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Die älteste und biologischste Methode, Läuse zu bekämpfen aber leider sehr langwierig und wenig effektiv. Bild: Mantelpaviane beim Lausen

Wie man Kopfläuse giftfrei, preiswert und schnell loswird!

1. November 2018 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | connectiv.events

Alle Jahre wieder: Das leidige Läusethema in Schule und Kindergarten

Wer Kinder hat weiß, wenn auch nur ein Kind in der Klasse Läuse hat, haben es nach wenigen Tagen fast alle. Die Eltern beschweren sich, die Lehrer winden sich, man sucht Schuldige, und wenn der Läusebefall nicht in den Griff zu bekommen ist, dürfen die Kinder nur noch mit ärztlichen Attesten und nach Kopfüberprüfungen wieder in die Schule.

Was tut man? Man geht zur Apotheke und stellt fest, dass die guten, alten Giftbrühen zum Abtöten von Kopfläusen schon ausverkauft sind. Produktnamen wollen wir hier lieber nicht nennen. Aber fast alle arbeiten mit Substanzen, die nicht gerade gesund sind, und wer tut das schon gern seinen Kindern an? Auch wenn sich „Extrakt aus der Chrysanthemenblüte“ (Pyrethrumextrakt) fast schon wie gesunder Kräutertee anhört, es ist ein Neurotoxin, also ein Nervengift, das zwar bei den Läusen zu Lähmungen und Tod führt, aber auch beim Menschen die Nerven schädigt.

Es gibt auch mechanisch wirkende Mittel, die mit verschiedenen Ölen wirken, manche mit dünnflüssigem Silikonöl (Dimeticon). Diese wirken zwar auch, indem sie die Atmungsöffnungen der Läuse zukleistern, sind allerdings nicht so zuverlässig. Keines der angebotenen Mittel wirkt wirklich 100% gegen die Läuse-Eier, auch Nissen genannt. Man muss also die Prozedur nach acht Tagen wiederholen, um die frisch geschlüpften Kopfläuse auch zu erwischen, bevor sie neue Eier an die Haare kleben.

Die Stiftung Öko-Test hat beispielsweise 16 Läusemittel mit verschiedenen Wirkungsweisen getestet. Die meisten hatten bedenkliche Inhaltsstoffe. „Manche töten die Blutsauger mit Giften, denen man sein Kind nicht aussetzen möchte. Manche enthalten Stoffe, die Allergien auslösen können. Und wieder andere tun nichts von alledem und helfen doch. Von 16 Produkten können wir deshalb immerhin fünf empfehlen.“ heißt es hier.

 

 

Zum Testergebnis schreibt ÖkoTest:

Von 16 Produkten fallen sechs mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch. Entweder ist ihre Wirksamkeit nicht ausreichend belegt, oder sie enthalten Chemikalien, die die Gesundheit gefährden können. Immerhin schneiden fünf Produkte mit „sehr gut“ oder „gut“ ab.

Vier Produkte empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) über die Entwesungsmittelliste (Stand: Herbst 2017). Neben der Studienlage überprüfen die UBA-Experten die Produkte auch selbst in Experimenten. Für diese Mittel erachten wir die Wirksamkeit als nachgewiesen. Die Wirksamkeit neun weiterer Produkte ist aus unserer Sicht immerhin „gut“ belegt. Für das Mosquito Läuse 2 in 1 Shampoo Abwehr, das Rausch Laus-Stopp und das SOS Läuse-Shampoo bestehen Zweifel, ob sie in der Praxis wirklich gut gegen Läuse wirken. Hier fehlen aussagekräftige Studien. ÖKO-TEST kann diese Produkte deshalb nicht empfehlen. Die Produkte enthalten unter anderem Kokos- und Sesamöl.

 

 

 

Die Läusemittel verfügen über unterschiedliche Wirkweisen. Drei Produkte im Test töten die Läuse über deren Nervensystem. Ihre Wirkstoffe sieht ÖKO-TEST kritisch: Die Infecto Pedicul, Lösung enthält das Insektizid Permethrin. Es schädigt im Tierversuch die Leber und das Zentralnervensystem und kann Brennen und Juckreiz verursachen. Auch Pyrethrumextrakt in der Goldgeist Forte, Lösung und Allethrin im Jacutin Pedicul Spray sind nicht harmlos. Denn die Anbieter kombinieren die Insektentilgungs-mittel mit dem Wirkverstärker Piperonylbutoxid, der vermutlich den Entgiftungsprozess im Körper verzögert. Dass Läusen auch anders beizukommen ist, zeigen mehrere physikalisch wirkende Mittel. Acht von ihnen enthalten das Silikonöl Dimeticon, es soll die Blutsauger ersticken. Auch der im Licener Shampoo gegen Kopfläuse enthaltene Neemextrakt soll den Parasiten die Luft rauben.

