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Was Uroma noch wusste – 11 Hausmittel: stärkend, für den Magen, Hauspflaster, lindernd, gegen Schlaflosigkeit u.v.m.

25. Mai 2019 | Autarkie | Freies Leben | Gesundheit | Ernährung | Medizin | connectiv.events

Die Überlieferungen dieser Mittel und Tinkturen stammen aus dem vorvorherigen Jahrhundert. Ja, richtig gelesen, die Daten wurden vor 1900 zusammen getragen. Da findet sich ein reicher Erfahrungsschatz unserer Vorfahren.

Hier ein paar Empfehlungen von Mitteln & Tinkturen, die ca. um 1870 festgehalten wurden:

  1. Arnika-Tinktur
  2. Beruhigender Tee
  3. Duchesne’s Lebenselixier
  4. Edinburger Magenpillen
  5. Franzbranntwein mit Salz
  6. Bestes Hauspflaster
  7. Stärkendes Kräuterbad
  8. Linderungsmittel bei Blasensteinen
  9. Magenstärkendes Mittel
  10. Mittel gegen Schlaflosigkeit
  11. Abführmittel

 

1.. Arnika-Tinktur

Gegen QuetschungenVerrenkungenSchnittwunden u. s. w. bestes Mittel: ArnikaTinktur. In recht starken Franzbranntwein wirft man Arnikablüten oder kleingeschnittene Arnikawurzel und läßt es 8-14 Tage gut verkorkt an der Sonne stehen, gießt dann das Helle durch 5-6faches Filtrierpapier oder auch durch einen Filzfilter ab, und hebt die Tinktur in gut verschlossenen Flaschen auf. (Siehe auch unter Wohlverlei, wo noch eine andere Art der Herstellung beschrieben ist.)

 

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Wohlverleih, Arnika (Arnica)

Gattung der Familie Vereinblütler, mit glockiger Hülle, zweireihigen gleich langen Blättchen, gestrahlten Köpfchen, deren weibliche Randblüten zungenförmig und von gleicher Farbe wie die Scheibenblüten sind.

Berg-Wohlverleih

Echter Wohlverleih, Fallkraut, Engelskraut, Lungenkraut, Bluttrieb, Stichkraut, Mutterwurz, hat einen abgebissenen, schiefen oder fast waagrechten Wurzelstock, der unterseits in feiner ganzen Länge bezasert ist und einen oder selten mehrere Stengel treibt. Diese sind aufrecht, 9 – 60 cm hoch, ihre Blätter oberseits freudig-grün, mit zerstreuten sitzenden Drüsen und gegliederten Haaren mehr oder weniger besetzt und am Rande gewimpert, unterseits aber weit bleicher grün, dünn behaart und nicht selten kahl. Die untersten derselben sind paarweise an ihrem Grunde scheidig verwachsen und daselbst innerseits mit langen Wollhaaren dicht bekleidet, die obersten Blätter dagegen sind zuweilen auch wechselständig. Die ansehnlichen Köpfchen sind etwas nickend, die Scheibe und der Strahl dunkel goldgelb. Die schwarz- braunen Früchte sind kurzhaarig und mit einer Haarkrone ungefähr von ihrer eigenen Länge ausgestattet.

Wächst auf Gebirgswiesen und lichten grasreichen Waldstellen im mittleren und nördlichen Europa und blüht vom Juni bis Juli.

Von dieser für die Heilkunde wichtigen Pflanze sind die aus der Hülle gezupften Blüten Fallkraut oder Wohlverleihblumen, der bezaserte Wurzelstock — Fallkraut oder Wohlverleihwurzel — und die Blätter — Fallkraut oder Wohlverleihkraut gebräuchlich.

