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In einem Video wird an einem etwa 12jährigen Jungen demonstriert, wie man nach den Regeln des Islam Frauen "richtig" schlägt. Dabei erklärt er, dass Frauen manchmal geschlagen werden müssten, wenn sie durch Anweisungen und Worte nicht zu belehren seien. (Bild: Screenshot Youtube)

YouTube-Schulungsvideo „Wie man Frauen richtig schlägt“ schlägt Wellen – darf aber online bleiben

9. April 2019 | Familie | Soziales | Kultur | Kultur | Kunst | Musik | Politik | Geo-Politik | Psychologie | Gesellschaft | connectiv.events

Auf seinem Kanal „Al-Mujtama“ („Die Gesellschaft“) spricht der studierte Soziologe Abdelaziz Al-Ansari aus Katar über Religion, Politik, Gesellschaft, Frauen, Israel, Juden und andere Themen. Zehntausende Nutzer sehen sich seine Videos regelmäßig an. Sein Kanal hat 84.000 Abonnenten. Das ist kein Nischen-YouTuber, der den Zensoren der Plattform YouTube entgangen sein könnte.

Vor kurzem demonstriert er in einem Video an einem etwa 12jährigen Jungen, wie man nach den Regeln des Islam „richtig“ schlägt. Dabei erklärt er, dass Frauen manchmal geschlagen werden müssten, wenn sie durch Anweisungen und Worte nicht zu belehren seien. Aber, es gibt Grenzen, die in der Religion vorgeschrieben sind, erläutert der Gelehrte. Schläge ins Gesicht, zum Beispiel, seien verboten. Und er betont: „Seht her, wie gnädig der Islam ist“. Auch ins Gesicht boxen oder richtige Schläge gegen den Kopf der Frau sind dem gläubigen Muslim untersagt.

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Empörte Kommentare – und YouTube schaltet nur einen Warnhinweis

Aufgebrachte Reaktionen verursachte ebenfalls ein anderes seiner Videos. Al-Ansari verbreitet darin seine Meinung zu dem Terrorakt in Christchurch. „Wer profitiert von dem Massaker? Wer schaut zu und lacht uns aus? Was denkt ihr? Cohen und die Gang. Cohen, Mohen, Begin, Megin.“ Seiner Meinung nach wollen jüdische Verschwörer Muslime und Christen gegeneinander aufhetzen.

Homosexuelle, Lesben und die Gleichberechtigung von Frauen sind natürlich des Teufels. Mehr, als dass er verlangt, dass „Regenbögen“ als Symbol für LGTB auf Produkten und in Medien verboten werden müssen, fordert Herr Al-Ansari allerdings nicht. Angesichts der Tatsache, dass in mehreren muslimischen Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe steht und im Sultanat Brunei seit neuestem sogar die Todesstrafe durch Steinigung (was die deutsche Regierung aber nicht davon abhält, beste Waffengeschäfte mit Brunei zu machen), wirkt Herr Al-Ansari dagegen geradezu modern und liberal.

Wahrscheinlich ist Herr Al-Ansari in Katar sogar ein fortschrittlicher Liberaler, seine Ansichten werden in westlichen Medien nichtsdestotrotz als „fundamentalistisch“ bezeichnet. Wobei auch Medien, wie der „Spiegel“ hier eher heuchlerisch agieren, denn dass lautes Anreden und An-den-Schultern-anfassen das Maximum männlich islamischer Gewalt und Züchtigung sei, wird man wohl auch in den Redaktionsstuben des Spiegels nicht ernsthaft glauben.

Viele Zuschauer seines Videos aus dem arabischen Raum sind empört und wollen die Clips gemeldet haben. YouTube behandelt das Thema erstaunlich gelassen. Lediglich bei der Anleitung zum Schlagen der Frau wird mittlerweile ein Hinweis eingeblendet, dass „einige Zielgruppen“ (vielleicht sind Frauen die Hälfte der Menschheit?) dieses als „unangemessen oder beleidigend einstufen“ könnten. Bitte das auf der Zunge zergehen lassen: KÖNNTEN!

Die Kommentarfunktion beim „Frauen schlagen Video“ ist mittlerweile deaktiviert. Die anderen Videos sind weiterhin sichtbar und auch durch Werbung monetarisiert.

 

.https://genesis-pro-life.com/cat/index/sCategory/29….

YouTube zensiert – aber nicht jeden

Zwar hat sich die mittlerweile zu Google gehörende Plattform YouTube den Kampf gegen Hetze, Extremismus und Verschwörungstheorien feierlich auf die Fahnen geschrieben. Nur in der Umsetzung ist das etwas unausgewogen. Während bestimmte Themen sehr schnell komplett gesperrt werden, versucht man bei anderen, sich möglichst darauf zu beschränken, dass die Videos weniger sichtbar sind und nicht rechts inder Leiste, als Vorschläge auftauchen, sowie die Monetarisierung durch Werbung abzuschalten oder solche Warnhinweise davor zu schalten.

Zuletzt geriet YouTube in die Kritik, als sich herausstellte, dass kinderpornographische Inhalte trotz Kenntnis der Plattform noch viele Wochen weiterhin online und monetarisiert blieben.

 

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