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Bildquelle: Flickr.com, Simon James, Bildlizenz: CC BY-SA 2.0

Wissenschaft und „Stimme Gottes“: Laserstrahl kann Stimmen in den Kopf „projizieren“

6. Februar 2019 | Medizin | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Wenn jemand Stimmen hört, die zu ihm sprechen, obwohl niemand da ist, dann leidet er entweder unter massiven psychischen Störungen oder er ist von Dämonen besessen – oder man kann relativ sicher darauf wetten, dass derjenige bald eine neue Religion gründet, weil Gott zu ihm gesprochen hat.  Es gibt seit neuestem einer weitere Möglichkeit: Ein Laserstrahl „projiziert“ ihm Audio-Nachrichten ins Ohr. Die Wissenschaft erfindet geradezu täglich vollkommen neue Dinge. Irgendwie kommen wir immer näher an die Alien-Techniken, von denen der Grenzwissenschafts-Forscher Erich von Däniken immer sprach. Wieviel von den alten Sagen und überlieferten Berichten mit göttlichen Wundern sind vielleicht wirklich nur Technische Möglichkeiten, die sich damals die Menschen nicht erklären konnten, die aber nichts anderes, als fortgeschrittene Technik waren.

Es ist eine ziemlich unheimliche Vorstellung, dass man scheinbar aus dem Nichts eine Stimme im Ohr, hört, die deutlich und vernehmlich im eigenen Kopf drin spricht. Aber niemand in der näheren Umgebung bekommt irgend etwas mit. Es gibt keine Kabel und man hört auch kei Gezischel, wie bei einem Hörgerät. Ein Forschertam aus den USA vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) kann dieses kleine Wunder aber vollbringen.Die Technik dahinter: Die Audio-Nachrichten werden per Laser-Strahlen ins Ohr gebeamt.

 

 

Die Stimme aus dem Nichts

„Unser System erlaubt es, aus einiger Distanz Informationen direkt in das Ohr einer Person zu beamen“, erklärte Charles M. Wynn, der das Forscherteam leitet in einem Bericht der Fachzeitschrift „Optical Society of America“. Dazu muss man aber ein Verfahren entwickeln, um aus Licht ein Geräusch zu machen. Dabei nutzen sie Licht nur als als Übertragungsmedium und der Hörer braucht keine Empfangseinrichtung. Die Forscher kamen auf eine faszinierende Idee: Sie bringen mit dem Laser winzige Wassermengen im Ohr zum Schwingen. Die Forscher um Charles Wynn machen sich dabei den photoakustischen oder optoakustischen Effekt zunutze: Wenn ein Material mit Licht bestrahlt wird, erzeugt es Schallwellen. Die MIT-Forscher nutzen hier den Wasserdampf in der Luft: Der Dampf in der Nähe des Kopfes des Hörers absorbiert das Laserlicht und erzeugt Schall, der dann ins Ohr geht. „Das funktioniert sogar unter relativ trockenen Bedingungen, weil immer ein wenig Wasser in der Luft ist. Vor allem in der Nähe von Menschen“, sagt Wynn.„Wir haben herausgefunden, dass wir nicht viel Wasser benötigen, wenn wir eine Laserwellenlänge verwenden, die vom Wasser sehr gut absorbiert wird.“ Das sei der Schlüssel gewesen: Je stärker die Absorption, desto mehr Schall werde erzeugt. Im Ohr kommt das Geräusch dann mit einer recht komfortablen Lautstärke von 60 Dezibel an.

Erzeugt wird die Nachricht mit einem Laser. Dabei haben die Forscher zwei Methoden getestet: Bei der einen wird die Leistung des Laserstrahls moduliert. Die zweite Methode beruht auf der dynamischen photoakustischen Spektroskopie (DPAS), einer Technik, die Wynn und seine Kollegen vor einigen Jahren zur Untersuchung von Gasen entwickelt haben.

 

 

Laserstrahl mit Schallgeschwindigkeit?

Der Trick dabei ist, die Geschwindigkeit des Lasers so stark abzubremsen, dass der Strahl sich mit Schallgeschwindigkeit bewegt. Zusätzlich muss die Frequenz des Lasers angepasst werden, eine Technik, die als „sweepen“ bezeichnet wird. „Wir konnten zeigen, dass sich durch das Sweepen von Laserstrahlen in Schallgeschwindigkeit auf eine Frequenz, die besonders gut von Wasser absorbiert wird, sehr effektiv Geräusche erzeugen lassen“, erklärten die Forscher.
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Der so erreichte Strahl ist sehr genau lenkbar. Dabei wird der Laserstrahl über Spiegel mit Schallgeschwindigkeit hin- und hergeschwenkt. Bei diesem Verfahren kann eine Nachricht gezielt an eine bestimmte Person gesendet werden, ohne dass eine andere, die gerade den Laserstrahl quert, davon etwas mitbekommt. Weil die Frequenz erlaubt, das Gesendete nur auf eine ganz bestimmte Distanz vom Laser hörbar zu machen, könnten nicht mal andere, die durch den Strahl laufen, die Nachricht hören. Im Labor wurden bislang nur Distanzen bis zu 2,5 Meter getestet, die Forscher sind sich aber sicher, diese Entfernung schnell erhöhen zu können.
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„Wir hoffen, daraus bald eine kommerzielle Technologie machen zu können“, erklärte ein Forscher des Teams. Die Einsatzmöglichkeiten sind durchaus vielseitig. Denkbar sind etwa direkte Ansprachen in Einkaufszentren oder sehr lauten Umgebungen wie Konzerten. Auch gezielte Warnungen einzelner Personen über lange Distanzen sind denkbar. Und natürlich die heimliche Anweisung für Undercover-Ermittler, Sportler auf dem Feld oder Theater-Schauspieler. Das System könnte beispielsweise auch eingesetzt werden, um in lauten Räumen zu kommunizieren. Schwerhörige könnte das die Kommunikation in einer lauten Umgebung vereinfachen. Sicherheitsbehörden, das Militär und vor allem Geheimdienste werden für ein solches Kommunikationssystem viele Anwendungsmöglichkeiten finden.
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Die Stimme Gottes?

Missbrauchspotenzial gibt es natürlich auch. Aus dem Nichts Stimmen zu hören ist schließlich noch alles andere als normal. In der Vergangenheit wurde bereits öfter gemunkelt, dass das US-Militär über eine ähnliche Technik verfüge, mit der etwa islamistische Kämpfer im Irak im Namen Allahs aufgefordert worden seien, ihre Waffen fallen zu lassen. Die deshalb als „Voice of God“ bezeichnete Audio-Waffe wurde aber nie tatsächlich bewiesen. Die neuen Forschungsergebnisse könnten das schnell ändern.
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