Die Blüten bestehen aus einem Gemenge zungenförmiger und röhriger Blüten, die durch das Trocknen eine trübgelbe Farbe erhalten haben und welchen meistens noch der mit der gelblich-weißen Haarkrone versehene Fruchtknoten anhängt. Frisch haben die Blumen, wie die ganze Pflanze einen starken, getrocknet aber nur noch schwachen, nicht angenehm gewürzhaften Geruch und erregen dann beim Zerreiben durch die Haarkrone leicht Niesen, ihr Geschmack ist bitterlich-gewürzhaft, dabei etwas scharf und kratzend.

Die echte Wurzel besteht aus einem gekrümmten oder hin und her gebogenen 6 – 9 cm langen Wurzelstock von der Dicke einer Rabenfeder bis zu der eines Gänsekiels und hat eine dunkelbraune Farbe. Er ist, zumal auf seiner nach unten gekehrten Seite, mit zahlreichen, fast einfachen 9 – 18 cm langen, heller braunen Zasern, von der Dicke eines Bindfadens, besetzt und oft in 2 oder mehrere kurze aufsteigende Äste zerteilt, welche meist heller braun, längsrillig oder runzelig und, besonders nach oben, schwarzbraun geringelt sind, auch daselbst oft noch die bräunliche, von den kurzen Blattscheiden herrührende Wolle zeigen. Häufig kommen solche Äste auch für sich vor.

Auf dem Querschnitt eines Stockes oder Astes erblickt man eine ziemlich große weiße Markröhre, um diese einen blassgelblichen nicht sehr harten Holzring und zu äußerst eine bald weißliche, bald blassbraune Rindenlage, die nur im äußersten Umfang dunkel-braun ist. Der Geruch ist eigentümlich, etwas dumpfig und unangenehm gewürzhaft, der Geschmack scharf gewürzhaft, wenig bitter, lange anhaltend. Auch die Wurzel erregt beim Zerstoßen oder wenn überhaupt Staubteilchen derselben in die Nase kommen, niesen.

Zudem verkäuflichen Kraut werden nur die größeren untersten Blätter genommen, welche sich beim Trocknen mehr oder weniger zusammenrollen, eine sehr bleich-grüne Farbe, eine etwas harte lederige Festigkeit annehmen, aber viel schwächeren Geruch und Geschmack besitzen. Die genannten Teile enthalten ein scharfes Weichharz, ätherisches Öl, Auszugstoff und Gerbstoff.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Schlaf-Elixier?produkt=91

 

Anwendung

Die genannten Teile des Wohlverleih, besonders aber die Blüten und Wurzeln wirken nicht nur kräftig erregend auf das Gefässsystem, zumal auf die Schleim- und serösen Häute, und den Stoffwechsel in diesen befördernd, sondern auch reizend auf das gesamte Nervensystem, wobei die Wurzel zugleich noch eine stärkend zusammenziehende Wirkung auf den Darmkanal äußert.

Es wird von beiden hauptsächlich der Aufguss bei Wechselfieber und nervösen, mit Schwäche und Betäubung verbundenen Fiebern, bei kraftlosen und faulen Leiden der Lunge und des Darmkanals, bei Lähmungen infolge von Schlagflüssen, bei Blut- und Schleimflüssen, bei Quetschungen und inneren Ergüssen, namentlich infolge von Kopf- und Brustverletzungen, Rückenmark-Krankheiten, Gehirnerschütterungen, sowie bei gichtischen und rheumatischen Beschwerden, kalten Geschwülsten u. s. w. Angewendet.

Äußerlich gebraucht man die Blüten zu wässerigen und weinigen Bähungen, sowie das Pulver zum Einstreuen bei Quetschungen, Blutunterlaufungen, typhusartigen Unterleibsentzündungen, beim Brande etc. Das Kraut wird heutzutage nur noch selten gebraucht, dagegen ist eine Tinktur aus der ganzen, frischen blühenden Arnikapflanze (1 Teil Pflanze, 5 Teile Weingeist, oder 3 Teile trockener Rhipom. 2 Teile trockene Blätter, 1 Teil trockene Blüten und 30 Teile verdünnter Weingeist) bereitet, ein viel gebrauchtes Heilmittel bei allen inneren und äußeren Beschädigungen.

