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Der Moringabaum gilt als Wunderbaum, der über 300 Krankheiten heilt. Vielleicht sind es ein paar weniger. Wiisenschaftliche Studien zeigen aber, dass die Pflanze wirklich ein unglaublicher Schatz für die Gesundheit ist. Blühender Zweig des Moringabaumes (Bild: pixabay)

Was ist dran an Moringa oleifera, dem Baum der Unsterblichkeit?

25. Februar 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Natur | Umwelt | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Die ayurvedische Heilslehre kennt die Wirkungen des Moringabaumes seit 5.000 Jahren. Es gibt sehr viele alte Schriften – teilweise sogar aus der indischen Antike – die empfehlen, Moringa bei über 300 Krankheiten anzuwenden. Einige moderne, wissenschaftliche Studien zeigen auch, dass daran wirklich etwas dran ist. Grundsätzlich stammt der Moringabaum mit den schönen, hellgrünen, gefiederten Blättchen ja auch aus dem Himalaya-Gebiet, hat sich aber weltweit in den Tropen verbreitet. Heute wird er in Afrika, Arabien, Südostasien und den karibischen Inseln angebaut und seit einigen Jahren auch auf Teneriffa. Und in Mittel- und Südamerika.

 

Fidel Castro startete 2012 ein ambitioniertes Moringa-Anbau-Programm in Kuba. Da der Baum auch in trocken-heißen-Regionen sehr schnell sehr hoch wächst und seine Blattbestandteile eine proteinreiche Nahrungsgrundlage bilden, ist er volkswirtschaftlich für Schwellenländer hochinteressant. Die Regierung von Honduras fördert die Kultivierung des Moringabaumes ebenfalls seit 2012 als Maßnahme gegen die Entwaldung des Landes. Da sich die als „Meerrettichbaum“ bezeichnete Pflanze auch in Höhenlagen und in heißen Gegenden gut bewährt, kann sie fast überall, wo es warm genug ist, angebaut werden. Moringa oleifera entwickelt sich zu einem Geschenk für Entwicklungsländer, da der Baum einerseits ein hervorragender Vitamin, Eiweiß- und Kalziumspender und ein gesundes Lebensmittel gegen die Mangelernährung der oft armen Bevölkerung ist. Andererseits ermöglicht der schnellwüchsige Baum es auch der Landbevölkerung, damit ein Einkommen zu erzielen und ihn für den Verkauf und Export abzuernten.

In den Entwicklungsländern hat Moringa noch einen zweiten, sehr wichtigen Nutzen. Das Moringa-Pulver kann sogar Wasser klären. Das ist in Entwicklungs- und Schwellenländern ein zentrales Problem. Schwebstoffe und Bakterien in Flusswasser werden durch das Moringa-Samenpulver ausgeflockt und sinken zu Boden. Das geklärte Wasser kann dann tatsächlich gefahrlos von Menschen getrunken werden. Eine wunderbare, nebenwirkungsfreie Alternative zu chemischen Klärstoffen, die natürlich auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen.

In unseren Breitengraden beginnt man gerade, die gesundheitlichen Vorteile dieses hübschen Baumes zu erforschen und zu verstehen. Als die Pflanze in der alternativen Szene entdeckt wurde und zum Einsatz kam, tat die Wissenschaft das ersteinmal als „Hype“ um „noch so ein Wunderkraut“ ab. Einige wissenschaftliche Untersuchungen und Studien lassen aber erahnen: Die Pflanze scheint es tatsächlich in sich zu haben.

