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Antonov-Jumbos vom Typ Antonow AN-124, Bild: gemeinfrei

Wer den russischen Bär ärgert … russischer Jumbo verlängert Transportvertrag mit Bundeswehr nicht

23. April 2018 | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | connectiv.events

Die russische Frachtfluggesellschaft Volga Dnepr Airlines, geb bekannt, auf eine Verlängerung des Transportvertrags mit der NATO zu verzichten. Manche vermuten, diese de facto Aufkündigung sei eine Antwort Russlands auf die unbegründeten Sanktionen der EU und der USA gegen Russland.

Dabei schränkt Russland seine vertraglichen Leistungen schrittweise ein. Die deutsche Bundeswehr, aber auch die Streitkräfte anderer NATO-Staaten müssen ab Januar 2019 mit Einschränkungen ihrer Einsatzfähigkeit rechnen. Die russische Chartergesellschaft, die über die großen Antonov-Jumbos vom Typ Antonow AN-124 verfügen, steigt aus ihrem Vertrag mit den NATO-Staaten aus. Über zehn Jahre lang wurde einen Großteil der schweren Kampftechnik der westlichen Staaten in Einsatzgebiete wie Afghanistan oder Mali transportiert. Ab Januar 2019 soll diese Fracht nur noch eingeschränkt von Volga Dnepr Airlines transportiert werden.

Die Online Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet, dass die Bundeswehr-Luftwaffe keine strategischen Transportflugzeuge hat, mit denen die schwere Geschütze, wie zum Beispiel Panzer und Kampfhubschrauber an Einsatzorte geflogen werden können. Die Antonows, die ihre Bugnase samt Cockpit komplett nach oben wegklappen können, nahmen schwere Geschütze, Panzer, Transport- und Kampfhubschrauber in ihren geräumigen Laderaum und transportierten sie ins afghanische Masar-i-Sharif oder ins malische Gao. Nicht einmal das neue deutsche Transportflugzeug A400M kann diese Fracht „in Übergröße“ per Luftweg zu den Einsatzorten transportieren.

Die Produktion dieser A-400M Flugzeuge war vor mehr als zehn Jahren in Verzug geraten. Die Bundeswehr- und andere NATO-Staaten – benötigten aber solche Transportmöglichkeiten für ihre Einsätze, um „Deutschland am Hindukusch zu verteidigen“. Also bot es sich an, einen Frachttransport-Vertrag mit dem damaligen russisch-ukrainischen  Gemeinschaftsunternehmen „Ruslan“ abzuschließen. Diese Vereinbarung lief unter der Bezeichnung „Salis“ – „Strategic AirLift Interim Solution“, also strategische interimistische Lufttransport-Lösung. Seitdem stehen am Flughafen Leipzig/Halle ständigzwei  Antonow -Jumbos vertragsgemäß abrufbereit zur Verfügung. Im Bedarfsfall könnten weitere solche Großtransport-Flugzeuge mit Frist von einigen Stunden zusätzlich gebucht werden.

„Sollte die Vertragsverlängerung mit Volga-Dnepr tatsächlich ausbleiben, müsste die Nato, und mithin die Bundeswehr, im nächsten Jahr andere Transportmittel für ihre schwersten Lasten finden“, schlussfolgert die FAZ.

Sie erwähnt in diesem Zusammenhang die Äußerung des verteidigungspolitischen Sprechers der Grünen, Tobias Lindner, laut der der strategische Lufttransport eine Art Achillesferse der Nato sei und die russische Seite eine gezielte Absicht hege, diese Schwäche zu treffen. Nach Meinung des Abgeordneten sei nun ein „Plan B“ nötig, um die strategischen Lufttransport-Fähigkeiten der Nato und damit auch der Bundeswehr aufrechtzuerhalten.

Die FAZ schreibt weiterhin;

„Immerhin berührt die Kündigung zum Jahresende nicht die größte logistische Luft-Verlegungsaktion, welche der Bundeswehr im Sommer noch bevorsteht. Sie betrifft die Rückführung von vier Transporthubschraubern des Typs NH90 und vier Kampf-Hubschraubern des Typs Tiger, die gegenwärtig im Minusma-Einsatz der Vereinten Nationen in Mali stationiert sind, und dort in den Sommermonaten von Transporteinheiten aus Belgien und Jordanien abgelöst werden sollen. Sollte die Vertragsverlängerung mit Volga Dnjepr tatsächlich ausbleiben, müsste die Nato, und mithin die Bundeswehr, im nächsten Jahr andere Transportmittel für ihre schwersten Lasten finden. ( … ) Unter den Verteidigungspolitikern im Bundestag gibt es Mutmaßungen, dass die angekündigte Vertragsbeendigung durch Volga Dnepr eine Antwort des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf die fortwährenden Sanktionen der EU und der Vereinigten Staaten gegen Russland darstellen könnte.“

Unklar bleibt, ob die Verantwortlichen im Verteidigungsministerium den Zusammenhang zwischen der unverzichtbaren  russischen Unterstützung zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr in entlegenen Stellen der Welt und möglichen Schwierigkeiten, wenn man die Russen allzusehr provoziert, in ihre strategischen Szenarien einberechnet haben.

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Quelle:

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