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Wurzeln mit Heilkräften: Engelwurz, Ginseng, Ingwer, Löwenzahn, Rote Bete, Süßholz & Yams

1. Juni 2019 | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Natur | Umwelt | connectiv.events

Jede Pflanze braucht eine Wurzel, um Halt im Boden zu haben – vor allem aber dient die Wurzel der Pflanze als Speicherorgan für alle Nährstoffe.

Im Herbst werden diese komplett in die Wurzel verlagert, damit die Pflanze den Winter übersteht.

Ist es draußen kalt, sind Wurzel- und Knollengemüse nicht nur eine köstliche Abwechslung auf unserem Speiseplan, sondern auch noch enorm gesund dazu: sie wirken wärmend und geben uns somit genau das, was wir in den kalten Jahreszeiten brauchen.

Wir müssen also in der kalten Jahreszeit nicht auf die Heilkräfte von Pflanzen verzichten, denn sie befinden sich jetzt umso konzentrierter in den Wurzeln. Einige dieser Heilwurzeln stellen wir Ihnen hier vor.

 

Engelwurz

Bild von Marjatta Caján auf Pixabay

 

Der Wurzel der Angelikapflanze wurde im Mittelalter nachgesagt, die Pest heilen zu können. Ein Engel soll damals die Pflanze einem frommen Menschen gezeigt haben. Daher auch der Name Engelwurz. Die Bitterstoffe, die in der Wurzel enthalten sind, wirken sich v. a. positiv auf den Magen und die Verdauungsorgane aus.

 

 

Fakten zur Angelikapflanze (Engelwurz)

  • Der wissenschaftliche Name lautet Angelica archangelica, sie gehört zur Familie der Doldenblütler.
Sammelzeit für die Wurzel
  • Oktober / November
Inhaltsstoffe
  • Bitterstoffe, ätherisches Öle, Gerbstoffe, Furanocumarine, Angelicin
Heilwirkung der Engelwurz
  • antiseptisch, abwehrsteigernd, krampflösend, galletreibend, magensaftfördernd, appetitanregend, Kreislauf stabilisierend, empfohlen bei Migräne, Rheuma, Gicht, Leberschwäche
Anwendung
  • Für einen Tee aus Engelwurz übergießt man ungefähr einen Teelöffel der getrockneten Wurzel mit kochendem Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen.
  • Wir empfehlen für einen Tee BIO Angelikawurzel geschnitten. PREMIUM QUALITÄT. Bio Zertifizierung: DE-ÖKO-037 EU-Landwirtschaft.
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Ginseng

Bild von Bosmin Kang auf Pixabay

 

Die Wurzel des Ginseng, eine der ältesten Heilwurzeln der Welt, hat in der chinesischen Heilkunde schon seit 2000 Jahren Tradition. Übersetzt bedeutet sein Name “Menschenwurzel”, da die Knolle oft in ihrer Form dem menschlichen Körper ähnelt.

Die Ginsengwurzel wirkt generell kräftigend und belebend auf den Körper, deswegen empfiehlt sich die Einnahme auch im gesunden Zustand. Nach Krankheiten z. B. hilft einem die Ginsengwurzel wieder auf die Beine. Der Körper wird widerstandsfähiger – auch bei Stress.

Fakten
  • Der wissenschaftliche Name lautet “Panax ginseng”, er gehört zur Familie der Araliengewächse.
Sammelzeit
  • Oktober
Inhaltsstoffe
  • Panaxsäure, Panacen (ähterisches Öl), Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Panaquilon (Glykosid), Ginsenin (Glykosid), Schwefel
Heilwirkung des Ginseng
  • tonisierend, herzstärkend, immunstimulierend, Steigerung der Leistungsfähigkeit, Stärkung der Libido, Regulierung des Blutzuckerspiegels, Förderung der Wundheilung
Anwendung
  • Besonders gut entfalten sich die Inhaltsstoffe, wenn man erbsengroße Stücke der Wurzel kaut.
  • Für einen Tee übergießt man ungefähr einen Teelöffel der kleingeschnittenen Wurzel mit kochendem Wasser.

 

 

Ingwer

Bild von Couleur auf Pixabay

 

Die Ingwerwurzel aus Asien ist ein Universalheilmittel. Beliebt ist sie besonders im Winter wegen ihrer wärmenden Eigenschaften. Ob bei Übelkeit oder Erkältung – der Allrounder unter den Heilwurzeln etabliert sich auch bei uns immer mehr zum Hausmittelchen Nr. 1.

