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Zerbrechen EU und Euro an Katalonien?

4. Oktober 2017 | Wirtschaft | Finanzen | MM News | YouTube

An Katalonien kann die gesamte EU zerbrechen. Auch in anderen Regionen schwelen Konflikte. Die Situation wird durch den Euro noch verschärft, der Ungleichgewichte zwischen Nord und Süd verschärft.

Von Sascha Opel

Der DAX hat inzwischen wieder die 12.900er Marke erreicht. Also das Niveau, auf dem wir vor wenigen Monaten Cash aufgebaut haben, um die erwartete Korrektur (die auch eintrat) schadlos zu überstehen. Sogar Deutsche Bank und Commerzbank sind wieder auf Erholungskurs.

Der erneut schwächere Euro, welcher sich an der 1,20 USD-Marke zunächst die Zähne ausgebissen zu haben scheint, sowie eine Wall Street, die sich an einer „Mauer der Angst“ beinahe täglich von einem Hoch zum nächsten emporschleicht, machen Deutsche Aktien in Relation zu historisch sehr teuren US-Aktien und Nullzinsanleihen zweifelsohne wieder sehr interessant.

Insbesondere auch deshalb, weil die EZB keinerlei Zeichen erkennen lässt, dass das Nullzinsumfeld schnell verschwinden wird. Alles, was irgendwie Rendite abwirft, bleibt daher aus Sicht von institutionellen Investoren „alternativlos“.

Neben Aktien merkt man dies am eindeutigsten am Deutschen Immobilienmarkt. Heute startet in München mit der ExpoReal die größte Immobilienmesse der Welt und wir werden an einem Tag ebenfalls anwesend sein, um – wie schon in den letzten Jahren – die Stimmung der Anleger, Investoren, Projektentwickler, Makler und Baufirmen einzufangen.

Im letzten Jahr war die Aussicht auf 2017 verhalten optimistisch. In einzelnen Städten wie München war (und ist) die Preisspirale womöglich bereits an einem Ende angelangt und es dürfte in den kommenden Jahren kaum noch zu nennenswerten Preis– und Mietsteigerungen kommen.

Ähnliches gilt wohl für Berlin und dort insbesondere für das umfangreiche Luxussegment, welches weitgehend bedient sein dürfte, während die Schaffung günstiger Wohnungen, die dringender benötigt werden würden, durch Gesetze, Regelungen und Vorschriften, welche die Kosten für Bauwillige in die Höhe treiben, erschwert wird.

 

 

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