 

Die Blätter des Moringabaumes sind ein gesundes und hervorragendes Lebensmittel

 

Der österreichische Moringa Experte Richard Segmülller hat den Moringabaum erforscht und meint bewundernd In Moringa finden sich so ziemlich alle Nährstoffe, die der menschliche Organismus braucht. Komplett erforscht sind die einzelnen Bestandteile aber bei weitem noch nicht.“

Untersuchungen und Analysen ergaben, dass Moringa einen besonders hohe Anteil an Vitamin A, C, E und K enthält. Darüber hinaus auch viel Eisen, Kalium, Kalzium und Antioxidantien, sieben Mal mehr Vitamin C als Orangen und 17 Mal mehr Kalzium als Milch und noch einen besonders hohe Anteil an Vitamin A, C, E und K. Hinzu kommen Eisen, Kalium, Kalzium und Antioxidantien. 10 Gramm des Wunderbaums bieten 36 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin E. Und das ist noch nicht alles: Moringa enthält alle acht essentiellen, lebenswichtigen Aminosäuren – das sind Eiweißverbindungen, die unverzichtbar für einen gesunden Stoffwechsel und eine stabile Psyche sind. Der Gehalt an diesen Aminosäuren in Moringapulver, die der Körper selbst nicht bilden kann, ist bemerkenswert hoch. Insbesondere für sportliche Vegetarier und Veganer ist Moringa daher eine gute EiweißQuelle, weil es ganz speziell die Aminosäuren enthält, die für die Bildung von Muskeln zuständig sind und weil diese Aminosäuren leicht vom Körper verwertet werden können. Moringa ist auch noch in einer weiteren Eigenschaft der beste Freund der Veganer: Der Wunderbaum ist eine der wenigen wirklich veganen Quellen für Omega-3-Fettsäuren.

Das Pulver aus dem Samen des Moringabaumes ist voller Vitamine und Aminosäuren. Man kann es sogar zum Klären von Wasser benutzen.

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Eine weitere, wissenschaftliche Studie legt nahe, dass ein löslicher Extrakt aus Moringa oleifera-Blättern noch weitere, hochinteressante Wirkungen zeigt:

In letzter Zeit wurden verschiedene therapeutische Wirkungen von M. Oleifera, wie antimikrobielle, antikrebs-wirksame, entzündungshemmende, antidiabetische und antioxidative Wirkungen untersucht. Die meisten dieser Studien beschrieben jedoch nur einfache biologische Phänomene und deren chemische Zusammensetzung. (…) Der lösliche kalte Extrakt aus destilliertem Wasser (4 ° C; Konzentration: 300 μg / ml) aus MOL (Moringa) induzierte stark die Apoptose (Zelltod), behinderte das Tumorzellwachstum und senkte den Spiegel an internen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) auch in menschlichen Lungenkrebszellen, genau wie in anderen Arten von Krebszellen, was darauf hindeutet, dass die Behandlung von Krebszellen mit MOL die Proliferation und Invasion von Krebszellen signifikant reduziert. (…) Darüber hinaus zeigte der MOL-Extrakt eine stärkere Zytotoxizität für Tumorzellen als für normale Zellen, was stark darauf hindeutet, dass er möglicherweise ein ideales Krebstherapeutikum ist. Diese Ergebnisse legen die potenziellen therapeutischen Implikationen des löslichen Extrakts aus MOL bei der Behandlung verschiedener Krebsarten nahe.“

 

Auch die jungen, grünen Zweige des Moringabaumes haben ihre Wirkung. Sie werden auch „Trommelstöckchen“ genannt.

 

Die hier genannten entzündungshemmenden Wirkungen erzielt man mit den Wurzeln des Moringabaumes. Diese Stoffe wirken sehr gut bei allen entzündlichen Erkrankungen wie Bronchitis oder rheumatoider Arthritis.

Zu guter Letzt sei gesagt, dass Moringa auch oft als Abnehm-Wunder gepriesen wird. Tatsächlich unterstützt es zwa die Fettverbrennung und reduziert das Hundergefühl, die Bitterstoffe aus den Blättern regen auch die Darmtätigkeit an und verbessern den Stoffwechsel. Das kann auch etwas dazu beitragen, bei gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung ein paar Kilo abzuspecken, aber ein Abnehme-Wunder-Mittel ist es nicht.

 

 

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