Vorsicht!, könnte brennen: Für Läusemittel mit Cyclometicon sind aus dem europäischen Ausland Fälle bekannt, in denen es zu schweren Verbrennungen von Haut und Haaren kam. Die Etopril Lösung gegen Läuse enthält Cyclometicon 5, wir können sie daher nicht empfehlen. In sieben Läusemitteln im Test stecken problematische Hilfs- oder Inhaltsstoffe. Besonders negativ fällt die Goldgeist Forte, Lösung auf.

 

Eine männliche Kopflaus. Der ganze Körper ist perfekt auf das Leben im Haar-Dschungel abgestimmt. Bildquelle: Flickr.com, Gilles San Martin, Bildlizenz: CC-BY-SA 2.0

 

 

Eine Hausmethode, die genausogut hilft, wie gekaufte Läuseshampoos – nur ohne Gift

Gute Erfahrungen gibt es mit einer sehr preiswerten Methode, ohne Gift und Ölgeschmier, oder Nervenschädigung. Man braucht dazu nur eine Flasche alkoholhaltiges Mundwasser, eine Flasche Weißweinessig, eine Duschhaube oder Plastiktüte, einen Läusekamm, ein Handtuch.

 

 

 

Zuerst muss das gesamte Haar richtig gut mit dem alkoholhaltigen Mundwasser eingenässt werden. Das kann auf der Kopfhaut pieken, weil die Bisse der Läuse in die Kopfhaus ja kleine, offene Stellen sind. Wegen des Alkoholgehaltes werden aber auf diese Weise diese Bisswunden auch desinfiziert. Das gut mit Mundwasser durchnässte Haar mit der Duschhaube oder der Plastiktüte bedecken und eine Stunde einwirken lassen.

Dann das Mundwasser mit reichlich klarem Wasser ausspülen. Haare leicht antrocknen und dann mit mit dem Weißweinessig gut nass machen.Dieser Essig löst den Kleber auf, mit dem die Nissen, also die Läuseeier, am Haar festkleben. Auch diesmal eine Stunde Einwirkzeit unter der Duschhaube oder Plastiktüte.

Am Schluss alles mit Shampoo auswaschen, gut aufschäumen und mit Wasser ausspülen. Die Haare mit dem Nissen- oder Läusekamm auskämmen, solange sie noch nass sind. Wenn das Kind längere Haare hat, am besten eine Haarspülung anwenden, dann kämmt sich das Haar leichter aus und das Kind wird nicht so durch schmerzhaftes Ziepen gequält.

Falls die Läusefreiheit in der Schule oder im Kindergarten noch nicht ganz sichergestellt ist, zur Abschreckung der Läuse etwas Mundwasser in die Haare verteilen. Die Läuse hassen das Zeug und gehen nicht auf einen so „verseuchten“ Schopf.

Ebenfalls wichtig: Bettwäsche komplett abziehen und am besten bei Kochwaschgang waschen, denn auch da sitzen oft noch Läuse drin, die dann ihren Weg in die Haare wieder finden. Kleidung, die man nicht kochen kann, in große Plastiktüten packen, dicht verschließen und acht Wochen lagern, bis alle Läuse verhungert sind und dann die Kleidung waschen. Wenn es schneller gehen muss, dann die Plastiktüte mit den Kleidern eine Woche in den Tiefkühler legen und anschließend waschen. Auch das überleben die Läuse sicher nicht.

Achtung!  Bei diesem Tipp handelt es sich um ein altes und bewährtes Hausmittel. Er kann auf keinen Fall den Rat eines Arztes ersetzen. Sollte der Betreffende Allergien haben oder sonst ein gesundheitliches Problem, ist dringend davon abzuraten, solche Eigenbehandlungen durchzuführen. Dieses Hausmittel sollte nur bei gesunden Personen angewendet werden. Wer sich da unsicher ist, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Vorsicht: Man bekommt immer wieder den Tipp, Früher habe man Läuse mit Benzin oder Petroleum bekämpft. Das ist zwar tatsächlich wirksam, aber hochgefährlich, weil sehr leicht entflammbar!

 

 

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