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Wie unangenehm: Der Spiegel bekommt 2,3 Mio. Euro von Bill Gates und das Internet redet darüber

28. Mai 2020 | Allgemein | Familie | Soziales | Kriege | Revolutionen | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzen | Anti Spiegel

von Thomas Röper

Dass der Spiegel von der Bill and Melinda Gates Stiftung mit Millionen bekommen hat, macht immer neue Schlagzeilen. Was den Menschen vor Corona offenbar egal war, stößt nun auf immer mehr Interesse und auch der Spiegel hat darauf reagiert – allerdings recht unbeholfen.

Am 2. Mai habe ich darüber berichtet, dass der Spiegel 2018 2,3 Millionen Euro von Bill Gates bekommen hat. Ich sprach von einer „Spende“, inzwischen musste ich lernen, dass man das englische Wort „grant“ als „Zuschuss“ oder „Stipendium“ übersetzen sollte. Aber mal ehrlich, was macht es für einen Unterschied, wie man es nennt, wenn ein angeblich unabhängiges Medium sich von einem Milliardär bezahlen lässt? Noch dazu schon zum dritten Mal, wie der Spiegel selbst zugibt?

Für mich war das Thema neu, daher habe ich darüber berichtet, meinen Artikel vom 2. Mai finden Sie hier.

Ich weiß natürlich nicht, ob es an meinem Bericht lag oder nicht, aber danach hat es zu dem Thema ein gewisses Echo gegeben. Ich weiß, dass mein Artikel viel in anderen alternativen Medien zitiert wurde, auch der derzeitige „Lieblingsfeind“ des Spiegel, Ken Jebsen, hat das Thema einen Tag nach meinem Artikel in einem Video erwähnt (wobei ich nicht weiß, ob er die Information aus meinem Artikel hatte, oder nicht). Außerdem weiß ich, dass sich viele meiner Leser einen Spaß daraus machen, den Spiegel mit meinen Artikeln zu konfrontieren und das wird bei dem Artikel ganz sicher nicht anders gewesen sein.

 

https://aquarius-prolife.com/de/

 

Ich war aber bei weitem nicht der erste, der darüber berichtet hat. Als ich Anfang Mai zu dem Thema recherchiert habe, fand ich auch auf anderen Blogs Artikel darüber, allerdings haben die weniger Reichweite als der Anti-Spiegel. Aber die Reichweite scheint gar nicht der Grund zu sein, warum das Thema im Mai plötzlich auf so viel Interesse gestoßen ist. Der Grund dürfte das Timing sein.

Anfang Januar hatte eine Publikation der Gewerkschaft Verdi über die 2,3 Millionen berichtet, die der Spiegel von Gates bekommen hat und dort wurde dem Spiegel vorgeworfen, sich von Gates „inhaltlich beeinflussen“ zu lassen. Die Süddeutsche Zeitung hat darüber berichtet und natürlich ausführlich den Spiegel zitiert, der die Vorwürfe entrüstet zurückgewiesen hat.

Da Medien eigentlich als „vierte Macht im Staate“ die „Großen und Mächtigen“ kontrollieren sollen, verbietet es sich in meinen Augen, so eine Zuwendung (egal, ob man sie „Stipendium“ oder „Schmiergeld“ nennt) von einem der reichsten Menschen der Welt anzunehmen. Selbst wenn Bill Gates die Verkörperung des Guten auf dem Planeten wäre, wäre ein Medium, dass sich in einer solchen Weise finanzieren lässt, unglaubwürdig. Ernsthafte Kritik an Gates ist vom Spiegel daher nicht zu erwarten – im Gegenteil – und das werde ich am Ende dieses Artikels auch mit einem aktuellen Beispiel belegen.

Obwohl die Süddeutsche Zeitung mit ihrer sehr großen Reichweite und Leserschaft im Januar darüber berichtet hat, ist die Meldung untergegangen, oder haben Sie damals etwas davon gehört?

