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Wenn Du in dreißig Jahren noch lebst, könntest Du 1000 Jahre alt werden

15. September 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Seit Jahren hat die Menschheit Angst vor dem Unausweichlichen, dem Naturplan vom Leben und Sterben, das uns allen ein Ende setzt. Das kann auf vielerlei Weisen geschehen. Meistens kommt es heutzutage langsam durch Alter und Schwäche, dass die Lebensflamme erlöscht. Oft erliegt unser physischer Körper einer Krankheit und manchmal kann es uns aus heiterem Himmel treffen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfall, Mord, Krieg … es gibt viele Wege, auf denen man „um’s Leben“ kommen kann. Wir ertragen es mit einem gewissen Fatalismus, bisweilen auch Humor. Manchmal fragt man sich, ist es eine Gnade, dass das Alter und unser geschwächter, hinfälliger Körper uns den Abschied vom Leben leicht macht, weil es einfach zu mühselig und schmerzhaft wird, so dass man keine Lust mehr am Leben hat. Aber unverhofft als junger Mensch aus dem Leben geworfen zu werden, das wünscht sich auch keiner. Und so kommt es, dass die meisten menschen, wenn man sie fragt, am liebsten putzmunter, fit und fröhlich sehr alt werden wollen, und wenn schon der Tod sein muss, so möge er bitte im Schlaf kommen, wie ein Bruder und uns auf die andere Seite mitnehmen, ohne Qual und Schmerzen, ohne Kampf und Verzweiflung.

 

 

Und wenn wir in 30 Jahren zehnmal so alt werden könnten?

Seit sehr vielen Jahren, eigentlich, seit es Geschichtsschreibung gibt, ist die durchschnittliche Lebensspanne des Menschen sehr viel länger geworden. Auch alte Ausgrabungen und Skelettfunde aus grauer Vorzeit zeigen, dass die Menschen nicht besonders alt wurden. In der Steinzeit war ein Lebensalter von dreißig Jahren schon sehr viel. Nun, damals waren in unseren Breitengraden die Bedingungen auch nicht einfach. Die Menschen lebten in kleinen Gruppen und wurden durchaus auch Beute von Raubtieren. Die Winter waren kalt und nicht immer gab es ausreichend zu essen. Und, nicht zu vergessen, es gab auch Auseinandersetzungen zwischen Sippen, die tödlich enden konnten.

In Friedenszeiten waren die Aussichten auf ein längeres Leben besser. Aber auch da konnte es zu Hungersnöten und Seuchen kommen, die dann schnell große Teile der Menschen töteten. So lange ist es nicht her, nur ein paar hundert Jahre, dass Seuchen wie die Pest und Cholera ganze Landstriche entvölkerten. Die Frauen gebaren nicht selten ein Dutzend Kinder, von denen aber meistens nur ein paar das Erwachsenenalter erreichten. Mangelernährung in Jahren mit schlechten Ernten, schwache Kinder, die Infektionskrankheiten erlagen, Eltern, die nicht alle Kinder ernähren konnten und die Schwächeren aufgeben mussten, um wenigstens die Stärkeren durchzubekommen. Das war kein schönes und leichtes Leben in mageren und gefährlichen Zeiten. Die Bevölkerungszahlen erholten sich nach den großen Seuchen wieder. Doch dann kam schon der Dreißigjährige Krieg. Als dann 1648 dieser Krieg mit dem westfälischen Frieden zu Münster beendet wurde, waren in Deutschland zwei Drittel der Menschen tot.

Bisher hatte der Mensch weder die medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Körper, seinen Stoffwechsel und die genauen Abläufe des Alterns, noch hatten die Menschen die technischen Möglichkeiten, diese Abläufe im Körper zu verlangsamen oder anzuhalten. Könnte sich das nun ändern?

 

 

Googles Main Engineer prognostiziert die Life Extention-Technologie

Wäre es möglich, dass wir noch viel länger leben könnten? Es gibt und gab schon immer einzelne Menschen, die aufgrund mehrerer günstiger Faktoren, wie eine ererbte, gute Gesundheit, eine gesunde Lebensführung, Ausgeglichenheit, gute Ernährung und das Glück, vom Schicksal nicht frühzeitig „erwischt“ worden zu sein, ein wahrhaft methusalemisches Alter zu erreichen, wie zum Beispiel die Französin Jeanne Calment, die fast 123 Jahre alt wurde. Sie hatte ein stressfreies Leben und konnte bis zu einem Alter von 114 Jahren ohne Stock laufen. Doch älter als ungefähr 130 Jahre scheint ein Mensch nicht werden zu können. Jedenfalls bisher nicht.

