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„Wunsch-Ultraschall“ wegen Gesundheitsbelastung des Babys ab 2021 gesetzlich untersagt

20. Januar 2019 | Familie | Soziales | Gesundheit | Ernährung | Medizin | connectiv.events

Wieder einmal stellt sich heraus, dass eine „ganze normale und unschädliche“ medizinische Methode doch gar nicht so unschädlich sind. Schon der Physiker Willhelm Conrad Röntgen, der die nach ihm benannte Röntgenstrahlung entdeckt hat (im Englischen heißt es X-Ray), ging sehr leichtfertig damit um. Es war schick, seine Knochen fotografieren zu lassen. Wilhelm Conrad Röntgen starb am Darmkrebs. Heute weiß man, dass zwischen Röntgenaufnahmen einige Zeit vergehen muss, bis wieder eine neue gemacht werden darf, weil die karzinogene Wirkung der Röntgenstrahlung bewiesen ist. Auch Zahnfüllungen aus Amalgam waren lange Jahre „State of art“ der Zahnmedizin. Bedenkenträger wurden ausgelacht. Heute weiß jeder Zahnarzt, dass das Quecksilber in den Amalgamfüllungen giftig ist und sofort entfernt werden muss. Im 15. Jahrhundert gelangte aus der „Neuen Welt“ die Syphilis nach Europa und man glaubte, die „Franzosenkrankheit“ oder „Lustseuche“ mit Quecksilbersalben heilen zu können. Erst nach einer Weile hatte es sich herumgesprochen, dass das die ganze Sache noch verschlimmerte und das Quecksilber zu schweren Vergiftungen führte.

Auch heute gibt es – neben allen Fortschritten –  Irrtümer und falsche Dogmen und Nichtwissen um schädliche Auswirkungen in der Medizin. Es war in der Menschheitsgeschichte schon immer so: Die gefeierten Errungenschaften von heute können die schädlichen Irrtümer von morgen sein!

 

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Heute glaubt man sich über solche Irrtümer erhaben, aber auch das ist ein Irrtum: Wie die Seite „Greenbirth“ berichtet. Die Strahlenschutzkommission hat nun unzweideutig klar gemacht, dass das fröhliche Baby-TV eben nicht vollkommen unschädliche ist. Die Organisation Greenbirth hat dazu am 17. Januar eine Presseerklärung herausgegeben:

Die Anwendung von Ultraschall im Rahmen der Schwangerenbetreuung ist künftig nur noch   bei Vorliegen einer medizinischen Indikation, nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung und nach Aufklärung und Einwilligung der Schwangeren (stellvertretend für ihr Kind) erlaubt. Was sich in Arzt-
und Hebammenpraxen und auf dem freien Gesundheitsmarkt als Baby-TV, Baby-Viewing, oder Baby-Watching nach und nach etabliert hat und sogar von Krankenkassen zur Anwerbung von jungen Mitgliedern (Zuschuss für 3D/4D -Ultraschall) gefördert wurde, wird wegen der nachgewiesenen Belastungen für das Kind künftig per Gesetz untersagt.

Am 5.12.2018 wurde im Bundesgesetzblatt die „Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen“ veröffentlicht (BGBl 2187, Jahrgang 2018, Teil I Nr. 41).

 

 

Gefahrenabwehr bekommt Vorrang

Nach umfangreicher Recherche wurde dem Bereich „nichtionisierender“ Strahlung,  – wenn auch physikalisch nicht ganz korrekt – vom Gesetzgeber im weiteren Sinne auch die Anwendung von Ultraschallwellen zu geordnet. Für diesen Bereich hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ein Gesetz eingebracht, das kürzlich das Gesetzgebungsverfahren passierte. Geregelt werden neben der Anwendung verschiedener nichtmedizinischer kosmetischer Behandlungen wie Tattoo-Entfernung, Fettabsaugen oder „Liften“ ausdrücklich auch die Anwendung von diagnostischem Ultraschall in der Schwangerschaft, wozu neben dem „normalen“ Ultraschall insbesondere auch das CTG und der häufig von Hebammen angewendete Dopton gehört (s. dazu unten).

Einer Empfehlung der Strahlenschutzkommission zur „Ultraschallanwendung am Menschen“ vom 19./20. April 2012) folgend, bekommt damit der Verbraucherschutz durch restriktive Bestimmungen Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.

Ultraschall  – belastend für das ungeborene Kind

Ultraschallwellen haben auf das ungeborene Kind nicht unerhebliche biophysikalische Auswirkungen, deren Folgen insbesondere für die kindliche
Hirnentwicklung trotz eindeutiger Datenlage unterschätzt werden.