Auch in der Homöopathie gilt die aus dem frischen Safte der ganzen Pflanze bereitete Tinktur ebenfalls als ein sehr wirksames Mittel bei Quetschungen und äußeren Verletzungen verschiedener Art, bei Gehirnerschütterung, Lähmung der Glieder, Wechselfieber, Gicht und Rheumatismen, ferner bei Entzündungskrankheiten, Kopfschmerz, Gehirn- und WassersuchtKeuchhusten, Lungensucht, GrippeChinasiechtumBlutschwärenHühneraugen u. s. w.

In der Tierheilkunde finden Blüten und Wurzel gleichfalls vielseitige Anwendung, namentlich in allen Krankheiten und Zufällen, die durch äußere mechanische Gewaltäußerung, wie durch Fall, Erschütterung, Stoß, Schlag, Stich, Hieb und Quetschungen jeder Art veranlasst worden sind.

Im besonderen haben sich aber Blüten und Wurzeln bewährt bei Verletzungen des Kopfes durch Schläge, Niederstürzen oder Überschlagen der Tiere, bei wundhaften Augenentzündungen, bei Verstauchungen und Verrenkungen und den dadurch entstandenen Lähmungen, bei Satteldrücken, Steingalle, Sehnenklapp, Hasenhake u. dgl., bei Verletzungen der Brustorgane, der Mutterscheide und Gebärmutter.
Schließlich haben sie sich bei veralteten Rheumatismen, bei lähmungsartigen Erscheinungen an den Fohlen, bei der Wurmkolit der Pferde und bei der Gehirnentzündung, der Fohlen als sehr wirksam erwiesen.

 

2. Beruhigender Tee

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Bei Beängstigungen, Krämpfen, Blutwallungen ist folgender Tee von trefflicher Wirkung: 24 Gr. SchafgarbeSalbeiMelisse, Krauseminze, 15 Gr. römische Kamillenblumen, Klatschrosen und Lindenblüten, 8 Gr. Kardamomensamen, 4 Gr. Kümmel, Anis und Fenchel werden grob zerschnitten, gestoßen und vermischt.

 

3. Duchesne’s Lebenselixier

Zwei Hände voll Salbei und Rosmarinblüten, 90 Gr. Enzianwurzel und Tausendguldenkrautblüte, 60 Gr. Galgant, Zimt, Mais, Nelken, werden 8 Tage lang in bestem Weingeist aufgelöst, dann abgetröpfelt und alle Tage 8 Gr. hiervon genommen. Es ist dies eine der vorzüglichsten Essenzen.

 

4. Edinburger Magenpillen

Edinburger Magenpillen gegen Magenkrampf. Aus 30 Gr. Aloe, 24 Gr. Rhabarber, je 8 Gr. Ammoniak-Gummi, Enzianextrakt, Myrrhen, 4 Gr. vitriolisiertem Weinstein, 2 Gr. destilliertem Krauseminzöl werden mit Sanna- und Rhabarber-Sirup Pillen gefertigt, von denen man als jedesmalige Dosis 2 Gr. nimmt.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Vitamin-D-Box?produkt=91

5. Franzbranntwein mit Salz

Bestes Mittel bei VerrenkungenLähmungen, offenen Wunden, Brand, bei Krebsschäden. Eine grüne Flasche wird stark ¾ voll mit reinem echtem Franzbranntwein gefüllt, und soviel auf dem Ofen getrocknetes und in einem Mörser fein gestoßenes Kochsalz hinzugesetzt, bis der Franzbranntwein fast gar bis an den Pfropfen steigt, schlägt diesen dann fest zu und schüttelt alles gehörig durcheinander, lässt hierauf die Flasche ruhig stehen, bis sich das Salzniedergeschlagen hat, und der Franzbranntwein wieder hell geworden ist. Es dauert dies etwa eine halbe Stunde. Man kann das Mittel dann sofort gebrauchen, nur achte man darauf, vor dem Gebrauche die Flasche ja nicht zu schütteln! Man reibt mit dem Branntwein die kranken Glieder tüchtig ein.