Aber das könnte sich ändern. Wissenschaftler arbeiten an Projekten und Plänen, Anti-Aging-Medikamente zu entwickeln, die so wirkungsvoll sind, dass sie das Leben bis zu einem Alter von 1000 Jahren verlängern können. Ray Kurzweil, der Hauptingenieur von Google, prognostiziert, dass eine solche Juvenations-Technologie in den nächsten Jahrzehnten so leistungsfähig wird, dass Menschen bis zu 200 oder sogar 500 Jahre alt werden können. Nicht nur, dass die Medizin bald in der Lage sein würde, fast alle Krankheiten in den Griff zu bekommen, es soll vielmehr darum gehen, den Menschen von Anfang an genetisch am Altern zu „hindern“. Dazu gibt es schon mehrere Ansätze.

Die Wissenschaft hat zum Beispiel herausgefunden, dass die Gene unserer Zellen bei jeder neuen Zellteilung ein Stückchen an den Enden verlieren. So, als hätte man einen Schnürsenkel, der alt und morsch wird, und der mit jedem Mal neu binden, an beiden Enden wegbröselt, bis er zu kurz wird, um damit die Schuhe zu binden. Die Medizin müsste also sozusagen die Enden der „Schnürsenkel“ stabilisieren und „verschweißen“, so dass sich die Zellen unendlich oft teilen könnten und die Lebensspanne nicht mehr durch Abnutzung beenden. Die NAtur hat unseren Gen-Enden eine Art Käppchen gegeben, die sogenannten „Telomere“, doch die haben eben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Vielleicht erfindet die Wissenschaft ja haltbarere „Kunst-Telomere“?

Ein anderer Weg ist die Verhinderung von Schäden an den Zellen und in der DNA durch freie Radikale. Das sind Atomtrümmer, die positiv elektrisch aufgeladen sind, weil ihnen die Elektronen der äußeren Schalen abhanden kamen, und die wie Kugeln in das Gewebe von Pflanzen, Tieren und Menschen einschlagen und sich dort die fehlenden Elektronen holen, aber dadurch den Körper in einen pausenlosen Reparierstress versetzen. Irgendwann kann daraus Krebs oder Entzündungen werden oder das Gewebe dauerhaft geschädigt. Diese freien Radikalen können zum Beispiel durch Elektrosmog erzeugt werden, durch Strahlung aller Art, auch durch Weltraumstrahlung, die auf die Erde trifft.

Dann gibt es noch die Möglichkeit der gesunden Ernährung und der Nahrungsergänzungsmittel, die dem Körper die Substanzen, Enzyme, Vitamine, Mineralien, Pflanzenwirkstoffe usw. zur Verfügung stellen, die er braucht, um sich selbst zu heilen. Das ist zum Beispiel der Ansatz der Raumfahrtmedizin.

Da jedoch stellt sich die uralte Frage: Wollen wir überhaupt so lange leben? Würde es Probleme geben, wenn eine dann wachsende Anzahl von Menschen ernährt werden müsste? Oder würde es kaum noch Kinder geben, weil die vielen Langlebigen keinen Platz lassen? Oder wäre es kein Problem, weil die Nahrung für ein so langes Leben wahrscheinlich technisch und künstlich hergestellt würde. Und würde nicht spätestens nach ein paar hundert Jahren das Leben doch irgendwann langweilig werden?

 

 

Was würde ein so langes Leben überhaupt für uns bedeuten?

Nun, würdet Ihr 1000 Jahre leben wollen, wenn Ihr die Möglichkeit hättet? Oder würdet Ihr da eine Zukunft sehen, die so ähnlich aussähe, wie der Pixar-Kinderfilm  Wall-E- Der Letzte räumt die Erde auf“, wo Menschen in automatischen Rollstühlen sitzen, fettleibig und degeneriert und sich nur noch von Unterhaltung berieseln lassen?

 

 

Oder würde ein sehr langes, gesundes und aktives Leben den menschen die Möglichkeit geben, noch ganz andere Stufen der Entwicklung, des Bewusstseins und der Erkenntnisse bringen?

 

 

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