Werkzeuge greifen, wie zum Beispiel Messer oder schwere zum Zuschlagen geeignte Gegenstände.“ Nicholas Patterson, Cybersecurity-Dozent an der Deakin University in Melbourne (Australien), beschrieb die Möglichkeiten in einem Interview mit der britische Zeitung Star .

 

 

„Solche Sex-Roboter können oft über 200 Pfund schwer und sehr stark sein. Sobald so ein Roboter gehackt wurde, hat der Hacker die volle Kontrolle und kann Anweisungen an den Roboter ausgeben, also ihn lenken und gegen Sie einsetzen.“ Die vom Hacker übernommenen Roboter, können wie eine Marionette mit Fernbedienung eingesetzt werden. Ein Hacker wird sich aber nicht die Mühe machen, diesen Sexr-Roboter dazu zu benutzen, lediglich einen Tee zu kochen, davon kann man ausgehen. Da werden eher kriminelle Motive der Antrieb sein: Der Roboter kann zum Beispiel als Spion eingesetzt werden und Schubladen durchsuchen nach Dingen, die entwendet werden können. Oder er bekommt den Befehl, einen Hausschlüssel draußen zu deponieren, um es Einbrechern leicht zu machen, die Wohnung auszuräumen, sobald der Besitzer geht. Man lässt den Roboter sogar freundlich anteilnehmend fragen, wohin denn der Besitzer beabsichtigt zu gehen und schon wissen die Plünderer Bescheid.

Tatsächlich kann jedes mit dem Internet verbundene Gerät so programmiert werden, dass es im Rahmen seiner physischen Möglichkeiten die Befehle seines Hackers ausführt. Die meisten intelligenten Geräte sind sogar speziell dafür konzipiert, ihren Benutzer für Data Mining-Zwecke auszuspähen. Und Sex-Roboter sind Laut Nick Patterson noch leichter zu knacken als ein Smartphone oder ein Computer. Gleichzeitig sind sie besonders geeignet, um im Wohn- und Lebensumfeld des Opfers ideal zu agieren, denn das ist komplett auf die Möglichkeiten des menschlichen Körpers ausgerichtet. Alles, was ein Mensch betätigen und tun kann, kann der Sex-Roboter auch. Treppenstufen hochsteigen, Schränke und Schubladen öffnen, Keyboards und Tasten betätigen, Werkzeuge greifen und eben auch, einen Menschen angreifen. Da Roboter keine Schmerzen und keine Angst empfinden, aber stark und kaum verletzbar sind, hat der Mensch da schlechte Karten. Es wäre also eine gute Idee, der Besitzer hätte eine Möglichkeit, sowohl mit Fernbedienung, als auch mit einem Notschalter die Verbindung in das Internet oder am besten gleich mit einem „Kill-Schalter“ im ganzen Haus Strom abzuschalten.

 

 

Sex-Roboter jagen vielen deshalb eine besondere Angst ein, weil sie aussehen wie Menschen und daher so unheimlich „zombieartig“ sind. In Wirklichkeit sind sie aber weitaus weniger gefährlich als ihre formlosen Pendants, sagen Fachleute. Wir Menschen sehen eben leichter einen „Feind“ in einem menschenähnlichen Roboter, als in einem erkennbar maschinellen „Ding“. Und doch haben für uns gar nicht erkennbar, unsichtbare KI-Algorithmen unser Leben in den letzten zehn Jahren leise und unbemerkt erobert, direkt vor unseren Nasen.

Die eigentliche KI-Bedrohung ist körperlos und besteht in Form von Algorithmen, die von Kriminalitäts-Präventions-Programmen, Überwachungssystemen und der Auswertung persönlicher Daten benutzt werden, und die anhand von vielen, voneinander isolierten aber auch in Beziehung zueinender stehenden Fakten und Daten ein Profil von uns erstellen, das dann zu Entscheidungen von Behörden, Banken, Polizei etc. führt.

Solche Profile können zu seltsamen Ergebnissen kommen, die die falschen Leute ins Gefängnis stecken, die alle  Informationen kontrollieren, die sie online erfassen und Ihnen damit vielleicht Ihre Bonität bei den Banken verderben, die Sie mit Drogenhandel in Verbindung bringen können oder Ihnen das Finanzamt wegen Verdachts der Steuerhinterziehung an den Hals hetzen. Und Sie haben noch nicht einmal eine Ahnung, was sich da zusammenbraut.

 

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