Das gleiche hätte also eigentlich auch mit meinem Artikel geschehen müssen, eine Reaktion war nicht zu erwarten. Aber ich sprach schon vom Timing. Anfang Januar hat sich kaum jemand für Bill Gates interessiert, denn das war noch bevor Corona auch nur in China Schlagzeilen gemacht hat. Heute ist Bill Gates in aller Munde und manche sehen in ihm fast einen Heiligen, andere die Verkörperung des Bösen schlechthin. An der Diskussion will ich mich aber nicht beteiligen, es geht hier nicht um Bill Gates, sondern um seinen Einfluss auf die „Berichterstattung“.

 

https://connectiv.events/referent/arthur-traenkle/

 

Fakt ist, dass mein Artikel einigen Staub aufgewirbelt hat, eben weil Bill Gates derzeit so polarisiert.

Ob es mein Artikel war, oder andere Berichte der Grund waren, das Thema wollte im Mai einfach nicht mehr ganz verschwinden. Es wurde immer wieder aufgegriffen. Mein Artikel wurde in anderen alternativen Medien zitiert, Ken Jebsen sprach es – nur in einem Nebensatz – am 3. Mai, einen Tag nach meinem Artikel, an. Darauf wiederum reagierten andere Portale und Blogs, die Ken nicht mögen und die haben über ihn und seine Aussagen über die 2,3 Millionen berichtet und so geisterte das Thema durch das Netz, Reaktion und Gegenreaktion eben.

Ich habe davon gar nichts bemerkt und bin erst heute wieder darauf gestoßen worden, denn die Hamburger Morgenpost hat unter der Überschrift „Wegen Millionenförderung von Bill Gates – Hamburger Top-Anwalt greift den „Spiegel“ an einen Artikel von Gerhard Strate verrissen, den der im Cicero veröffentlicht hat. Strate beschwerte sich in seinem langen Artikel darüber, wie der Spiegel mit den Gegnern der Corona-Maßnahmen umgeht. Der Artikel ist lang und lesenswert, seine Kernaussage ist aber schon nach der Einleitung offensichtlich:

„Der „Spiegel“ stellt Proteste gegen die Corona-Maßnahmen pauschal in die Verschwörungstheoretiker-Ecke. Zugleich bekommt das Magazin von der Bill and Melinda Gates Foundation Millionen für ein journalistisches Projekt. Wie glaubwürdig ist es noch?“

Das fand ich interessant und habe mir das Thema mal wieder angeschaut. Offensichtlich ist der Spiegel etwas genervt darüber, dass die „Millionenförderung von Bill Gates“ so einen Wirbel macht. Als ich Anfang Mai darüber geschrieben habe, habe ich ausführlich zitiert, was der Spiegel selbst über die Zuwendung von Gates geschrieben hat. Es war erstaunlich wenig und gut versteckt, wie Sie in meinem Artikel nachlesen können.

Der Spiegel scheint von der Aufmerksamkeit so genervt zu sein, dass er schließlich am 14. Mai zu dem Thema einen FAQ-Artikel veröffentlicht hat. Man beachte: Das Geld hat der Spiegel 2018 bekommen, den FAQ-Artikel hat er erst jetzt, im Mai 2020, veröffentlicht.

 

https://tina-knabe.de/

 

Der FAQ-Artikel macht die Sache nicht besser, natürlich bestreitet der Spiegel weiterhin, dass Gates Einfluss auf die redaktionellen Inhalte habe. Besonders interessant ist dabei die letzte Frage, auf die der Spiegel antwortet. Es geht darum, warum Stiftungen Medien finanzieren. Der Spiegel schreibt dazu unter anderem:

„Natürlich ist es theoretisch denkbar, dass eine Stiftung mit einer Förderung im Medienbereich die öffentliche Meinung zugunsten eines bestimmten Themas beeinflussen möchte. Aber hier sind die Medien gefragt. Sie müssen sicherstellen, dass eine inhaltliche Einflussnahme der Stiftung ausgeschlossen ist und die journalistische Unabhängigkeit gewahrt bleibt. Dazu dienen Vereinbarungen, die zu Beginn einer Förderung geschlossen werden. Auch für das Projekt Globale Gesellschaft haben wir diese Grundsätze vertraglich festgehalten.“

Der Spiegel macht hier den Eindruck, er gehe transparent mit dem Thema um und dass er natürlich völlig unabhängig sei, trotz der „Millionenförderung“.

