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Google bietet Ahnenforschung per Genanalyse aus Speichel an. Das Google Genealogieforschungs-Unternehmen 23andme hat weltweit die größte Sammlung an Gendatenprofilen, und GlaxoSmithKline hat sich eingekauft.

Wie Spucke zu Geld wird: Paß auf, wem Du Deine DNA für Ahnenforschung gibst – Big Pharma braucht sie!

24. März 2019 | Autarkie | Freies Leben | Familie | Soziales | Geschichte | Gesundheit | Ernährung | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Es ist interessant herauszufinden, mit wem man verwandt ist und welche Vorfahren man hatte und was die so getrieben haben. Seit die Wissenschaft weiß, dass unsere DNA uns beweiskräftig mit unseren Verwandten verknüpft, kann aus dem ganzen Verwandschaftsgewirr oft ein eindeutiger Familienstammbaum mit vielen Verzweigungen rekonstruiert werden und eskönnen neue Verwandte irgendwo auf der Welt auftauchen. Auch die Forensik liebt die DNA, kann man doch die Übeltäter durch ein winziges bißchen Körperflüssigkeit oder Hautzellen identifizieren – Dank DNA. Und so mancher Vater, der aber keiner sein wollte, wurde per DNA-Test überführt. Fluch oder Segen – unsere DNA verrät unsere intimsten Geheimnisse.

 

 

Wer heute etwas über seine Ahnen wissenmöchte, kann das bei spezialisierten Firmen leicht erfahren. Die müssen gar nicht lange in Archiven nach Geburtsurkunden wühlen. Sie brauchen nur genetisches Material. Einmal ins Röhrchen gespuckt und man erfährt, dass die Geschichten der Tante Martha von dem reichen Onkel in Amerika gar nicht so falsch waren. So weit, so gut.

Nur verraten unsere DN-Proben eine Menge über unseren Gesundheitszustand, welche Krankheitsrisiken wir haben, welche körperlichen Merkmale, und auch, weil ja gerade dadurch auch die Verwandschaft aufzutreiben ist, welche Krankheiten, Anfälligkeiten oder Stärken die Sippe so hat, mit der Du verwandt bist. Und so etwas interessiert sie Pharmaindustrie brennend. Es ist daher nicht allzu überraschend, dass die Pharmafirmen für die Entwicklung neuer Medikamente sehr an solchen Datensätzen über Erbmaterial interessiert sind. Für die ist Deine Spucke Gold wert.

Sogar Google bietet solche Ahnenforschung per Spuckeröhrchen an. Das Genealogieforschungs-Unternehmen 23andme heißt so, weil der Mensch 23 Chromosomenpaare hat, die sich bei allen Menschen voneinander unterscheiden. Jeder ist einmalig und hier stimmt es wirklich. Selbst der Langweiligste 08/15 Typ ist – zumindest, was die Chromosomen anbetrifft – ein einmaliges Original. Warum also nicht so ein Unternehmen bemühen und sich überraschen lassen, was der Stammbaum so bietet? Vielleicht ist man ja mit Putin verwandt oder der zigste Nachfahre eines Pharaos? Aber egal, was Du über Deine Verwandschaft herausfindest: Der Pharmariese GlaxoKlineSmith, der so viele schöne Impfseren macht, besitzt jetzt Deinen genetischen Fingerabdruck.

 

 

