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Wissenschaftler entdecken einen Gehirnbereich, der Ängste hemmt

7. Dezember 2018 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Psychologie | Gesellschaft | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Eine kürzlich in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie hat einen neuen Hirnbereich entdeckt, der den Ausdruck und die Hemmung von Angst steuert. Die Studienergebnisse werden bedeutende Auswirkungen auf die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen haben.

Nach jüngsten Schätzungen litten im vergangenen Jahr 3,6 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Europa an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Etwa sieben Prozent hatten die Krankheit irgendwann einmal in ihrem Leben. Obwohl fast die Hälfte aller Erwachsenen während ihres Lebens mindestens einmal ein traumatisches Ereignis erleiden, entwickeln nicht alle von ihnen solche PTBS-Symptome, zu denen erschreckende Rückblenden des verursachenden, traumatischen Ereignisses, sowie Schlafschwierigkeiten und Probleme, mit Angstgefühlen umzugehen gehören.

 

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Die derzeitigen Behandlungsmethoden von PTBS beinhalten Medikamente und verschiedene Therapieformen, wie beispielsweise auch die Expositionstherapie und Gesprächstherapie. Beide Methoden haben aber auch Nachteile. Die meisten PTBS-Medikamente greifen leider wahllos alle Neuronen im Gehirn an. Die Verhaltenstherapie kann dagegen einen Rückfall nicht zuverlässig verhindern. Neue Forschungsarbeiten dürften die Wissenschaftler jedoch der Entwicklung von PTSD-Therapien näher bringen, die gezielter, effektiver und langlebiger sind. (1)

Der University Distinguished Professor für Psychologie und Hirnforschung an der Texas A&M University in College Station, Stephen Maren, leitete ein Team von Forschern, die im Thalamus des Gehirns einen neuen Bereich fanden, der unsere Reaktion auf Angst steuert. Die Studie wurde zwar bei Nagetieren durchgeführt, die Ergebnisse helfen aber, die Reaktion des menschlichen Gehirns auf Angst zu verstehen, sowie mögliche neue klinische Strategien zur Behandlung von PTBS zu entwickeln.

 

 

Nucleus reuniens “entscheidend” bei der Beseitigung von Ängsten

Prof. Maren und seine Kollegen nutzten das bildgebende Verfahren des „c-Fos Expression Imagings“, um die neuronale Aktivität von Ratten abzubilden, die Angst auslösenden Szenarien ausgesetzt wurden. Die Wissenschaftler begannen damit, fünf hörbare Töne mit leichten Stromschlägen zu verbinden, die sie den Nagetieren an die Füße gaben. Dies löste die Angst der Nagetiere aus und erzeugte eine pawlowsche Reaktion bei ihnen. (2)(3) Dann benutzte das Team von Prof. Maren so etwas wie die Expositionstherapie bei den Nagetieren und setzte sie allmählich über einen längeren Zeitraum den fünf Tönen aus. Während sich die Angst bei den Nagern wieder legte und verschwand, waren die Neuronen im Kern des Hirns der Nagetiere aktiver und feuerten mehr in Erwartung des schmerzhaften Reizes, was auf die Unterdrückung von Angst hinweist. Die Forscher verwendeten auch pharmakogenetische Werkzeuge, die sogenannten Designer-Rezeptoren, die ausschließlich von Designer-Medikamenten aktiviert wurden, um Projektionsneuronen im präfrontalen Kortex der Nagetiere zu hemmen. (4)  Diese Neuronen projizierten auf den Nucleus reuniens, und die Experimente zeigten, dass ihre Hemmung die Nagetiere unfähig machte, die Angst zu unterdrücken.

 

 

Der Thalamus Nucleus Reuniens

Wie die Autoren in ihrem Beitrag erklären, wussten die Wissenschaftler bereits, dass  die Hirnregion des “Thalamus Nucleus Reuniens [….] dichte Projektionen aus dem medialen präfrontalen Kortex [….] erhält und eine zentrale Rolle bei der Regulierung des emotionalen Lernens und Erinnerns spielen kann.” (5) Die neuen Ergebnisse zeigen jedoch, dass die Neuronen in diesem Bereich “entscheidend für das Verschwinden pawlowscher Angsterinnerungen bei Ratten sind”. Der leitende Forscher der Studie kommentiert die Ergebnisse so: “Es ist interessant, weil wir wissen, dass der präfrontale Kortex eine Rolle bei der Regulierung von Emotionen spielt, und deshalb waren wir sehr neugierig, wie er das schafft”.

“Unsere Forschung, die diese spezielle Projektion vom präfrontalen Kortex auf die Wiederbelebungskerne im Thalamus identifiziert, verweist auf Teile des Gehirns, die für die hemmende Funktion der Angst wichtig sind. Das könnte ein Weg zu neuen Medikamenten, Therapien und Interventionen für psychiatrische Störungen sein.”

 

 

 

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