 

6. Hauspflaster

Drei Hände voll ganz frische Rosenblätter werden mit 500 Gr. grünem Baumöl in einem irdenen Topf ganz kurze Zeit aufgesotten und miteinander nach dem Abkühlen samt den Blättern in ein Glas getan und dieses gut zu gebunden. In das Papier, oder die Blase, mit welchem man das Glas bedeckt, werden einige Löchlein mit einer Stecknadel gestochen und das Ganze den Sommer über an die Sonne gestellt. Im Herbste werden frische weiße Rüben geschält, auf eimm Reibeisen gerieben und der Saft durch ein Tuch gepresst. Dann lässt man Baumöl und Rosenblätter abermals sieden und gießt im ersten Sud den Rübensaft darunter, kocht alles unter fortwährendem Umrühren eine Viertelstunde lang, setzt es dann vom Feuer, und lässt es etwas abkühlen. Dann werden 250 Gr. roter Mennig beigemischt, und wieder unter beständigem Umrühren über dem Feuer gelassen, bis es braun wird und sich vom Teller schält. Nachdem es etwas abgekühlt, werden 45 Gr. Kampfer, 3 Löffel Baumöl, und um das Pflaster ganz vorzüglich zu machen, 15 Gr. peruvianischer Balsam zugefügt, alles durcheinander gerührt, und mit einem Löffel in kleine Schachteln gefüllt, die man erst nach einigen Tagen, wenn das Pflaster erkaltet ist, verschließt. Ganz besonders heilsam ist dieses Pflaster bei bösen Brüsten der Frauen, beim Wurm am Finger, bei erfrorenen Gliedern, bei alten Wunden, offenen Füßen, bei inneren Geschwüren, um solche zu zerteilen, oder zum Öffnen zu bringen.

 

7. Kräuterbad, stärkendes

Man nimmt Aronswurzel samt dem Kraut, Alantwurzel, große Brennnesseln, Schöllkraut, wilde Salbei, Kamillen, Quendel, Wachholder, Eichenrinde, Erde von einem großen Waldameisenhaufen, von allem gleich viel, wie eben zu einem Bade nötig ist, koche alles und bade den Patienten ¼ – ½ Stunde darin. Ist hauptsächlich für ältere Leute vorzüglich.

 

https://baden.jungbrunnen.tips

8. Linderungsmittel bei Blasensteinen

5-10 scharfe schwarze Winterrettiche und ebensoviel Zwiebel werden auf einem Reibeisen fein gerieben, die Masse in ein leinenes Säckchen getan, und der Saft in einer Presse tüchtig ausgepresst. Von diesem Saft nehme man morgens nüchtern, und abends vor Schlafengehen jedesmal 2 Esslöffel voll. Schon nach kurzer Zeit wird sich bedeutende Linderung einstellen. Auch bei Beginn der Brustwassersucht ist dieses Mittel vorzüglich.

 

9. Magenstärkendes Mittel

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Je 15 Gr. Kardobenediktenkraut, Tausendguldenkraut, getrocknete Pomeranzen, und roter Enzian, je 12 Gr. Kalmuswurzel und Wermutkraut, 8 Gr. Gewürznelkenwerden tüchtig untereinander gemengt, mit 6 Gr. bestem reinem Kornbranntwein übergössen und 14 Tage lang damit aufgelöst.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Abnehmbox?produkt=91

10. Schlaflosigkeit, Mittel gegen

Gegen Schlaflosigkeit nehme man 20 Mohnköpfe, je eine Hand voll Weidenblätter, Endivienblumen, Seeblumen, Violen, Kamillenblumen, wilde Betonien, zerschneide alles und koche es mit 1 1/2 Liter Wasser auf 1 Liter ein. Mit diesem Wasser wasche man abends Hände, Füße und Schläfe tüchtig.

 

11. Abführmittel:

Heilkräuter:
Mineralien:
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