Das könnte der Spiegel doch ganz leicht beweisen: Er müsste nur den von ihm erwähnten Vertrag mit Bill Gates veröffentlichen. Das würde – wenn da nichts anstößiges vereinbart wurde – allen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Das tut der Spiegel aber nicht, stattdessen speist er seine Leser mit einem FAQ-Artikel ab.

Nun noch zu dem angekündigten Hinweis darauf, dass die „Millionenförderung“ von Bill Gates keineswegs spurlos an der „Berichterstattung“ des Spiegel vorbeigeht.

Beim Spiegel stehen Artikel im Internet nie sehr lange auf der „Titelseite“, also am Anfang der Seite, über den Ressorts. Sie verschwinden meist nach einigen Stunden in den Ressorts und machen oben auf der Seite den Platz frei für neuere Artikel. Ganz anders bei einem Artikel mit der Überschrift „Wissenschaftler über Verschwörungstheorien – „Bill Gates ist das ideale Feindbild“

Interessant ist, dass der Artikel zunächst folgende Überschrift hatte: „Corona und Verschwörungstheorien – Michael Butter über düstere Komplotte“. Das kann man an der Internetadresse des Artikels sehen, sie zeigt immer die ursprüngliche Überschrift eines Spiegel-Artikels. Aus irgendwelchen Gründen wollte die Spiegel-Redaktion dann aber Bill Gates in der Überschrift erwähnen und hat sie geändert.

 

https://baden.jungbrunnen.tips

 

Hinter der Überschrift verbirgt sich ein Interview mit Michael Butter. Butter wird in den Medien immer dann zitiert, wenn es um angebliche Verschwörungstheorien geht und darum, wie unsinnig die alle sind. Er ist ein strammer Transatlantiker und die USA sind sowieso die Guten. Dieses Interview, in dem wir erfahren, dass wie nett Bill Gates ist und wie doof alle „Verschwörungstheoretiker“ sind, hat der Spiegel am 25. Mai um 0.29 Uhr online gestellt. Ich schreibe diese Zeilen am 26. Mai um 20.52 Uhr und der Artikel steht immer noch da, damit die Spiegel-Leser auch wirklich alle sehen, was Bill Gates, der die Inhalte des Spiegel natürlich gar nicht beeinflusst, für ein netter Kerl ist. Dafür hat der Spiegel den Artikel mittlerweile seit über 44 Stunden gut sichtbar auf seiner Titelseite platziert.

Aber das ist natürlich nur ein Zufall, der Spiegel geht natürlich ganz, ganz kritisch mit Bill Gates um, der dem Spiegel in den letzten Jahren für drei Projekte viele Millionen bezahlt hat.

Dass der Spiegel auch ein viertes Mal Millionen von Bill Gates für irgendein Projekt bekommen möchte, ist natürlich auch nur meine wirre These. Und dass eine kritische Berichterstattung über Bill Gates dabei hinderlich sein könnte, ist natürlich auch völlig abwegig.

Alles nur Zufall oder wirre Verschwörungstheorien. Würde Michael Butter sagen, und der muss es ja wissen.

siehe auch: 

Die südkoreanischen Telekommunikationsfirma KT und Bill Gates kooperieren bei der Verhinderung eines weiteren Pandemieausbruchs

Bill Gates, sein Masterplan zur Bevölkerungsreduktion und die totale Kontrolle über alles

Bill Gates Masterplan: Totale Kontrolle via Kryptogeld & Deines Körpers – und wie Trump das durchkreuzt


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