Weil in den vergangenen Jahren bei der bisher nicht geregelten Anwendung der Ultraschalltechnologie an schwangeren Frauen ein riesiger Markt entstanden ist, weil die Einwirkungen zu häufiger Ultraschallexpositionen auf die fetale Gehirnentwicklung nachgewiesen wurden und weil die vorhandene wissenschaftliche Datenlage sowohl vom Gesundheitsmarkt als auch von einigen medizinischen Fachkreisen nicht wahrgenommen zu werden scheint, geriet dieser Bereich in das Visier des Gesetzgebers.

Gegen den Trend des Baby-TV

Im Zusammenhang mit der ärztlichen Schwangerenvorsorge und den in den Mutterschaftsrichtlinien empfohlenen Ultraschalluntersuchungen wurde der Untersuchungsumfang zunehmend und systematisch durch ausgedehnte Ultraschallexpositionen „für schöne Bilder“ (4D-Ultraschall, Wunsch-Ultraschall als so genannte IGe-Leistung) ausgeweitet.

Nach und nach entstand bei den schwangeren Frauen eine Nachfrage und damit ein blühender Markt zum „Baby-TV“: Ultraschall- und Dopplergeräte („Angel-Sound“) zur Selbstanwendung sind heute frei käuflich, DVD ́s werden produziert, private Studios bieten nichtmedizinisches „Baby-Viewing“ an.
Sogar die Krankenkassen beteiligen sich an dieser hoch problematischen Entwicklung, indem sie Mitglieder durch Kostenzusagen für zusätzliche, medizinisch nicht indizierte Ultraschalluntersuchungen anwerben.

 

 

Ultraschall nicht ohne medizinische Indikation

Bei 90% aller schwangeren Frauen werden bereits ab Schwangerschaftsmitte CTG`s abgeleitet, obwohl sowohl die Mutterschaftsrichtlinie als auch die medizinischen Leitlinien eine Routine-Anwendung dieser hochenergetischen Technologie nicht vorsieht. Alle diese über die medizinisch notwendigen Anwendungen hinausgehenden Schallexpositionen der ungeborenen Kinder sind ab 2021 gesetzlich untersagt und gelten als Ordnungswidrigkeit.
Die Gefahren und Wirkungen auf Zellen und Gewebe wie Zellveränderung, Zellschädigung, Erwärmung und Kavitation waren zwar bekannt, wurden jedoch von vielen Ärzten nicht angemessen berücksichtigt. Es blieb bei unverbindlichen Warnungen – wie beispielsweise dem Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM), Ultraschallexpositionen bei schwangeren Frauen „so kurz und so selten wie möglich“ vorzunehmen. Es gab keinerlei Handhabe zur Kontrolle über die Einhaltung dieser Empfehlung.

Die Anfertigung von Ultraschallbildern ohne medizinische Notwendigkeit wird jetzt untersagt. Die Anwendung von Ultraschall in der Schwangerschaft
ist nur Ärzten und anderen medizinischen Fachpersonen (z.B. Hebammen) mit besonders nachzuweisender Ausbildung gestattet. Zusätzliche, über die in der Mutterschaftsrichtlinie vorgesehenen drei Untersuchungen hinaus gehende Ultraschallexpositionen sind nur bei Vorliegen einer medizinischen Indikation erlaubt. Das Angebot von IGe-Leistungen gilt nach dem Gesetz als Ordnungswidrigkeit.

Umfassende Aufklärungspflichten

Die schwangere Frau muss über die mit der Ultraschallanwendung verbundenen Risiken aufgeklärt werden. Sie muss für sich und als Treuhänderin ihres ungeborenen Kindes stellvertretend für das Kind in jede Untersuchung einwilligen. Aufklärung und Einwilligung müssen dokumentiert werden.
Im Gegensatz zu nichtmedizinischen Anwendungen des Ultraschalls bei Erwachsenen, bei denen eine positive Wirkung durch den Kunden erwünscht und deren Nebenwirkungen und Risiken wissentlich akzeptiert werden, handelt es sich beim ungeborenen Kind  – wie die Gesetzesbegründung ausdrücklich hervorhebt  – juristisch um „einen Dritten, einen Schutzbefohlenen, der zudem keinen Nutzen aus den Anwendungen zieht“. Die Eltern
und alle beteiligten Berufsgruppen sind verpflichtet, das Wohl des Kindes mit Vorrang zu berücksichtigen.

Greenbirth e.V.
Irene Behrmann und Anna Groß-Alpers
Vorsitzende

Dr. Sven Hildebrandt
Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Hochschule Fulda

Dr. Otwin Linderkamp
em. Professor für Kinder- und Jugendmedizin
Universität Heidelberg

 

 

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