Fakten zur Ingwerwurzel
  • Der botanische Namen lautet Zingiber officinale, er gehört zur Gattung der Ingwergewächse = Zingiberaceae.
  • Ingwer wächst im asiatischen Raum von Indien bis Malaysia – in Europa wird er in Anbaukulturen angebaut.
Sammelzeit
  • Spätherbst
Inhaltsstoffe
  • ätherische Öle, Zingiberen, Zingiberol, Gingerol, Shogaol, Mineralstoffe
Heilwirkung der Ingwerwurzel
  • wärmend, immunstimulierend, verdauungsanregend, appetitanregend, entgiftend, heilend bei Übelkeit und Reisekrankheit, schmerzlindernd, fiebersenkend, magenberuhigend, durchblutungsfördernd, cholesterinsenkend, die Psyche stärkend, potenzsteigernd und aphrodisierend, hilfreich bei Schnupfen und Halsschmerzen
Ingwertee
  • Man nehme pro Tasse ca. 6 Scheiben dünn geschnittene Ingwerscheiben und lässt sie ca. 10 Minuten leicht köcheln. Mit Honig nach Belieben süßen. Außerdem kann man noch ein bisschen Zitronensaft hinzugeben.
  • Im Winter bietet es sich übrigens an, täglich eine Tasse Ingwertee zu trinken, um Infekten vorzubeugen. Außerdem spendet Ingwertee Wärme und Energie.
  • Noch viel mehr zur Ingwerwurzel findest Du hier.

 

https://www.lebenskraftpur.de/Bio-7-Kraeuter-nach-Bertrand-Heidelberger?produkt=91

Löwenzahn

Bild von Thomas B. auf Pixabay

 

Der Löwenzahn, wegen seiner harntreibenden Eigenschaften volkstümlich auch “Bettpisser” genannt, wächst so gut wie überall.

Die Pflanze, die oft als Unkraut beschimpft wird, enthält besonders in der Wurzel heilende Wirkstoffe. Nicht nur bei Gallensteinen, Verdauungsbeschwerden oder Rheuma hilft die Löwenzahnwurzel.

 

 

Fakten zur Löwenzahnwurzel
  • Der wissenschaftlicher Name lautet Taraxacum officinale, er gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Sammelzeit
  • Oktober
Inhaltsstoffe
  • Bitterstoffe, Vitamine (B, C und E), Mineralstoffe, Cholin, Inulin
Heilwirkung der Löwenzahnwurzel
  • harntreibend, appetitanregend, magenstärkend, verdauungsfördernd, leberstärkend, regt die Bauchspeicheldrüse und die Gallensekretion an, antirheumatisch
Anwendung
  • Man schneidet ca. drei Wurzeln in kleine Stücke und legt sie am besten über Nacht in einen Topf mit kaltem Wasser. Am nächsten Tag kocht man den Sud auf und siebt die Wurzeln ab. Den Tee zu oder nach den Mahlzeiten trinken.
  • Tipp: Wer keine Möglichkeit zum Sammeln hat, kann die Löwenzahnwurzel bereits als fertige Teemischung auch kaufen.

 

Rote Bete

 

Die Rote Bete (auch Rote Beete) gehört zu den gesündesten Gemüsesorten auf unserer Erde. Sie schmeckt hervorragend, hilft den Blutdruck zu senken, wirkt sich vorteilhaft auf unsere Haut aus und verfügt reichhaltig über wertvolle Antioxidantien, welche bekanntlich Zellalterung und Krebs entgegen wirken.

 

Fakten
  • Der wissenschaftliche Name lautet “Beata vulgaris”, sie ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt und ist wie diese eine Kulturform der Gemeinen Rübe.
Erntezeit
  • Blätter: Während des Wachstumsphase
    Rübe: Je nach Aussaat ca. Juli / August
Inhaltsstoffe
  • Die Konzentration des Glykosids Betanin verleiht der Rote Bete die auffällig rote Farbe. Die Rote Bete ist sehr reich an Vitamin-B, Kalium, Eisen und vor allem Folsäure, weshalb sie ein sehr gesundes Gemüse ist.
  • Die Blätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können z.B. in einem Green Smoothie verzehrt werden.
  • Beim Verzehr größerer Mengen können sich Urin und Darmausscheidungen kurzzeitig rötlich färben, was allerdings völlig harmlos ist.