Denn Deine DNA ist für den Markt eine Ware. Punkt. Das Google-Unternehmen 23andMe verfügt über die weltweit größte Datenbank von genetischen Codes. Diese Datenbank und weltweite DNA-Bibliothek wurde möglich, weil jemand in einem große, großen Pharmaunternehmen eine geniale Idee hatte: Wir sammeln von Hinz, Kunz, Furz & Feuerstein die Spucke ein, erstellen daraus das umfangreiche DNA-Profil, das wir für unsere pharmakologische Forschung brauchen, lassen die Leute auch noch dafür zahlen, dass sie uns ihr Genprofil geben und drucken ihnen mal flott die Verwandschaftslinien aus. Berichten zufolge geben auch noch 80% der 23andMe-Kunden bereitwillig ausführliche Informationen zu ihrer Gesundheit und ihrem Lebensstil im Rahmen eines bei dem Röhrchen beiliegend eingepackten Fragebogens. Diese Fragen dienen lediglich zu Forschungszwecken, lässt GlaxoSmithKline (GSK) wissen. Der Pharmariese besitzt einen Anteil von 300 Millionen US-Dollar an der „Genealogy Company 23andMe“. Der Geschäftsführer von GSK erklärte, dass diese „Fusion“ die Entwicklung „neuartiger Behandlungen und Heilmittel“ beschleunigen wird. GSK hat größtes Interesse daran, anhand dieser Riesenmengen gesammelter Daten Rückschlüsse zu ziehen, welche Arzneimittelmärkte in Zukunft das meiste Geld versprechen. Also, für welches Geschäftssegment lohnt es sich am meisten, neue Medikamente oder Kosmetika zu entwickeln. GlaxoSmithKline hat aber nicht nur Einblick in all Deine genetischen Anlagen, wie Geschlecht, Alter, Größe, Herkunft. Auch die erblich bedingten Neigungen zu  Krankheiten wie Diabetes, Rheuma, Parkinson, Prostatakrebs oder Zahnausfall. Nein, auch der beiliegende Fragebogen, den die meisten brav ausfüllen, ist Gold wert, gibt er doch vertrauensvoll Auskunft über unser Leben: Wie viele Kinder wir haben, welche Haustiere, trinken wir viel Kaffee oder noch mehr Alkohol? Ob wir Sport treiben oder MIttagsschläfchen zu machen pflegen, ob wir ein lebhaftes Sexualleben haben, vielleicht gar viele Partner oder ob wir statt Sex lieber golfen gehn, wann wir morgens aufstehen und abends ins Bett gehen und so weiter.

 

 

Und GlaxoSmithKline macht auch überhaupt kein Geheimnis daraus, sondern erzählt uns das alles auf seiner Webseite.

Heute wird der Datenschutz bis zum Exzess getrieben, sogar Klingelschilder an Mehrfamilienhäuser sind schon beanstandet worden, und die DSGVO hat vor lauter Schutz unserer Daten eine breite Schneise ins gesellschaftliche Miteinander geschlagen. Aber das persönlichste vom persönlichen, der eigene, genetische Fingerabdruck, liegt in allen wunderschönen Einzelheiten eienem oder mehreren Pharmariesen vor. Ganz, ganz großes Kino, kann man dazu nur sagen. Wer sich aufregt, dass jemand seine Telefonnummer erfahren hat, aber seine Spucke für die Ahnenfprschung an GSK spendet, der sollte sich lieber Gedanken machen, ob die genetischen Informationen missbraucht werden. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern schon aus einem Zitat auf der Webseite von 23andMe zu entnehmen:

„Ihre genetischen Daten, Fragebogenergebnisse und / oder Informationen zur persönlichen Identifizierung können im Falle einer Sicherheitsverletzung gestohlen werden. Bei einem solchen Verstoß können Ihre Daten veröffentlicht oder an Versicherungsgesellschaften weitergegeben werden, wenn Ihre Daten mit Ihrer Identität in Verbindung stehen. Dies kann sich negativ auf Ihre Versicherungsfähigkeit auswirken.”

 

 

Und wenn Du Deine Einwilligung zur Nutzung Deines Genprofils widerrufen willst, hat 23andMe auch dafür schon eine passende, vorgefertigte Antwort:
„Alle Recherchen, die Ihre Daten betreffen oder bereits durchgeführt wurden, bevor wir Ihre Anfrage erhalten haben, werden nicht rückgängig gemacht oder widerrufen.“
Punktum.
Datenschutzspezialisten drücken das so aus: Du hast die Hoheit über Deine genetischen Daten abgegeben. Das war’s.

Im Übrigen sollte man sich auch bei den Ergebnissen der DNA-Analyse im Hinblick auf die Ahnenforschung auf möglicherweise unangenehme Überraschungen gefasst machen. Man könnte zum Beispiel schwarz auf weiß zu lesen bekommen, dass Dein liebre Papa gar nicht der genetischer Vater ist. Oder Dein geliebtes Kind ein Kuckuckskindlein ist. So etwas kann dann zu ernsthaften Diskussionen innerhalb der Familie führen, Ehefrieden zerstören und das Verhältnis von Kind zu Eltern belasten.

 

 

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