Heilwirkung der Rote Bete

  • Die Positivliste ist lang: wirkt blutdrucksenkend, unterstützt die Leber bei der Selbstreinigung, regt den Gallenfluss an, fördert die Blutbildung, hilft bei Erschöpfungszuständen, die auf einen niedrigen Folsäurespiegel zurückzuführen sind, die Gefäßwände werden gekräftigt und sogar auf die Stimmung soll sich Rote Beete positiv auswirken. Sie schützt vor bestimmten Krebsarten, hilft bei Herz-Kreislauf-Problemen und wirkt Entzündungen und Infektionen entgegen.
Anwendung
  • Als Rote-Bete-Püree bei Entzündungen. Häufig wird sie gekocht und in Scheiben als Salat gereicht. Ich persönlich liebe die Rote Bete roh geraspelt und mache mir daraus einen Rohkost-Salat. Man kann sie beliebig mit Zutaten mischen, einfach nach Geschmack. Ich achte allerdings darauf, dass ich immer auch Kurkuma und Zimt mit verarbeite, das macht sich geschmacklich hervorragend zusammen mit der Rote Bete.
Rezepte

 

 

https://www.lebenskraftpur.de/Schlaf-Elixier?produkt=91

 

Süßholzwurzel

Süßholz
Bild von Susanne Hillmer auf Pixabay

Die Süßholzwurzel ist Hauptbestandteil von Lakritze und einigen Kräuterlikörs.
 Vor allem aber wegen ihrer heilenden Eigenschaften wird die Arzneipflanze des Jahres 2012 schon seit der Antike geschätzt.

Wobei hilft die Süßholzwurzel?

Traditionell wird sie bei Atemwegs-, Magen- und Darmerkrankungenangewendet. Forscher haben nun in der Wurzel Wirkstoffe (Amorfrutine) entdeckt, die bei Altersdiabetes äußerst hilfreich sein können.

 

 

Fakten zum Süßholz
  • Der botanische Namen lautet Radix Liquiritiae, er gehört zur Gattung der Hülsenfrüchtler.
Sammelzeit
  • März und Oktober
Inhaltsstoffe
  • Flavonoide, Kumarine (Cumarine,) Triterpensaponine, Glycyrrhizin
Heilwirkungen der Süßholzwurzel
  • schmerzlindernd, blutreinigend, schleimlösend, entzündungshemmend, harntreibend,
vorbeugend und heilend bei Altersdiabetes und Stoffwechselerkrankungen.
Anwendung
  • Für einen Tee, der auch noch natürliche Süße mitbringt,
 schneidet man ca. 1 Teelöffel der Wurzel in kleine Stücke und übergießt diese mit kochendem Wasser.

 

 

Die Yamswurzel … Antiaging aus der Natur

Bild von christian ananta auf Pixabay

Die Yamswurzel stammt aus Lateinamerika und stellt dort nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel dar. Hier gilt sie als Quelle der Jugend.

In der Yamswurzel ist der hormonähnliche Wirkstoff Diosgenin enthalten. Dieser verlangsamt den Alterungsprozess. Für die Frau bietet die Yamswurzel zudem eine natürliche Alternative zur Hormonersatztherapie. Für Psyche und Körper wirkt die Heilwurzel generell beruhigend.

 

 

Fakten zur Yamswurzel
  • Der botanische Name lautet Dioscorea mexicana, sie gehört zu Gattung der Yamswurzelgewächse.
Sammelzeit
  • Herbst
Inhaltsstoffe
  • Diosgenin, Saponin, Vitamine, Mineralien, Eisen, Kupfer, Mangan, Oxalat, Proteine, SchwefelZink
  • Nicht jeder hat Zeit, Yamswurzeln selbst zu sammeln und zu verarbeiten. Zum Glück gibt es die wertvolle Yamswurzel bereits fertig verarbeitet in Kapseln oder als loses Pulver.
Heilwirkung der Yamswurzel
  • entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, antidepressiv, libidostärkend, Anti Aging, Galle treibend, wird empfohlen bei hormonellen Störungen, Osteoporose, Nervosität, Reizmagen, Asthma, Rheuma
Anwendung
  • Die Yamswurzel sollte auf keinen Fall roh verzehrt werden, da sie sonst eine toxische Wirkung auf den Organismus hat! Man kann sie als Gemüse gekochtessen oder die Wurzel 20 Minuten kochen und als Tee trinken.

 

https://genesis-pro-life.idevaffiliate.com/74.html

 

 

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Quelle:

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